Giftige Korallenbeere – Pflege, Standort und Vermehrung

Ardisia crenata 'Ebisu'In Neuseeland und Südamerika wächst die Korallenbeere (Ardisia crenata) wild – in heimischen Gefilden ist dies nicht möglich. Verzichten muss man auf diese interessante Pflanze trotzdem nicht: sie wurde zu einer Zimmerpflanze kultiviert, die zwar nicht besonders langlebig ist, durch ihre wunderschöne Optik aber ein echter Eyecatcher für die Wohnung ist.

Korallenbeere Pflanzen – Steckbrief von Gartenbista:

Korallenbeeren Standort: hell, luftig und habschattig

Die kleine Korallenbeere mag einen hellen, luftigen und halbschattigen Standort. Direkte Sonne verträgt sie nicht, außer in der Blütezeit.

Während der Winterruhe muss die Korallenbeere recht kühl stehen; Temperaturen um 10°C sind völlig ausreichend. Auch während der Blütezeit im Frühjahr sollte sie nicht allzu hohen Temperaturen ausgesetzt sein. Erst während der Bildung der Beeren braucht sie viel Wärme. Das Vertrackte daran ist, dass die kleine Pflanze danach wiederum niedrige Temperaturen bracht, damit die Beeren möglichst lange halten. Die Wahl des richtigen Standorts ist also ein Fulltimejob…

360°-Video von der Korallenbeere ( Nertera granadensis)

In diesem Gartenbista-Video zeigen wir Ihnen in einer 360°-Ansicht, wie die Korallenbeere ( Nertera granadensis) aussieht.

360°-Video von der Korallenbeere ( Nertera granadensis)- Gartenbista-Videostudio, gedreht im Juli

Korallenbeere Pflege – Tipps

  • Gießen: Die nur 10 cm hohen Pflanzen haben nur einen geringen Wasserbedarf. Da sie weder übergossen noch Wasser auf ihre Blüten bekommen sollten, ist es ratsam, einen Untersetzer zu verwenden und das – möglichst entkalkte – Gießwasser in diesen zu geben.
  • Düngen: Während der Wachstumsphase ist eine Düngegabe alle zwei Wochen angebracht.
  • Krankheiten: Da die kleine Korallenbeere ein sehr dichtes Blattwerk besitzt, kann sich in diesem leicht Grauschimmel bilden. Um diesen zu vermeiden, sollten welke Pflanzenteile umgehend entfernt werden.
  • Umtopfen: Ein Umtopfen der Korallenbeere ist aufgrund ihrer geringen Lebensdauer meistens nicht notwendig.

Achtung: Korallenbeeren sind giftig!

So schön die kleinen Korallenbeeren auch aussehen: essen sollte man sie dennoch nicht, da sie für Menschen leicht giftig sind. Diese Giftwirkung äußert sich in Magen-Darm-Beschwerden

Korallenbeere Vermehrung durch Teilung

Die Vermehrung der Korallenbeere erfolgt durch Teilung des Wurzelstocks. Hierfür wird im Frühjahr die Zimmerpflanze vorsichtig aus dem Topf genommen und in fünf Teile zerschnitten. Diese werden dann umgehend wieder in neue Gefäße gepflanzt.

Korallenbeere Krankheiten und Schädlinge

Gegenüber Krankheiten und Schädlingen ist die Korallenbeere sehr resistent. Lediglich der Grauschimmel kann ihr Probleme bereiten.

Graphik: © Aquiya – Fotolia.com


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