Bananenstaude, Musa basjoo pflanzen, pflegen und überwintern

Bananenpflanze, Musa basjoo
Bananenpflanze, Musa basjoo

Warum nicht einmal eine Hauch von Exotik in heimische Gärten bringen? Mit einer eigenen Bananenstaude kein Problem: die Musa Basjoo, die auch als Japanische Faserbanane bekannt ist, ist für eine Kultur in sämtlichen Klimazonen geeignet, und kann demzufolge auch in gemäßigten Breitengraden angepflanzt werden. Sie ist nicht nur ausgesprochen dekorativ, sondern bringt sogar nach einigen Jahren kleine Bananen hervor – allerdings nur unter sehr günstigen klimatischen Bedingungen. Die Bananenpflanzen Pflege ist zwar etwas aufwändig, jedoch ist die Musa ein echter Hingucker in jedem Garten.

Bananenstaude, Musa basjoo – Steckbrief von Gartenbista

  • Standort: sonnig; windgeschützt; im Haus hohe Luftfeuchtigkeit; Wintergarten
  • Substrat: nährstoffreich, durchlässig
  • Kübelhaltung: Löcher im Kübel für Wasserablauf; alle 1-2 Jahre umtopfen
  • Pflanzen: zwischen Mitte Mai und August ins Freiland
  • Aussaat: im Herbst möglich, jedoch schwierig
  • Vermehrung: Ableger, vorzugsweise im August
  • Gießen: regelmäßig, aber mäßig; Staunässe vermeiden
  • Düngen: Mai bis Oktober wöchentlich mit Volldünger
  • Pflegefehler: Wassermangel; zu viel Wasser; Staunässe, zu dunkler Standort; zu geringe Luftfeuchtigkeit; Überdüngung; Nährstoffmangel
  • Schneiden: Formschnitt nicht notwendig; im Herbst herunterschneiden
  • Überwinterung: ältere Pflanzen im Garten mit Winterschutz; junge im Winterquartier
  • Ernte: im Herbst nach optimalen Kulturbedingungen
  • Schädlinge: Spinnmilben; Wollläuse
  • Krankheiten: keine bekannt
Bananenpflanze mit Blüte
Bananenpflanze mit Blüte

Musa basjoo Wissenswertes

Die Bananenstaude, Musa Basjoo, stammt ursprünglich aus Japan und ist deswegen auch unter der Bezeichnung „Japanische Faserbanane“ bekannt. In ihrer Heimat wächst sie in freier Natur und kann Wuchshöhen von 14 m und mehr erreichen. Hierzulande ist dies nicht möglich; höher als 3,50 m ist noch keine Bananenpflanze geworden.

Bananenstauden bieten eine ausgesprochen interessante Optik: sie bilden riesige, bis zu 2 m lange Blätter an kräftigen, langen Blattstielen, die so angeordnet sind, dass sie wie ein Stamm wirken. Aus diesen Blättern wachsen orchideenartige Blüten heraus, allerdings erst bei Pflanzen ab dem sechsten Lebensjahr. Bananen werden die Pflanzen nur in den seltensten Fällen hervorbringen, da die Sommer hierzulande nicht lang genug sind, um den Reifeprozess abschließen zu können.

Überdies wird in heimischen Gefilden die Bananenstaude als Kübelpflanze kultiviert, da die meisten Sorten nicht winterhart sind. Zwar gibt es einige, die Temperaturen bis -3°C vertragen, jedoch ist selbst in unseren Breitengraden mit strengeren Wintern zu rechnen. So kann die dekorative Bananenpflanze zwar durchaus ins Freiland ausgepflanzt werden, jedoch sollte sie vor dem ersten Frost wieder ins Haus geholt werden. Eine Ausnahme bildet die Musa basjoo: sie ist winterhart genug, um im Freien verbleiben zu können; Voraussetzung hierfür ist jedoch ein spezieller Winterschutz. Dennoch ist eine Überwinterung im Hause immer anzuraten, wenn irgendwie möglich.

Aufgrund ihrer ausladenden Wuchsform und dem eindrucksvollen optischen Bild eignen sich Bananenpflanzen hervorragend als Solitärpflanze.

Standort

Die Musa basjoo bevorzugt helle, sonnige Standorte; sie kann selbst vollsonnig kultiviert werden. Was sie weniger verträgt, sind kalte Winde, da dieser ihre schönen Blätter zerfetzt, worunter wiederum die Optik der Pflanze leidet. Um dies zu verhindern, sollte sie ein möglichst windgeschütztes Plätzchen bekommen – auch im Hinblick auf die Überwinterung, sofern es sich um ausgepflanzte Musa basjoo handelt.

Wird die Bananenstaude hingegen ganzjährig im Haus kultiviert, so ist es wichtig, dass ihr dortiger Standort hell und warm ist sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit zu bieten hat.

Auch ist bei der Wahl des Standorts der ausufernde Wuchs der Bananenpflanze zu berücksichtigen: die Wedel können eine Länge von 2 m sowie eine Breite von 50 cm erreichen und sollten nicht unbedingt irgendwo anstoßen. Dies führt nicht nur zu einer unschönen Optik, sondern auch zu einer dauerhaften Beschädigung des Blattwerks. Auch sollten die Blätter im Vorbeigehen nicht permanent berührt werden, da auch dies zu Verletzungen führen könnte.

Gartenbista-Tipp: Wenn eine Zierpflanze in die Sommerfrische geschickt wird, dort zunächst ein halbschattige oder gar schattiges Plätzchen wählen, bevor sie der prallen Sonne ausgesetzt wird.

Bananenstaude
Bananenstaude

Bananenstaude braucht durchlässige Erde

Unerheblich, ob die Musa basjoo im Kübel gehalten oder im Freiland ausgepflanzt ist: ihr Substrat sollte immer durchlässig und locker sein. Um dies zu gewährleisten, wird in Kübelhaltung

  • Humusreiche Erde mit
  • Kies oder Blähton

vermischt. Die Anteile des grobkörnigen Materials können ruhig großzügig bemessen werden, da es immens wichtig ist dass das Pflanzsubstrat durchlässig ist.

Bananenpflanzen, die im Freiland ausgepflanzt werden, brauchen Erde, die sowohl durchlässig als auch nährstoffreich ist. Es empfiehlt sich, Gartenboden mit

  • Humus,
  • Lehm und
  • Kies

anzureichern, bevor die Japanische Faser-Banane gepflanzt wird. Alternativ kann auch grober Sand untergemischt werden.

Kübelhaltung

Wird eine Musa basjoo im Kübel gehalten, gibt es neben dem richtigen Pflanzsubstrat noch andere Kriterien, die berücksichtigt werden müssen:

  • Pflanzgefäß muss unten Löcher besitzen, durch die überschüssiges Wasser ablaufen kann
  • Kübel muss ausreichend groß sein, damit sich die Wurzen ausbreiten können
  • Zu groß darf das Pflanzgefäß nicht sein, da es ansonsten seine Stabilität verliert
  • Da Bananenpflanzen sehr schnell wachsen, müssen sie alle ein bis zwei Jahre in ein größeres Pflanzgefäß umgetopft werden
  • Die beste Zeit zum Umtopfen ist das Frühjahr

Gartenbista-Tipp: In der Regel befinden sich an der Pflanze kleine Ableger; diese sollten vor dem Umtopfen entfernt und in eigene Pflanzgefäße eingepflanzt werden.

Pflanzen

Soll die Musa basjoo im Freiland ausgepflanzt werden, so darf dies erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai) und bis spätestens August geschehen. Nur so haben die Pflanzen eine Chance, sich zu akklimatisieren und bis zum Wintereinbruch einzuwurzeln.

  • Pflanzloch ausheben, das etwa 1,5 Mal so groß ist wie der Wurzelballen
  • Loch innen gut auflockern
  • Aushub mit Humus und Kies vermischen
  • Pflanze einsetzen (Achtung, nicht zu tief!)
  • Pflanzloch mit dem Aushub auffüllen
  • Langzeitdünger einarbeiten
  • Erde festtreten
  • Gründlich angießen

Gartenbista-Tipp: Die Menge des Düngers richtet sich nach der Pflanzzeit. Grundsätzlich gilt: je später gepflanzt wird, desto weniger muss gedüngt werden.

Blüte einer Bananenpflanze
Blüte einer Bananenpflanze

Aussaat

Theoretisch ist eine Aussaat möglich; in der Praxis hat es sich jedoch gezeigt, dass diese Methode der Vermehrung nicht erfolgsversprechend ist. Saatgut kann im Fachhandel erworben und im Herbst verarbeitet werden:

  • Samen anfeilen und für 24 Stunden in lauwarmem Wasser einweichen
  • Anzuchtgefäß mit nährstoffarmem Substrat füllen
  • Samen 2-3 cm tief in das Substrat stecken
  • Gefäß mit Frischhaltefolie abdecken
  • Anzuchtgefäß an einen Ort stellen, an dem zwischen 25° und 30°C herrschen

Nun dauert es mehrere Monate, bis sich die ersten Keimlinge zeigen – wenn sie es denn überhaupt tun sollten. Sind die jungen Pflänzchen etwa 3 cm groß, müssen sie in Einzelgefäße pikiert werden. diese werden dann an einen hellen und warmen Platz gestellt, an dem eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht.

Achtung: Junge Bananenpflanzen sollten erst nach 2-3 Jahren ins Freiland ausgepflanzt werden!

Vermehrung durch Ableger

Die Musa basjoo kann sehr einfach durch Ableger vermehrt werden, welche sich an der Pflanze bilden. Diese werden so lange an der Mutterpflanze gelassen, bis sie eine Größe von etwa 60 cm erreicht haben; optimal ist es, wenn dies im August geschieht:

  • Ableger vorsichtig von Erde befreien und kontrollieren, ob bereits eine Wurzelbildung stattgefunden hat
  • Ist dies der Fall, Ableger mitsamt Wurzeln von der Mutterpflanze schneiden
  • Scharfes Messer verwenden, um keine Pflanzenteile zu beschädigen
  • Ableger in Gefäße mit Anzuchterde stecken
  • Feucht halten
  • Schnittstelle an der Mutterpflanze erst nach einigen Tagen wieder mit Erde bedecken

Gartenbista-Tipp: Ableger, die beim Umtopfen entdeckt werden, abtrennen, auch wenn sie noch nicht die optimale Größe erreicht haben.

Pflege Tipps

  • Gießen: Regelmäßig, aber mäßig. Keinesfalls darf sich Staunässe bilden; diese führt in der Regel zum Absterben der Pflanze. Obere Erdschicht sollte vor der nächsten Wassergabe immer leicht angetrocknet sein.
  • Düngen: In der Zeit von Mai bis Oktober benötigt die Musa basjoo eine wöchentliche Gabe Dünger; optimal geeignet ist Volldünger. Während der Wintermonate hingegen wird das Düngen komplett eingestellt.

Gartenbista-Tipp: Musa Basjoo regelmäßig besprühen!

Pflegefehler erkennen

  • Braune Blätter: Wassermangel; zu geringe Luftfeuchtigkeit
  • Verfärbte Blätter: zu viel Wasser; Staunässe
  • Gelbe Blätter: Überdüngung oder Nährstoffmangel
  • Blattabwurf: zu dunkler Standort

Wenn die Bananenpflanze im Herbst ihre Blätter verfärbt und diese verwelken, ist dies kein Grund zur Sorge: dies Procedere ist ein natürlicher Vorgang und kein Zeichen schlechter oder unsachgemäßer Pflege.

Bananenpflanze
Bananenpflanze

Schneiden

Musa basjoo muss nicht geschnitten werden. Ausnahmen bestehen lediglich in jenen Fällen, in denen eine Bananenstaude krank ist: die betroffenen Pflanzenteile können auf eine Länge von 3 cm eingekürzt werden.

Auch verwelkte Blätter sowie vertrocknete Pflanzenteile können jederzeit abgeschnitten werden. Bananenstauden, die ganzjährig im Freien kultiviert werden, werden demzufolge alljährlich von ihrem Blattwerk befreit. Dies sollte noch vor Frosteinbruch geschehen.

Überwintern

Sinnvoll ist es, junge Bananenstauden in ihren ersten beiden Lebensjahren grundsätzlich im Hause überwintern zu lassen. Das dortige Winterquartier muss hell sein und über eine hohe Luftfeuchtigkeit verfügen. Temperaturen sollten zwischen 10° und 20°C liegen. Die Wassergaben werden während der Überwinterung stark reduziert; das Düngen wird komplett eingestellt.

Musa basjoos, die bereits älter sind, können auch in ausgepflanztem Zustand den Winter über im Freien verbleiben:

  • Blätter abschneiden
  • Stamm auf 40 bis 60 cm Höhe einkürzen
  • Wurzelbereich mit einer Schicht Stroh oder Laub abdecken
  • Stamm mit Wintervlies, Jutesack oder Reisigmatten

umwickeln. Erst, wenn im kommenden Frühjahr keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, wird dieser Winterschutz entfernt.

Junge Bananenstaude
Junge Bananenstaude

Früchte

In der Regel erlauben es unsere klimatischen Bedingungen nicht, dass die Musa basjoo tatsächlich Früchte hervorbringt. Dies ist nur im Herbst nach sehr heißen Sommern möglich, und auch nur dann, wenn die Haltungsbedingungen bezüglich Licht und Nährstoffversorgung optimal gewesen sind und die Staude mindestens sechs Jahre alt ist. Die kleinen, gebogenen Früchte sind essbar.

Schädlinge und Krankheiten

Im Freien kultiviert, ins die Musa basjoo nicht anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Anders hingegen ist die Situation während der Überwinterung:

  • Spinnmilben: Zu erkennen ist dieser Schädling zunächst an feinen, silbrigen Fäden, die sich über das Blattwerk spannen. Später werden die Blätter braun. Zunächst kann versucht werden, die Spinnmilben mit lauwarmem Wasser abzuspülen. Gelingt dies nicht, ist der Einsatz eines speziellen Pflanzenschutzmittels unabdingbar.
  • Wollläuse: Zeigen sich weiße, watteartige Gespinste auf den Pflanzenteilen, deutet dies auf den Befall mit Wollläusen hin. Auch gegen diese saugenden Schädlinge sollte ein spezielles Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

Grundsätzlich sollte bei der Überwinterung darauf geachtet werden, dass das Winterquartier nicht zu kalt ist und dass keine zu niedrige Luftfeuchtigkeit herrscht. Diese Kriterien verstärken die Gefahr, dass sich Parasiten auf der Zierpflanze absetzen.

 

 

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15 Kommentare

  1. Hallo,
    ich habe vor einigen Wochen eine Bananenstaude geschenkt bekommen und hatte Musa basjoo an warmen Tagen oft auf der Terrasse stehen. Die Bananenpflanze hat sich in letzter Zeit komisch verändert und sieht irgendwie kränklich aus. Meine Bananenstaude bekommt braune Blätter – was tun? Soll ich die braunen Blätter abschneiden? Muss ich meine Kübelpflanze auch im Sommer ins Haus stellen, oder hat der Standort damit nichts zu tun?

    1. Hallo Toralf,
      wenn deine Bananenpflanze braune Blätter bekommt, dann kann es daran liegen, das die Pflanze unter Wassermangel leidet. Außerdem benötigen Bananenstauden eine hohe Luftfeuchtigkeit. Ich würde die Kübelpflanze regelmäßig mit lauwarmem Wasser besprühen und sie mehr gießen. Die braunen Blätter kannst du mit einer scharfen Schere oder einem Messer vorsichtig entfernen.

    2. Hallo,
      wenn die Blätter der Banane braun werden, dann liegt es daran, dass sie vertrocknen, weil sie nicht genug Wasser bekommen. Du solltest deine Bananenpflanze jeden Tag gießen und darauf achten, dass der Ballen nicht austrocknet. Darüber hinaus würde ich die Pflanze mit einem Pflanzensprüher besprühen. Wenn du im Garten Wäsche aufhängst, dann kannst du den Pflanzenkübel in die Nähe der Wäsche rücken, sie profitiert von der hohen Luftfeuchtigkeit, wenn die Wäsche trocknet.

    3. Hallo,
      die braunen Blätter der Banane sind optisch nicht sehr ansprechend und du kannst sie mit einer Gartenschere oder einem Messer abschneiden und auf dem Kompost entsorgen. Bei den braunen Blättern handelt es sich nicht um kranke Blätter, sondern um vertrocknete Blätter. Wenn du die Banane mit mehr Wasser versorgst und sie ab und zu einsprühst, dann wird sie vermutlich keine braunen Blätter mehr bekommen.

    4. Hallo,
      die Bananenpflanze benötigt eine regelmäßige Wässerung. Dabei solltest du eher mäßig wässern und darauf achten, dass sich keine Staunässe bildet. Die braunen Blätter sind ein Hinweis auf einen Mangel an Wasser, der Standort auf der Terrasse ist meiner Meinung nach geeignet und sollte nicht der Grund für die braunen Blätter sein.

  2. Guten Abend,
    seit einiger Zeit besitze ich eine Bananenstaude. Weil ich in Norddeutschland wohne, habe ich meine Bananenpflanze nicht in den Garten gesetzt. Mir wurde von Nachbarn geraten, dass ich Musa basjoo lieber als eine Kübelpflanze kultivieren sollte. Nun bekommt meine Bananenstaude aber Ableger und das verunsichert mich. Meine Bananenstaude hat Ableger – was tun? Soll ich die Ableger abtrennen? Ich möchte der ursprünglichen Pflanze nicht schaden… Kann das gut gehen?

    1. Hallo,
      die Bananenstaude vermehrt sich durch die Ableger. Wenn du sie entfernst, dann schadest du damit der Pflanze nicht. Wenn du nicht vor hast, die Ableger einzupflanzen und weitere Bananenstauden heranzuziehen, dann kannst du die Ableger auch sofort entfernen. Falls du weitere Bananen heranziehen möchtest, solltest du warten, bis die Ableger gut einen halben Meter lang sind.

    2. Hallo Banana,
      es ist richtig, dass du die Bananenstaude als Kübelpflanze kultivieren kannst. Dies gibt dir die Möglichkeit, sie im Winter an einen geschützten Ort zu bringen. Die Ableger kanst du mit einem schrfen Messer entfernen, wenn sich bereits Wurzeln gebildet haben und die Ableger eine Länge von circa 60 cm erreicht haben. In einem Gefäß mit Anzuchterde sollten sie problemlos anwachsen.

    3. Hi,
      du kannst die Ableger mit einem scharfen Messer entfernen. Wenn du nicht die Absicht hast, die Ableger einzupflanzen und weitere Bananenpflanzen zu ziehen, dann kannst du sie sofort entfernen, ohne auf eine bestimmte Mindestgröße der Ableger zu achten. Die alte Bananenpflanze muss dann keine Energie mehr mit dem Ableger teilen und wird entlastet.

    4. Hi, wenn die Ableger vorsichtig und mit einem scharfen Messer abgetrennt werden, dann wird das der Altpflanze nicht schaden. Ganz im Gegenteil – wenn die Ableger entfernt werden, dann muss die Altpflanze keine Nährstoffe für das Wachstum der Ableger bereitstellen und hat dadurch selbst mehr Energie für das eigene Wachstum.

  3. Hallo,
    ich möchte meine Bananenstaude mittels Ableger vermehren und möchte wissen, wie ich dabei vorgehen soll. Ist es schwierig, wenn ich die Bananenpflanze nicht selbst kaufe oder aussäe, sondern sie per Ableger vermehre? Schadet es der Ursprungspflanze, wenn von ihr der Ableger abgenommen wird? Ich möchte nicht, dass meine ältere Bananenstaude durch die Entnahme des Ablegers eingeht. Wie kann ich die Ableger der Bananenstaude entfernen?

    1. Hallo Kurt78,
      es ist nicht anzunehmen, dass die Mutterpflanze dadurch eingeht, dass du den Ableger der Bananenpflanze entnimmst. Damit du möglichst schonend vorgehst, empfehle ich dir, ein möglichst scharfes Messer zu verwenden und damit den Ableger ab einer Länge von mindestens 60 cm abzuschneiden. Erst nach einigen Tagen wird die Schnittstelle an der Mutterpflanze wieder mit Erde bedeckt.

    2. Hi,
      das Vermehren der Bananenstaude mittels Ableger ist nicht schwierig. Wenn ein Ableger eine Länge von ungefähr 60 cm erreicht hat, dann kannst du ihn vorsichtig von der Altpflanze ablösen. Um die Mutterpflanze zu schonen, solltest du ein scharfes Messer benutzen und die Schnittstelle an der Altpflanze erst nach ein paar Tagen wieder mit Erde bedecken. Die Ableger kommen in einen Topf mit Anzuchterde, die gleichmäßig feucht gehalten werden sollte.

    3. Hi,
      zunächst solltest du prüfen, ob die Ableger eine ausreichende Größe haben. Empfehlenswert ist eine Größe von 60 cm. Wenn die Ableger kleiner sind, solltest du noch ein paar Wochen warten. Die beste Zeit für das Entnehmen der Ableger ist der August. Du entfernst die Ableger mit einem scharfen Messer oder einer scharfen Gartenschere. Die Ableger pflanzt du in Anzuchterde und gießt die Ableger regelmäßig, damit sie gut anwachsen.

    4. Guten Abend,
      die Ableger einer Bananenpflanze lassen sich einfach mit einem scharfen Küchenmesser abtrennen.
      Wichtig ist, dass sich bereits Wurzeln gebildet haben und der Ableger eine gewisse Größe, mindestens einen halben Meter, erreicht hat.
      Der Ableger wächst am besten in Anzuchterde an und sollte niemals austrocknen, sondern regelmäßig gegossen werden.
      Der beste Zeitpunkt zum Abtrennen der Ableger ist nach meiner Erfahrung der August.

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