Clivia – Pflege, Standort, Vermehrung und Überwinterung der Exotin

Lesezeit: 10 Min.
Clivia, Riemenblatt
Clivia, Riemenblatt

Die Clivia (auch Clivie, Kilivie, Riemenblatt genannt) zählt zu den beliebtesten Zimmerpflanzen, die in Wohnräumen oder Büros kultiviert werden können. Kein Wunder: sie ist ausgesprochen dekorativ dank ihrer glockenförmigen Blüten, die umso prachtvoller werden, je älter die Zimmerpflanze ist. Die Pflege ist nicht besonders schwierig, jedoch sollten die Ansprüche gekannt und berücksichtigt werden. Besonderes Augenmerk ist dabei auf den Standort zu legen: dieser sollte möglichst nicht gewechselt werden.

Kurz & knapp

  • Die Clivia / Clivie gehört zur Familie der Amaryllisgewächse und wird hierzulande als Zimmerpflanze kultiviert
  • Sie ist in allen Pflanzenteilen giftig; Haustierhalter sollten von einer Kultivierung Abstand nehmen
  • Klivien haben es gerne hell, vertragen aber keine direkte Sonne; auch einen Standortwechsel mögen sie nicht
  • Substrat darf weder austrocknen noch darf sich Staunässe bilden
  • Das Riemenblatt kann sehr gut durch Aussaat oder Kindel vermehrt werden
  • Krankheiten treten kaum auf; lediglich Wurzelfäule kann durch Staunässe entstehen
  • Gelegentlich siedeln sich Woll- und Schmierläuse an, besonders bei trockener Heizungsluft

Clivia, Riemenblatt – Pflanzen-Steckbrief von Gartenbista

  • Pflanzenhöhe/-größe: 50 cm
  • Blütezeit: Februar bis Mai
  • Standort: hell, keine direkte Sonne, im Sommer gerne im Freien
  • Substrat: durchlässig, nährstoffreich
  • Gießen: konstante Feuchtigkeit notwendig; Trockenheit sowie Staunässe vermeiden
  • Düngen: Frühjahr und Sommer alle zwei Wochen mit Flüssigdünger
  • Schneiden: verwelkte Pflanzenteile entfernen; Rückschnitt möglich
  • Überwintern: kühles, helles Winterquartier
  • Vermehrung: Aussaat, Kindel
  • Giftig: ja
  • Heilwirkung: nicht bekannt
  • Krankheiten und Schädlinge: Wurzelfäule, Woll- und Schmierläuse

360°-Video von der Kilvie (Clivia miniata)

In diesem Gartenbista-Video zeigen wir Ihnen in einer 360°-Ansicht, wie die Kilvie (Clivia miniata) aussieht.

Video: Gartenbista-Videostudio, gedreht im März

Allgemeine Informationen über Clivie

Riemenblatt als Schnittblume
Riemenblatt als Schnittblume

Die Clivia, Klivie, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Amaryllisgewächse gehört. Ursprünglich stammt sie aus dem südlichen Afrika, wird aber inzwischen weltweit kultiviert. Während sie in ihrer Heimat im Freien wächst, wird sie in unseren Regionen ausschließlich als Zimmerpflanze kultiviert. Bis vor einigen Jahren war sie in vielen Haushalten sowie Büros zu finden, mittlerweile jedoch nahm ihre Beliebtheit ein wenig ab. Warum dies so ist, ist unerklärlich, da das Riemenblatt, wie die Klivie auch genannt wird, eine der dekorativsten Zimmerpflanzen überhaupt ist. Zudem punktet sie durch ihre Blütezeit, die mitten im Winter ist, also zu einer Zeit, in der viele andere Gewächse ihre wohlverdienten Vegetationsruhe einhalten.

Clivia wächst ausdauernd und kann dabei etwa 50 cm hoch werden. Ihre dunkelgrünen, schwertförmigen Blätter sind ungestielt; aus deren Mitte wachsen bis zu 60 cm lange Blütenschäfte empor. An ihnen bilden sich ab Februar bis zu 20 glockenförmige Blüten, die gelb, rot oder orangefarben sein können und sich später zu roten Beeren entwickeln.

Gartenbista-Tipp: Die Blütenstängel machen sich sehr gut in einer Blumenvase!

Ist sie giftig für Menschen?

Die Vermutung liegt nahe, dass das Riemenblatt aufgrund seiner Familienzugehörigkeit giftig ist. Diese Annahme stimmt: genau wie die anderen Amaryllisgewächse ist auch die Clivia giftig. In sämtlichen Pflanzenteilen befindet sich Lycorin, ein Alkaloid, welches Vergiftungserscheinungen hervorrufen kann. Und auch wird, sollten Teile der Pflanze verzehrt beziehungsweise sollte man mit dem Pflanzensaft in Berührung gekommen sein.

Für Tiere?

Auch für Haustiere wie Hunde und Katzen ist die schöne Zimmerpflanze giftig. Wer sein Heim mit vierbeinigen Mitbewohnern teilt, sollte lieber keine Clivia kultivieren. Die Gefahr, dass versehentlich in ein Blatt gebissen, mit einer Wurzel gespielt oder eine Blüte angeknabbert wird, ist einfach zu groß.

Giftstoffe und Symptome

Neben anderen Alkaloiden enthält die Klivie Lycorin. Dieses kann folgende Symptome hervorrufen:

  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Schweißausbruch
  • Übelkeit
  • Vermehrter Speichelfluss

Wird die Substanz in großen Mengen aufgenommen beziehungsweise reagiert jemand sehr sensibel auf sie, kann es sogar zu Nierenschäden sowie zu Lähmungserscheinungen kommen. Empfindliche Personen können zudem Hautausschlag bekommen, wenn sie mit dem Pflanzensaft in Berührung kommen.

Im Übrigen sind die Symptome auch bei Haustieren identisch. Beim geringsten Verdacht auf eine Vergiftung ist umgehend ein Tierarzt aufzusuchen. Jede Minute zählt!

Clivia Pflege

Es ist an für sich nicht besonders schwierig, ein Riemenblatt zu pflegen – vorausgesetzt, man kennt seine Bedürfnisse.

Standort

Klivien brauchen viel Licht
Klivien brauchen viel Licht

Die Clivia benötigt einen sehr hellen Standort, an dem sie jedoch keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. Besonders die Mittagssonne würde zu üblen Verbrennungen an den fleischigen Blättern führen. Fensterplätze eignen sich demzufolge nur in jenen Fällen, in denen sie nicht auf der Südseite gelegen sind. Bei der Wahl des Standortes sollte zudem beachtet werden, dass dort keine Zugluft herrscht; diese wird nicht toleriert.

Optimal sind Temperaturen zwischen 15° und 20° C. Die Zimmerpflanze kommt jedoch auch mit einer etwas wärmeren Umgebung gut zurecht. Den Winter über mag sie es gerne etwas kühler: Temperaturen um 12° C sind ideal.

Grundsätzlich gilt: hat die Klivie einmal einen Standort zugewiesen bekommen, so sollte sie möglichst dauerhaft an diesem stehenbleiben. Sie mag weder ein Umstellen noch ein Drehen ihres Pflanzgefäßes. Eine Ausnahme besteht lediglich im Sommer: die warme Jahreszeit verbringt die Zierpflanze sehr gerne an einem vor Regen, Wind und Sonne geschützten Standort im Freien. Dort sollte sie ebenfalls nicht umgestellt werden.

Gartenbista-Tipp: Eine kleiner Punkt, der auf die Fensterbank gemalt oder geklebt wird, dient als Markierung des Stammplatzes!

Substrat

Klivien mögen überhaupt keine Staunässe. Das Pflanzgefäß sollte unten Löcher haben, durch die überschüssiges Gießwasser ungehindert abfließen kann. Zudem sollte es stabil sein – beispielsweise aus Ton -, damit es nicht mitsamt der Pflanze umkippt.

Das Substrat muss durchlässig sein; des Weiteren:

  • Kalkarm
  • Locker
  • Nährstoffreich

Kübelpflanzenerde aus dem Fachhandel erfüllt diese Voraussetzungen; alternativ kann auch ein Substrat selbst hergestellt werden. Hierfür werden

2-3 Teile Blumenerde mit
1 Teil Bimskies, Tongranulat oder Kakteenerde

gemischt. Es gibt auch Hobbygärtner, die gute Gartenerde mit Sand und Kompost anreichern und dadurch auch ein fantastisches Substrat bekommen.

Umtopfen bedeutet Stress!

Generell ist es bei dieser Zimmerpflanze nichts Ungewöhnliches, wenn die fleischigen Wurzeln oben aus dem Pflanzgefäß herausschauen. Nimmt dies aber Überhand, so benötigt sie ein größeres Pflanzgefäß, was etwa alle drei bis vier Jahre der Fall ist. Keinesfalls sollte die Klivie zu früh umgetopft werden, da dieses Prozedere für sie Stress bedeutet. Es sollte möglichst während der Blühphase oder kurz danach durchgeführt werden; bis zum Herbst muss das Umtopfen erledigt sein, damit das Riemenblatt in der Ruhephase bereits angewurzelt und gefestigt ist. Und so geht´s:

  • Pflanzgefäß wählen, welches nur einige Zentimeter größer ist als das bisherige
  • Unten in das Gefäß Tonscherben oder Kies als Drainage legen, etwas Substrat einfüllen
  • Clivia am Schopf fassen und vorsichtig aus dem Pflanztopf ziehen; ruckartige Bewegungen vermeiden
  • Altes Substrat von den Wurzeln lösen, eventuell unter fließendem kalten Wasser abspülen
  • Beschädigte, vertrocknete oder verfaulte Wurzelteile entfernen
  • Riemenblatt mittig in das Pflanzgefäß setzen
  • Den Pflanztopf bis 2 cm unter den Rand mit Substrat auffüllen
  • Hohlräume zwischen den Wurzeln durch zartes Rütteln an er Clivia schließen
  • Substrat andrücken
  • Gießen

Gartenbista-Tipp: Erst etwa vier Wochen nach dem Umtopfen wird die Klivie das erste Mal gedüngt!

Pflege Tipps – was ist noch zu beachten?

Die halbe Miete bei der Clivia Pflege ist bereits mit dem idealen, ständigen Standort gegeben. Die Pflanze ist ansonsten recht bescheiden, was allerdings nicht bedeutet, dass sie keine Aufmerksamkeit benötigt. Besonders in puncto Wasserbedarf sollten keine Nachlässigkeiten stattfinden.

Klivie Gießen

Das Riemenblatt mag es gerne konstant. Nicht nur bei seinem Standort, sondern auch bezüglich der Feuchtigkeit seines Substrates. Der Wurzelballen darf niemals austrocknen, da dies zwangsläufig zum Eingehen der Pflanze führen würde. Andererseits darf sich jedoch auch keine Staunässe bilden, da diese Wurzelfäule und somit ebenfalls das Ende der Clivia bedeuten könnte.

Regelmäßige Wassergaben sind demzufolge notwendig. Ist die Klivie mit der Art und Weise des Gießens nicht einverstanden, so wird sie dies durch runzlige und verblasste Blätter anzeigen, und zwar sowohl bei zu viel als auch bei zu wenig Feuchtigkeit.

Ab dem Herbst werden besagte Wassergaben reduziert; während der winterlichen Ruhephase muss kaum gegossen werden.

Düngen

Clivie kurz vor der Blüte
Clivie kurz vor der Blüte

Sobald sich die ersten Blütenstängel bilden, sollte das Riemenblatt gedüngt werden. Handelsüblicher Flüssigdünger, der zusammen mit dem Gießwasser verabreicht wird, erfüllt die Ansprüche der Pflanze. Für eine üppige, langanhaltende Blüte sowie kräftige Blätter wird bis in den Sommer hinein in zweiwöchigem Abstand gedüngt; danach werden die Nährstoffgaben immer weiter reduziert, bis sie im September komplett eingestellt werden.

Wer nicht so gerne Flüssigdünger verwendet, kann auch Langzeitdünger nehmen. Dieser wird ebenfalls bei erscheinen der Blütenstängel gegeben, allerdings nur einmalig. Weitere Düngegaben entfallen.

Achtung: Ein Nährstoffüberschuss ist ebenso ungünstig wie ein -mangel. Die Clivia zeigt dies durch gelbe Blätter an.

Clivia Pflege – gehört Schneiden dazu?

Wenn es um das Thema Schneiden geht, sind viele Pflanzenfreunde etwas hilflos. Die einen Gewächse benötigen einen Schnitt, andere wiederum gar nicht. Klivien gehören zu jenen Pflanzen, die keinen Formschnitt brauchen, jedoch durchaus eine Behandlung mit einem Schnittwerkzeug vertragen. Voraussetzung dafür ist, dass dieses scharf und sauber ist:

  • Verblühte Blütenstände entfernen
  • Vertrocknete, vergilbte sowie verfaulte Blätter abschneiden

Wenn die Clivia zu groß geworden ist, kann sie etwas rigoroser zurückgeschnitten werden: bis zu einem Drittel der Pflanzenteile kann entfernt werden, ohne dass die Klivie dadurch Schaden annimmt. Mehr sollten es allerdings nicht sein, da dann eine starke Schwächung einritt, von der sie sich im schlimmsten Fall nicht mehr erholen wird.

Gartenbista-Tipp: Aufgrund der Giftigkeit sollten empfindliche Personen im Umgang mit der Pflanze Handschuhe tragen.

Vermehrung möglich?

Wer einmal eine Clivia hat, wird sich so sehr in ihre Schönheit verlieben, dass er immer mehr dieser dekorativen Zierpflanzen um sich herumhaben möchte. Da liegt es nahe, sein Riemenblatt zu vermehren, was sowohl durch Aussaat als auch durch Kindel möglich ist.

Aussaat

Klivie Samen
Klivie Samen

Wer seine Clivia durch Aussaat vermehren möchte, lässt einen Blütenstängel stehen, was allerdings erst bei älteren Exemplaren sinnvoll ist: erst ab einem Alter von 3 – 5 Jahren kann die Pflanze Samen bilden. Aus den verblühten Blüten entwickeln sich runde Früchte, die im Laufe ihres Reifeprozesses eine rote Färbung annehmen. Wenn sie dunkelrot sind, sind die Samen in ihrem Inneren reif, was bis zu einem Jahr dauern kann. Nicht wundern, wenn bereits in der Frucht eine Keimung begonnen hat; für Klivien ist es nichts Ungewöhnliches.

  • Pflanzgefäß mit Anzuchterde füllen
  • Samen von der Fruchthülle befreien
  • Saatgut maximal 1 cm tief in das Substrat stecken und leicht mit Erde bedecken
  • Angießen
  • Gefäß mit durchsichtiger Folie abdecken (täglich lüften!)

In der Folgezeit muss die Erde gleichmäßig feucht gehalten werden. Nach einigen Tagen an einem warmen Ort setzt die Keimung ein; nach etwa drei bis vier Wochen können sie pikiert und in größere Pflanzgefäße umgesetzt werden.

Kindel

Junges Riemenblatt
Junges Riemenblatt

Bei älteren Klivien bilden sich an den Seitensprossen des Wurzelballens Kindel. Wenn diese 20 – 25 cm groß sind, können sie mit einem sauberen und scharfen Messer vorsichtig abgeschnitten werden. Wichtig dabei ist, dass ein Stück der Wurzel mitgenommen wird.

  • Pflanzgefäß mit einem Sand-Torf-Gemisch füllen
  • Kindel einpflanzen
  • Gefäß an einen hellen Standort stellen; direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
  • Mäßig gießen; das Substrat darf jedoch nicht komplett austrocknen

Schauen erste Wurzeln aus der Erde hervor, wird die junge Pflanze umgetopft. Nun bekommt sie dasselbe Substrat wie adulte Exemplare und wird auch ebenso kultiviert.

Clivia richtig überwintern

Eine optimale Überwinterung ist unabdingbar für die Blütenbildung. Steht die Zimmerpflanze während der kalten Jahreszeit zu warm, so wird sie aller Voraussicht nach keine Blüten hervorbringen.

Hat das Riemenblatt den Sommer über im Freien verbracht, so sollte es im Herbst wieder ins Haus geholt werden. Spätestens im Oktober setzt die Ruhephase ein, für die ein kühles Winterquartier mit Temperaturen zwischen 10° und 12° C benötigt wird. Hierfür eignet sich beispielsweise ein Kellerraum, Wintergarten oder ein Platz im Treppenhaus. Wichtig ist, dass es dort hell ist. Die Wassergaben werden deutlich reduziert; der Wurzelballen kann fast austrocknen – aber nur fast… Gedüngt wird gar nicht.

Nach zwei bis vier Monaten ist die Winterruhe beendet und die dekorative Pflanze darf wieder an ihr angestammtes Plätzchen in der Wohnung gebracht werden. Eventuell haben sich sogar schon kleine Blütenschäfte gebildet, so dass die Blüten nicht mehr lange auf sich warten lassen werden.

Krankheiten und Schädlinge

Gegenüber Krankheiten ist die Clivia weitestgehend resistent. Lediglich die allgemein verhasste Staunässe kann ihr zu schaffen machen. Hat sie dauerhaft nasse Füße, kommt es zu Wurzelfäule. Leider wird diese erst sehr spät bemerkt, da ihre Schadbilder auch auf andere Missstände hindeuten können: die Blätter vergilben, vertrocknen und/oder werden schlaff und hängen herab. Dennoch besteht noch Hoffnung: wird das Riemenblatt umgehend aus dem nassen Substrat befreit, kann es unter Umständen überleben.

  • Komplette Erde entfernen
  • Verfaulte und aufgeweichte Wurzeln abschneiden
  • Wurzelballen mit einem weichen Tuch abtrocknen
  • Pflanze ausgetopft für 24 Stunden an einen warmen Ort legen
  • Anschließend in frisches Substrat eintopfen
  • Mäßig angießen

In den folgenden vierzehn Tagen wird nur ganz wenig Wasser gegeben; lediglich so viel, dass die Clivia nicht austrocknet. Anschließend kann wieder normal gegossen werden.

Woll- und Schmierläuse
Woll- und Schmierläuse

Gelegentlich siedeln sich Woll- und Schmierläuse an. Ihre Anwesenheit lässt sich gut an weißen, watteartigen Gespinsten auf den Pflanzenteilen erkennen. Zur Bekämpfung empfiehlt sich eine Schmierseifelösung, die auf sämtliche Pflanzenteile aufgesprüht wird. Das Procedere muss am Folgetag und gegebenenfalls nach einer Woche wiederholt werden.

Pflegefehler bei Clivie

Schadbild Pflegefehler
Ausbleiben der Blüte Umstellen der Pflanze
Verbrennen der Blätter Sonniger Standort
Keine Blütenbildung Fehlende Winterruhe
Schlaffe Blätter Zu viel Wasser

Video-Tipp der Redaktion: so kultiviere ich meine Clivia richtig

Wer gerne eine visuelle Zusammenfassung über die Clivia Pflege sehen möchte, sollte sich folgendes Video anschauen:

Was ist noch interessant für Pflanzenfreunde?

Diese Fragen stellen Pflanzenfreunde häufig:

Warum bekommt meine Clivie gelbe Blätter?

Leider ist es nichts ungewöhnliches, wenn das Riemenblatt gelbe Blätter bekommt. Sobald ihm etwas an der Pflege missfällt, zeigt es seinen Unmut durch Gelbfärbung. Dies kann beispielsweise an falschen Wasser- oder Düngegaben liegen; auch ein Sonnenbrand kann ursächlich sein.

Werden gelbe Blätter wieder grün?

Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass gelbe Blätter erneut eine grüne Färbung bekommen. Für gewöhnlich ist ein gelbes Blatt ein Zeichen dafür, dass es sich langsam verabschieden und abfallen möchte.

Wie bekomme ich eine Clivia wieder zum Blühen?

Wenn die Clivia ungehindert an ein und demselben Standort verbleiben darf, wird sie von sich aus ihre wunderschönen Blüten hervorbringen. Wichtig ist, dass ihr kein Standortwechsel zugemutet wird, auch kein noch so geringer. Dies beinhaltet auch, dass ihr Pflanztopf nicht einmal gedreht werden darf.

 

Symbolgraphiken: © skymoon13 – stock.adobe.com; agneskantaruk – stock.adobe.com; markusvolk – stock.adobe.com (3 & 4); manfredkoch – stock.adobe.com (5 & 6); Michael Tieck – stock.adobe.com


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