Weigelie (Weigelia/ Weigela) – Pflege, Schneiden & Vermehren

Weigelie (Weigelia/ Weigela) - Pflege, Schneiden & Vermehren
Weigelie (Weigelia/ Weigela) – Pflege, Schneiden & Vermehren

Ob als Hecke, Kübelpflanze oder dekorativer Solitärstrauch, die Weigele (Weigelia/ Weigela) ist immer ein Blickfang im Garten. In einer Vielzahl deutscher Parks und Gärten ist sie vertreten und sie gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Blühsträuchern. Kein Wunder, denn sie bringt nur gute Eigenschaften mit.

Wichtige Informationen auf einen Blick

  • Wissenschaftlicher Name: Weigelia/ Weigela
  • Ordnung: Dipsacales (kardenartige Pflanzen)
  • Familie: Caprifoliaceae (Geißblattgewächse)
  • Herkunft: die Weigelien sind ursprünglich in Japan, China, Korea und im östlichen Russland beheimatet.
  • Verbreitung: Weigelien sind heute nahezu weltweit in Parks und Gärten anzutreffen.
  • Namensherkunft: ihren Namen erhielten die Weigelien im Jahr 1780 von dem schwedischen Naturforscher Carl Peter Thunberg, der damit den deutsch-schwedischen Mediziner, Botaniker und Chemiker Christian Ehrenfried von Weigel ehrte.
  • Arten und Zuchsorten: es gibt etwa 10 verschiedene Arten von Weigelien und geschätzte 150 bis 200 Zuchtsorten.
  • Wuchshöhe: die Wuchshöhe der Weigelien beträgt etwa ein bis zwei Meter, einige Arten können auch drei Meter hoch werden.
  • Pflege: Weigelien sind relativ anspruchslos in der Pflege und in Bezug auf den Standort. Sie sind besonders unempfindlich gegenüber Abgasen und gedeihen daher auch im Stadtklima sehr gut.
  • Vorkommen: Weigelien werden hauptsächlich als Ziergehölze in Parks und Gärten genutzt.
  • Kübelpflanzung: die pflegeleichten und anspruchslosen Sträucher eignen sich auch gut zur Kübelbepflanzung.
  • Optik: Weigelien gibt es sowohl mit grünem als auch mit rotem Laub. Die Blüten sind je nach Sorte rot, rosa, gelb oder weiß und oft auch zweifarbig.
  • Giftigkeit: Weigelien sind ungiftig und können bedenkenlos in Gärten gepflanzt werden, in denen Kinder spielen.

Idealer Standort und Boden

Wie die meisten reich blühenden Pflanzen liebt auch die Weigelie die Sonne. Ein möglichst heller, warmer und sonniger Standort ist daher ganz nach ihrem Geschmack. Im lichten Halbschatten wird sie zwar auch gedeihen, aber wesentlich weniger Blüten zeigen als in der Sonne. Im Handel gibt es jedoch vermehrt Zuchtsorten, die auch im Halbschatten eine reichhaltige Blüte zeigen.

  • Standortwahl

Die Weigelie liebt einen geschützten Standort, an dem sie der Witterung nicht völlig schutzlos ausgeliefert ist. Als Solitärstrauch fühlt sie sich daher im Schutz einer Mauer oder Hauswand wohl oder aber umgeben von anderen Sträuchern. Sie lässt sich mit vielen anderen Blühsträucher zu sehr attraktiven Arrangements anordnen, die nicht nur den Pflanzen Schutz, sondern auch dem Betrachter höchsten Genuss bieten. Vor allem in Kombination mit Rhododendren, Azaleen, Tamarisken, Spieren, Deutzien oder Hartriegel ist die Weigelie sehr attraktiv.

  • Ansprüche an den Boden

Was den Boden angeht, stellt die Weigelie so gut wie gar keine Ansprüche, sie gedeiht in nahezu allen Böden und hat auch keine Probleme damit, wenn sie im Vorgarten nahe einer Straße steht, wo sie den Abgasen ausgesetzt ist.

Das heißt jedoch nicht, dass sie keine Vorlieben hat, was die Bodenbeschaffenheit angeht. Am liebsten sind ihr nährstoffreiche und nicht zu trockene Böden mit einem normalen pH-Wert um 6,5.

Gartenbista-Tipp: Zur Bestimmung des pH-Werts können im Handel einfach zu bedienende Teststreifen gekauft werden, mit deren Hilfe man schnell den pH-Wert des Bodens ermitteln kann.

Solange die Weigelie genügend Sonne, Wärme und Wasser bekommt, wird der hübsche Blühstrauch aber auch mit weniger idealen Bodenbedingungen klarkommen.

Beliebte Sorten

Etwa ein Dutzend Arten der Weigelie sind bekannt und es gibt an die 200 gezüchtete Sorten, die sich vor allem in der Blütenfarbe voneinander unterscheiden.

Besonders bekannte und beliebte Arten und Zuchtsorten:

  • Weigela coreaensis mit rosafarbenen und weißen Blüten, die zu einem Karminrot nachdunkeln.
  • Weigela middendorffiana mit gelben Blüten, auch für halbschattige Standorte geeignet.
  • Weigela middendorffiana Styriaca, stark duftende Zuchtsorte mit großen, rosa bis rot gefärbten Blüten. Auch für halbschattige Standorte geeignet.
  • Gelbe Weigelie, japanische Zuchtform mit orangegelben Blüten.
  • Lucifer, buschig wachsende Zuchtform mit tiefroten Blüten.
  • Weigela florida, eine der am häufigsten angepflanzten Weigelien mit rosa- oder purpurfarbenen Blüten.
  • Weigelia Alexandra, rotlaubige Sorte mit dunkelrosa Blüten, sehr gut als Kübelpflanze geeignet.
  • Weigela sieboldii mit hellrosa Blüten und weißbunten Blättern.
  • Weigela sieboldii Snowflake, elegante Zuchtform mit schneeweißen Blüten.
  • Victoria, Zuchtform mit rot-braun gefärbtem Laub und purpurrosa Blüten. Die Wuchshöhe beträgt nur einen Meter, diese Zuchtform ist daher gut als Kübelpflanze geeignet.
  • Nana variegata, tiefrosa Blüten, hellgrüne Blätter mit cremefarbenem Rand. Ebenfalls gut als Kübelpflanze oder für kleine Gärten geeignet aufgrund ihrer geringen Wuchshöhe.
  • Purpurea, blaurote Blätter und dunkelrosa Blüten, Wuchshöhe etwa ein Meter.

Pflege

Bei richtiger Pflege erfreut die Weigelie mit einer wunderschönen Blütenpracht
Bei richtiger Pflege erfreut die Weigelie mit einer wunderschönen Blütenpracht

Weigelien (Weigelia/ Weigela) benötigen nicht viel Pflege, sie haben jedoch wie alle reich blühende Pflanzen einen hohen Bedarf an Wasser und Nährstoffen. Die Weigelie bevorzugt einen leicht feuchten Boden und sollte daher nie vollständig austrocknen. Eine Mulchschicht auf den Wurzeln hilft, dass die Erde nicht völlig austrocknet, sie kann im Freiland und im Kübel aufgebracht werden.

  • Gießen

Vor allem während der Blüte im Mai und an trockenen Sommertagen braucht die Weigelie eine zusätzliche Bewässerung, damit sie nicht austrocknet. Fühlt sich die Mulchschicht oder die Erdoberfläche trocken an, sollte die Weigelie gründlich gegossen werden, damit der Wurzelballen richtig durchfeuchtet wird. Vor allem bei Kübelpflanzen muss dabei darauf geachtet werden, dass keine Staunässe entstehen kann, die die feinen Wurzeln der Weigelie zum Faulen bringen würde.

Weigelien im Kübel sollten täglich kontrolliert und bei Bedarf gegossen werden, im Freiland sollte bei trockener Witterung alle zwei, spätestens drei Tage der Feuchtigkeitsgrad der Erde kontrolliert werden.

  • Düngung

Neben Wasser braucht die Weigelie viele Nährstoffe, die ihr über Zugabe verschiedener Dünger zugeführt werden müssen.
Den größten Nährstoffbedarf hat der Blühstrauch kurz vor der Blüte. Im April darf daher ruhig ordentlich gedüngt werden.

Für die Weigelie gut geeignete Dünger sind:

  • Kompost
  • Hornspäne
  • Flüssigdünger
  • Alle Arten von organischem Dünger

Vor allem bei der Düngung im Frühjahr sollte darauf geachtet werden, einen Dünger mit hohem Stickstoff- und Kaliumanteil zu verwenden. Später im Jahr kann die Weigelie gut regelmäßig mit Kompost gedüngt werden, vor der Blüte sollte man dem Kompost unbedingt Hornspäne hinzufügen, wenn man keine Fertigdünger verwenden möchte.

Mit genügend Sonne, Wasser und den richtigen Nährstoffen versorgt wird die Weigelie gut gedeihen und braucht keine weitere Pflege außer einem jährlichen Schnitt.

Schneiden

Durch ein Zurückschneiden der Weigelie (Weigelia/ Weigela) wird für eine maximale Blütenpracht gesorgt
Durch ein Zurückschneiden der Weigelie (Weigelia/ Weigela) wird für eine maximale Blütenpracht gesorgt

Wird die Weigelie nicht regelmäßig geschnitten, wird sie im Lauf der Jahre von innen her verkahlen und unansehnlich werden.

Neue Triebe entstehen vorwiegend in der Mitte der älteren Zweige und die Triebe blühen nur jeweils einige Jahre lang an den äußeren Spitzen, sodass die Weigelie im Lauf der Jahre immer ausladender wird und dabei nur außen Blätter und Blüten trägt.

Um eine kompakte Form und eine schöne Blüte zu bewahren und ein Verkahlen zu vermeiden, muss die Weigelie daher regelmäßig geschnitten werden. Erfahren Sie hier, was es beim Schneiden zu beachten gilt:

  • Rückschnitt direkt nach der Blüte: die Weigelie blüht am Holz des Vorjahres, das bedeutet, die Triebe, an denen im Frühjahr die Blüten entstehen, sind bereits im Vorjahr gewachsen. Die Weigelie muss daher immer direkt nach der Blüte geschnitten werden, da man sonst die Triebe abschneidet, an denen die Blüten entstehen.
  • Gleichmäßige Kürzung: für eine kompakte Wuchsform, wie sie beispielsweise in einer Hecke gewünscht ist, sollten alle Triebe gleichmäßig eingekürzt werden.
  • Schneiden bei Solitärpflanzung: steht die Weigelie als Solitärpflanze, sollte sie eher von innen her ausgelichtet werden, wobei einige längere Haupttriebe stehengelassen werden. So wird eine attraktive sternförmige Wuchsform erreicht.
  • Zweite Blüte: nach dem Schnitt treibt die Weigelie oft erneut aus und es kommt zu einer zweiten Blüte.
  • Schneiden nach der zweiten Blüte: auch nach der zweiten Blüte kann und sollte die Weigelie erneut geschnitten werden, um die Knospenbildung im nächsten Frühjahr zu fördern.
  • Verjüngungsschnitt: von den älteren Zweigen sollten als Verjüngungsschnitt jeweils einige direkt an der Basis herausgeschnitten werden.
  • Radikalschnitt: wurde die Weigelie in den letzten Jahren vernachlässigt und ist völlig aus der Form gewachsen, verträgt sie in der Regel auch einen Radikalschnitt gut. Dazu werden im Winter, nachdem der Strauch die Blätter abgeworfen hat, alle Triebe auf 10 bis 20 Zentimeter über dem Boden geschnitten. So werden auch vergreiste Sträucher wieder schön, im ersten Jahr fällt jedoch die Blüte aus.

Vermehren

Die Vermehrung der Weigelie ist sehr einfach und erfolgt über Stecklinge. Dazu werden im Sommer gesunde und kräftige junge Triebe von etwa 15 bis 20 Zentimetern Länge geschnitten und von allen Blättern befreit.

Gartenbista-Tipp: Beim Schneiden muss immer darauf geachtet werden, eine scharfe Gartenschere zu verwenden, damit die Triebe nicht gequetscht und beschädigt werden.

Die Triebe werden nun einfach im Freiland in normale Gartenerde gesteckt. Sie können alternativ natürlich auch in einen Kübel oder sonstiges Pflanzgefäß gesteckt werden.

Bis zum Herbst muss immer darauf geachtet werden, dass die Erde gleichmäßig feucht bleibt und nicht austrocknet. Mit der Zeit werden die Stecklinge anwurzeln und können dann im nächsten Frühjahr vorsichtig ausgegraben und an ihren neuen Standort verpflanzt werden.

Winterhart?

Weigelien sind winterhart, bei anhaltendem Frost benötigen sie jedoch etwas Winterschutz. Eine Laub- oder Reisigschicht auf den Wurzeln reicht dazu üblicherweise aus, ist der Frost sehr stark und langanhaltend, kann die Weigelie auch mit einer Haube aus Jute oder Vlies geschützt werden.

Kübelpflanzen sollten an einer geschützten Stelle auf einen Holz- oder Styroporblock gestellt werden und das Pflanzgefäß sollte mit Vlies, Jute oder Folie umwickelt werden, um ein Durchfrieren der Wurzeln zu verhindern.

Krankheiten und Schädlinge

Es sind keine spezifischen Krankheiten und Schädlinge für die Weigelie bekannt.

Werden die Sträucher nicht ausreichend gewässert und beginnen zu vertrocknen, kann es vereinzelt zu einem Befall mit Blattläusen kommen. Eine gründliche Bewässerung reicht jedoch in der Regel aus, damit die Blattläuse sich ein anderes Quartier suchen.

Nötigenfalls können die kleinen Schädlinge mit einem scharfen Wasserstrahl abgespült werden, der Einsatz von anderen Maßnahmen oder gar Giften ist üblicherweise nicht erforderlich.

Vielseitig, pflegeleicht und beliebt

Die Weigelie gehören zu den beliebtesten Blühsträuchern in deutschen Gärten und durch ihre pflegeleichte und robuste Vielseitigkeit gepaart mit der äußerst attraktiven Blüte haben sie sich diesen Status auch mehr als verdient.

Ob großer oder kleiner Garten, Ziergarten oder eher naturnah, konventionell oder exotisch bepflanzt, die Weigelie fügt sich überall ein und darf eigentlich in keinem Garten fehlen.

 

Fotos: © tinadefortunata, emer, M. Schuppich – Fotolia.com


9 Kommentare

  1. Hallo,
    ich möchte gerne in unserem Garten, den wir nach Fertigstellung unseres Einfamilienhauses mit Leben füllen, einige blühende Sträucher anpflanzen. Wichtig ist mir, dass die Sträucher völlig ungiftig sind, weil in dem Garten auch unser Kind, das sich noch im Kindergartenalter befindet, spielen soll. Ebenso halten sich ein Hund und 2 Katzen im Garten auf. Ist die Weigelie giftig?

    1. Hallo,
      weil unsere vierjährige Tochter oft und gerne im Garten spielt, haben wir bei der Auswahl unserer Pflanzen besonderen Wert auf Ungiftigkeit und Robustheit gelegt. In unserem Garten darf getobt und gespielt werden. Die Weigelie ist völlig ungiftig und steht gleich 3x in unserem Garten, weil wir Exemplare mit unterschiedlicher Blütenfarbe haben wollten.

    2. Guten Morgen,

      zum Glück enthält die Weigelie kein Gift.

      Sie ist eine ungiftige Pflanze und kann deshalb ohne Bedenken in Gärten gepflanzt werden, in denen sich Kinder oder Haustiere aufhalten.

      Für Kinder im Kindergartenalter geht keine Gefahr von diesem reich blühenden Strauch aus, du kannst ihn bedenkenlos in deinen Garten pflanzen.

    3. Hi,

      für dein Kind, den Hund und die beiden Katzen ist die Weigelie völlig ungiftig.

      Du solltest also keine Bedenken haben, wenn du dich für diese reich blühende Pflanze entscheidest, um damit deinen Garten zu verschönern.

      Die Weigelie wächst zu einem kräftigen Strauch heran, auch tobende Kinder oder wilde Haustiere müssen nicht übermäßig vorsichtig sein im Garten, weil die Weigelie sehr robust ist.

    4. Hallo Antje83,

      bei der Weigelie handelt es sich um einen ungiftigen Zierstrauch, den du in deinen Garten pflanzen kannst, wenn sich darin Kinder und Haustiere aufhalten.

      Als Standort schlage ich dir einen geschützten und sonnigen Platz vor. Du kannst zwischen circa 10 Zuchtsorten der Pflanze wählen. Es stehen verschiedene Farben der Blüte zur Auswahl.

  2. Guten Abend,
    in einer alten Gartenzeitschrift habe ich Bilder von Weigelien gesehen, die in voller Blüte standen. Diese Pflanzen faszinieren mich, weil sie sowohl als Sichtschutz, als auch als Ziergehölz interessant sind. Die Blüten sind einmalig und ich würde gerne mehr über den Blütezeitraum der Weigelia erfahren. Wann ist die Blütezeit? Was kann man tun, damit die Blüte möglichst üppig ausfällt und lange andauert?

    1. Guten Morgen,

      seit vielen Jahren steht in meinem Garten eine rot blühende Weigelie.

      Sie blüht von Ende Mai bis Juli und hat dann meistens noch einige Nachblüten bis in den Oktober hinein.

      Die Weigelie blüht bei mir von alleine sehr üppig, ohne dass ich sie allzu oft dünge.

      Ein Rückschnitt nach der Blüte ist förderlich, aber ansonsten ist die Weigelie sehr pflegeleicht.

    2. Hi,

      damit die Blüte üppig ausfällt und lange andauert kannst du bei der Standortwahl für die Weigelie auf einen sonnigen Platz achten.

      Besonders im April würde ich die Weigelie ausgiebig düngen. Hierfür kannst du z. B. Hornspäne verwenden.

      Kompost oder flüssiger Dünger sind gut ebenfalls für die Nährstoffversorgung der Pflanze geeignet.

    3. Hallo Agnes54,

      die Blütezeit der Weigelie erstreckt sich über viele Wochen und variiert je nach der von dir ausgewählten Sorte des Zierstrauches.

      Durch einen Rückschnitt kannst du eine Nachblüte im Herbst herbeiführen.

      Wenn du ausreichend Platz im Garten hast, würde ich dir empfehlen, verschiedene Zuchtsorten anzupflanzen, so dass immer einer der Sträucher während der Gartensaison blüht.

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