So gelingt die Anthurien Pflege

Dieser Artikel ist Teil 1 von 6 in der Serie Anthurie

Auf gutes Gedeihen mit der optimalen Anthurien Pflege

Anthurie PflegeDie Anthurie oder auch bekannt als Flamingoblume stammt ursprünglich aus den Regenwäldern in Süd- und Mittelarmerika. Doch auch als Tropenpflanze bewährt sie sich als Blickfang in jedem Wohnraum. Besonders dann, wenn sie ihre rosa, roten oder weißen Hochblätter mit den gelblichen Kolben entfaltet. Sie gehört zu den Pflanzen, die es schaffen, das ganze Jahr über zu blühen. Doch dazu benötigt die Anthurie Pflege, die auch einen günstigen Platz einbezieht. Dabei lieben es alle Anthurien Sorten hell, jedoch nicht den direkten Platz an der Sonne. Eine Fensterbank wäre ideal, wenn die Anthurie nicht ständiger Zugluft ausgesetzt ist.

Kontinuierlich neue Blüten? Dann ist die Anthurien Pflege gelungen!

Wenn schon alleine die Zimmertemperatur von 18 – 20 Grad sowie die Luftfeuchtigkeit stimmen, ist dies die halbe Miete für die Anthurien Pflege. Die Erde im Topf sollte durchlässig für Wasser und Luft sein und vor allem immer feucht. D. h., sie sollte ein- bis zweimal in der Woche gegossen werden. Vorzugsweise mit Regenwasser oder abgestandenem Trinkwasser. Nur in der Ruhephase von etwa November bis Februar kann das Gießen der Anthurie eingeschränkt werden. Gegossen wird dann nur, wenn die Erde an der Oberfläche leicht angetrocknet ist. Aus dem dicken Wurzelstock erhält die Flamingoblume die wichtigsten Nährstoffe. Daher bietet es sich an, in einem Abstand von 2 Wochen zu düngen, was nur in der Ruhezeit eingestellt wird. Um die meist zu trockene Luft im Raum auszugleichen, dankt die Anthurie für einen häufigeren Nieselregen aus der Sprühflasche.

Falsche Pflege oder Schädlinge schaden der Zimmerpflanze

Die Pflege der Anthurie ist kein Buch mit sieben Siegeln, sodass Pflegefehler nicht sein müssen. Wird zu viel gegossen oder die Luftfeuchtigkeit wird vernachlässigt, reagiert die Anthurie oft mit gelben Blätter oder die Anthurien Blüten sterben ab. Zuviel Wasser führt zur Fäulnis an den Wurzeln, was sozusagen das Sterben der Pflanze beschleunigt. Zudem macht ein solcher Zustand anfällig für Schädlinge wie Spinnmilben, rote Spinnen, Mehltau oder für die Blattfleckenkrankheit. Doch soweit muss es nicht kommen, werden Fehler in der Pflege der Anthurie einfach vermieden. So ist es auch nicht nötig eine Anthurie zurück zuschneiden oder auszudünnen, da sie von Natur aus buschig wachsen. Wird der Blumentopf irgendwann zu klein, ist ein Umtopfen der Anthurie angesagt!

 

Foto: © arpye – Fotolia.com



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