Weihrauchpflanzen vermehren: Was ist zu beachten?

WachstumDie Weihrauchpflanze ist nicht nur deswegen eine sehr beliebte Zierpflanze in heimischen Gärten, weil sie so dekorativ ist, sondern auch aufgrund ihres typischen aromatischen Duftes. Ihre langen Triebe gedeihen perfekt an sonnigen beziehungsweise halbschattigen Plätzen und machen dem Besitzer viel Jahre lang Freude.

Ältere Weihrauchpflanzen vermehren

Doch es kommt der Tag, an dem die Weihrauchpflanze solch ein Alter erreicht hat, dass sie trotz bester Pflege keine ansprechende Optik mehr zeigt. Ist dies der Fall, muss man sich als Gartenbesitzer von seiner Pflanze trennen, jedoch muss dies keine komplette Trennung sein: es besteht die Möglichkeit, Stecklinge abzunehmen und aus diesen eine neue Generation Weihrauchpflanzen zu züchten. Eine Weihrauch Vermehrung ist also als eine Verjüngung der bestehenden Pflanzen anzusehen, und nicht als deren Ende.

Weihrauch Vermehrung durch Stecklinge

Von den Enden der langen Ranken der Weihrauchpflanze werden 5-10 cm lange Stücke abgeschnitten. Die Blätter, die sich an diesen befinden, müssen entfernt werden, danach ist der Steckling bereit für eine Anzucht.

Der beste Zeitpunkt für eine Weihrauchpflanzen Vermehrung ist das Frühjahr nach dem Überwintern.

Stecklinge an einen warmen Ort stellen

Die Stecklinge werden in einen Blumentopf mit gewöhnlicher Blumenerde gesteckt. Wer seinen Pflanzen etwas besonders Gutes tun möchte, kann auch spezielle Anzuchterde verwenden; notwendig ist dies jedoch nicht. Sinnvoll ist es, gleich mehrere Stecklinge in einen Topf zu stecken, da sich so buschige, kompakte und üppige Pflanzen entwickeln.

Der Pflanztopf wird dann an einen warmen Ort gestellt, an dem Temperaturen um 20°C herrschen, beispielsweise auf eine Fensterbank. Wichtig ist, dass es dort zwar warm ist, aber keine direkte Sonneneinstrahlung herrscht.

Erde gleichmäßig feucht halten

Für eine Wurzelbildung ist es notwendig, dass die Erde immer gleichmäßig feucht gehalten wird. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass sich keine Staunässe bildet, da es ansonsten zur unerwünschten Wurzelfäule kommt.

Nach einigen Wochen haben die jungen Weihrauchpflanzen genug Wurzeln gebildet, um an ihren geplanten Standort gestellt zu werden.

Weihrauchpflanzen nach den Eisheiligen ins Freie

Weihrauchpflanzen mögen keine Kälte und schon überhaupt keinen Frost; aus diesem Grund sollten sie erst dann ins Freiland gebracht werden, wenn diesbezüglich keine Gefahr mehr droht.

Bei der Weihrauchpflege ist zu beachten, dass die Pflanzen ständig leicht feucht (nicht nass!) gehalten werden sollten. Eine gelegentliche Gabe Flüssigdünger unterstützt sie beim Wachsen und stärkt die Pflanzen.

Graphik: © Stefan Körber – Fotolia.com


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