Bubikopf: Pflege, Düngen, Schneiden & Vermehren

Seit Jahrzehnten steht er in fast jedem Haushalt: der Bubikopf. Diese Pflanze bietet eigentlich nur Vorteile: sie sieht interessant aus, kann beliebig dekoriert werden, ist pflegeleicht und zudem noch günstig in der Anschaffung…Kein Wunder also, dass Bubiköpfe nicht nur den Weg in die Häuser, sonder auch in die Herzen gefunden haben: Liebevoll werden sie auch „Bubiköpfchen“ genannt.

Bubikopf Pflanzen-Steckbrief von Gartenbista:

Bubikopf Standort: keine direkte Sonne

Bubiköpfe mögen einen hellen Standort, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Temperaturmäßig ertragen sie alles, was im Bereich zwischen 5°C und 30°C liegt – optimal sind allerdings Temperaturen zwischen 18° und 24°C.

Bubiköpfe können sowohl in Blumentöpfen oder –schalen als auch als Ampelgewächse gehalten werden.

Bubikopf richtig gießen und düngen

Interessant ist, dass Bubiköpfe ganzjährig denselben Wasserbedarf haben: die Erde sollte immer recht feucht sein, ohne dass jedoch Staunässe entstehen darf.

Der Nährstoffbedarf von Bubiköpfen hält sich in Grenzen; wird er regelmäßig gedüngt, wächst er sehr üppig. Wer also einen ganz besonders dichten Bubikopf besitzen möchte, sollte ihm alle 14 Tage etwas Flüssigdünger mit seinem Gießwasser zukommen lassen.

Bubikopf schneiden

Wenn Bubiköpfe als Ampelgewächse gehalten werden, können sie ungeniert ihre filigranen Triebe nach unten wachsen lassen. Ist dies jedoch nicht gewünscht, kann der Bubikopf jederzeit in jede beliebige Form geschnitten werden. Von Natur aus sind Bubiköpfe kugelig; sie lassen sich aber wunderbar gestalten – kinderleicht.

Notwendig ist es, Bubiköpfe zu beschneiden, wenn sie zu dicht wuchern: welke Triebe in der Mitte der Pflanze sind hierfür das beste Indiz hierfür. Ebenso verfährt man mit Trieben, die unerwünschter Weise extrem lang geworden sind und kaum Blätter besitzen. Diese sind meistens ein Indiz dafür, dass der Bubikopf zu dunkel steht, also sollte er nach dem Beschneiden einen helleren Standort zugewiesen bekommen.

Bubikopf vermehren durch Stechlinge

Die Vermehrung von Bubiköpfen ist eine der einfachsten Sachen der Welt: die Triebe dieser Pflanze bilden sofort Wurzeln, sobald sie mit Erde in Berührung kommen. Also einfach einige Stecklinge abschneiden und in einen neuen Blumentopf einsetzen.

Eine weitere effiziente Methode der Vermehrung ist die Teilung des Wurzelballens, die am Besten im Frühjahr erfolgen sollte.

Bubikopf: Resistent gegenüber Krankheiten und Schädlingen

Der Bubikopf ist nicht nur sehr anspruchslos und pflegeleicht, sondern auch resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Von diesbezüglichen Schäden bleibt er somit weitestgehend verschont, lediglich eine falsche Pflege (sprich: zu viel Wasser) kann zum Eingehen der Pflanze führen. Ansonsten ist der Bubikopf eine Zimmerpflanze, an der Sie jahrelang Freude haben werden…

Übrigens: entgegen mancher Behauptungen sind Bubiköpfe nicht giftig!!!

Graphik: © sonne07-Fotolia.com


2 Kommentare

  1. ja nun hörte ich noch im radio das sogar die katzen ihn lieben und auch fressen dürfen so habe ich grad einen gekauft weil ich sonst alle anderen pflanzen die ich habe verstecken musste wgen meinen katzen da alle giftig
    waren für tiere trudi

  2. Meine Bubiköpfe gereuen bestens in einem Orchideen-Übertopf und als obere Bepflanzung eines Aquarienfilters. Die Wurzeln haben ständigen Kontakt zum Wasser. Das Bubiköpfchen im Aquarium wird durch die im Wasser entstehenden natürlichen nährst bestens versorgt und das im Topf ab und an gedüngt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Du kannst unter Pseudonym kommentieren. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen.