Schleifenblume – Pflege, Standort und Aussaat

Immergrüne SchleifenblumeAuf den ersten Blick bescheiden aussehend, doch auf den zweiten entpuppt sie sich als kleines, dekoratives Kunstwerk: die Schleifenblume, die in über 30 verschiedenen krautigen oder strauchigen Arten in heimischen Gärten vertreten ist. Auffällig an ihr sind die bis zu 5 cm großen weißen, roten oder rosafarbenen Blütenköpfe, die aus unzähligen verschiedenen Blüten bestehen. Einige Sorten sind sogar immergrün, so dass sie auch außerhalb der Blühzeiten (MaiAugust) noch einen schönen Anblick bieten.

Schleifenblume Pflege – Steckbrief von Gartenbista:

Schleifenblume Standort: Sonnig, keine Staunässe

Die Schleifenblume bevorzugt einen sonnigen Standort auf einem trockenen, gerne auch sandigen Boden. Keinesfalls darf die Erde zu nass sein, da sie mit zu viel Feuchtigkeit oder gar Staunässe überhaupt nicht zurechtkommt.

Schleifenblume Aussaat bevorzugt als Direktsaat

Die Schleifenblume sät sich selbst aus. Doch bevor es soweit ist, muss erst einmal mit der Schleifenblumen Zucht begonnen werden. Es empfiehlt sich, im März oder April eine Direktsaat ins Freiland zu praktizieren. Die Schleifenblume keimt sehr schnell, und wenn die jungen Pflänzchen eine Höhe von circa 5 cm erreicht haben, sollten sie pikiert werden. Ein Abstand von 10 cm zwischen den einzelnen Schleifenblumen ist hierbei ratsam.

360°-Video von der Schleifenblume (Iberis)

In diesem Gartenbista-Video zeigen wir Ihnen in einer 360°-Ansicht, wie die Schleifenblume (Iberis) aussieht.

360°-Video von der Schleifenblume (Iberis) – Gartenbista-Videostudio, gedreht im Mai

Schleifenblume Pflege – Tipps

  • Gießen: Im Frühjahr freut sich die Schleifenblume über eine gelegentliche Wassergabe.
  • Überwintern: Die Pflanze ist zwar winterhart, sollte bei extremem Frost aber dennoch vorsorglich einen Winterschutz bekommen. Dieser erfolgt am besten in Form von Tannenreisig.
  • Schneiden: Nach der Blüte sollten die Stängel der Schleifenblume zurückgeschnitten werden.
  • Rückschnitt: Ein radikaler Rückschnitt kann ebenfalls gemacht werden. Allerdings ist bei diesem zu beachten, dass er im Frühherbst beendet sein muss, damit der Schleifenblume noch genug Zeit bis zum Wintereinbruch bleibt, um neue Triebe zu bilden.
  • Düngen: Eine Düngergabe fördert eine zweite Blühperiode.
  • Vermehren: Die Vermehrung von Schleifenblumen erfolgt im Sommer per Stecklinge, die abgeschnitten und in einen mit Erde gefüllten Blumentopf gesteckt werden. Innerhalb weniger Tage bilden die Stecklinge Wurzeln und können ins Freiland gepflanzt werden.

Schleifenblume Schädlinge und Krankheiten

Die Schleifenblume ist eine sehr robuste Pflanze, welche weitestgehend immun gegen Schädlinge und Krankheiten ist. Gelegentlich können sich Blattläuse ansiedeln.

Noch seltener kommt es zum Pilzbefall, welcher sich darin äußert, dass die Triebe einfach abknicken. Ist dies der Fall, muss die Pflanze ausgegraben und entsorgt werden (nicht auf dem Kompost!). An der Stelle, an der die betroffene Pflanze gestanden hat, sollten keine neuen Schleifenblumen mehr gepflanzt werden.

Graphik: © Nicolette Wollentin – Fotolia.com


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