Zwergpfeffer (Peperomia) – Pflege, Standort und Vermehrung

Peperomia caperataOb in Töpfen oder als Ampelpflanze: der Zwergpfeffer (Peperomia) macht in jeder Form eine gute Figur. Die genügsame Zimmerpflanze ist in vielen heimischen Haushalten zu finden. Zwergpfeffer gibt es in verschiedenen Sorten, die zwar meistens niedrigwachsend sind, sich bezüglich der Größe, Form und Farbe ihrer Blätter sehr unterscheiden. Die meisten der Sorten bilden cremefarbene Blütenstände aus, die sich zwischen dem Blattwerk emporranken und für einen zusätzlichen Eyecatcher sorgen…

Peperomia, Zwergpfeffer Pflanzen – Steckbrief von Gartenbista:

Zwergpfeffer Standort: hell ohne direkte Sonne

Der optimale Standort für den Zwergpfeffer ist abhängig von der Farbe seiner Blätter: während die grünblättrigen Sorten zwar einen hellen Standort benötigen und keine direkte Sonneneinstrahlung haben möchten, vertragen buntblättrige Sorten mehr Sonne. Lediglich vor der starken Mittagssonne sollten diese Pflanzen geschützt werden.

Die normale Zimmertemperatur ist optimal für den Zwergpfeffer; generell sollten die Temperaturen 15° C nicht unterschreiten.

Auch ist für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit zu sorgen; steht der Zwergpfeffer in zu trockenen Räumen, kann dies leicht zu Schädlingsbefall führen.

360°-Video vom Zwergpfeffer

In diesem Gartenbista-Video zeigen wir Ihnen in einer 360°-Ansicht, wie ein Zwergpfeffer (Peperomia obtusifolia) aussieht.

360°-Video vom Zwergpfeffer (Peperomia obtusifolia) – Gartenbista-Videostudio, gedreht im November

Zwergpfeffer Pflege Tipps

  • Drainage: Der Zwergpfeffer mag keine Staunässe. Es ist daher von Vorteil, seinen Topf mit einer Drainage auszustatten.
  • Gießen: Die Erde sollte gleichmäßig feucht sein. Idealerweise trocknet sie zwischen den Wassergaben etwas an, wobei zwingend darauf zu achten ist, dass der Wurzelballen nicht austrocknen darf.
  • Besprühen: Ein gelegentliches Besprühen des Zwergpfeffers erhöht nicht nur die Luftfeuchtigkeit, sondern trägt auch dazu bei, dass sich die Pflanze besonders wohl fühlt. Optimal ist die Verwendung von kalkfreiem Wasser – wie im Übrigen zum Gießen auch…
  • Düngen: In der Zeit von März bis September wird der Zwergpfeffer einmal monatlich mit Flüssigdünger. Allerdings sollte nur die Hälfte der vom Hersteller empfohlenen Menge verwendet werden.
  • Überwintern: Die Überwinterung kann dort erfolgen, wo der Zwergpfeffer das ganze Jahr über steht. Sollte ein Raumwechsel stattfinden, ist unbedingt darauf zu achten, dass auch dort die Temperaturen nicht unter 15° C fallen dürfen. Zu beachten ist, dass in kühleren Räumen der Wasserbedarf des Zwergpfeffers sinkt.

Zwergpfeffer Vermehrung durch Stecklinge

Die Zwergpfeffer Vermehrung erfolgt über Stecklinge, die von der Mutterpflanze abgetrennt werden. Werden Kopfstecklinge verwendet, sollten diese circa 5 – 8 cm lang sein und entweder direkt in die Erde gesteckt oder in einem Wasserglas bewurzelt werden. Blattstecklinge sollten aus einem Blatt und einem 2 cm langen Stielstück bestehen und werden in der Regel direkt in die Erde gesteckt. Beim Pflanzen der Stecklinge ist zu beachten, dass immer mehrere zusammen in ein Pflanzgefäß gesteckt werden sollten, damit die Pflanze einen kompakten Eindruck vermittelt.

Optimal ist es, eine Plastiktüte über das Pflanzgefäß zu stülpen und diese circa vier Wochen dort zu lassen, wobei ein tägliches Lüften unabdingbar ist, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Zwergpfeffer Schädlinge, Zwergpfeffer Krankheiten

Der Zwergpfeffer ist ziemlich robust und resistent gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Meistens sind es Pflegefehler, die ihm zusetzen: Fäulnis aufgrund einer zu üppigen Wassergabe beziehungsweise Staunässe; Schädlingsbefall aufgrund zu trockener Luft; zu kalte Räume.

Graphik: © anisha_mur – Fotolia.com


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Du kannst unter Pseudonym kommentieren. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen.