Sonnenhut – Pflege und Vermehrung der Rudbeckia

Flowers rudbeckiaDer Sonnenhut ist nicht nur wunderschön anzusehen, sondern auch ausgesprochen pflegeleicht. Kein Wunder, dass er in vielen heimischen Gärten zu finden ist. Lediglich bei der Anschaffung treten Irritationen auf, da er einen Namensvetter hat: die Echinacea wird ebenfalls als „Sonnenhut“ bezeichnet – allerdings auch als „Igelkopf“. Der Sonnenhut, um den es hier geht, ist hingegen unter der lateinischen Bezeichnung „Rudbeckia“ bekannt.

Rudbeckia, Sonnenhut Pflanzen – Steckbrief von Gartenbista:

Sonnenhut Standort: halbschattig

Der Sonnenhut steht – wie der Name unschwer erraten lässt – am liebsten vollsonnig. Notfalls nimmt er auch mit einem halbschattigen Plätzchen vorlieb, allerdings hat dieses negative Auswirkungen auf seinen Wuchs sowie seine Blühfreudigkeit. Dies erfreut nicht nur das menschliche Auge, sondern auch die Bienen: der Sonnenhut dient als eine wichtige Nahrungsquelle für die nützlichen Insekten.

Der Boden sollte unbedingt nährstoffreich sein.

360°-Video von dem Sonnenhut (Echinacea)

In diesem Gartenbista-Video zeigen wir Ihnen in einer 360°-Ansicht, wie der Sonnenhut (Echinacea) aussieht.

360°-Video von dem Sonnenhut (Echinacea)- Gartenbista-Videostudio, gedreht im Juli

Sonnenhut Pflege – Tipps

  • Pflegeleicht: Die Rudbeckia ist absolut pflegeleicht und kommt mit den widrigsten Umständen klar.
  • Pflanzabstand: Beim Sonnenhut Pflanzen sollte ein Abstand von 40 cm zwischen den einzelnen Pflanzen eingehalten werden.
  • Düngen: Eine einmalige Kompostgabe im Frühjahr ist empfehlenswert.
  • Boden: Damit die Rudbeckia optimal gedeihen kann, sollte der Boden regelmäßig aufgelockert werden.
  • Gießen: Trockenheit stellt kein Problem für den Sonnenhut dar. Eine zusätzliche Wassergabe an heißen Tagen ist zwar wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig.

Rudbeckia Vermehrung durch Samenbildung und Stecklinge

Der Sonnenhut gehört zu jenen Pflanzen, die sich sehr gerne und sehr ausgiebig selbst vermehren. Wer dies nicht wünscht, sollte die Blütenköpfe abschneiden, bevor es zur Samenbildung kommt. Dieser Samen kann dann von April bis September an die gewünschte Stelle im Garten ausgesät werden. dabei ist zu beachten, dass er nur 0,5 cm tief in die Erde gebracht werden darf. Wichtig ist, den Samen während der Keimphase regelmäßig zu gießen. Wenn die kleinen Pflänzchen nach 2-3 Wochen groß genug sind, müssen sie pikiert werden.

Darüber hinaus lässt sich der Sonnenhut sehr gut durch Stecklinge vermehren. Hierfür werden im Frühjahr Stecklinge abgeschnitten und circa 3 cm tief an dem gewünschten Standort in die Erde gesteckt.

Sonnenhut Schädlinge und Krankheiten

Der Sonnenhut ist leider etwas anfällig für Mehltau. Betroffene Pflanzen sollten entsorgt werden (nicht auf dem Kompost!). Bei geringerem Befall kann auch zunächst ein spezielles Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

Graphik: © nadin333  – Fotolia.com


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