Ranunkel Pflege, Standort, Vermehrung & Überwintern

Persian buttercup.Ob im Beet oder im Balkonpflanzen: Die mehrjährigen Ranunkeln gedeihen überall und verschönern jede Ecke im Freien mit ihren dicken, gefüllten Blüten. Nicht nur ihr wunderschöne Optik, sondern auch die Tatsache, dass sie ausgesprochen pflegeleicht sind, machen sie zu sehr beliebten Pflanzen in heimischen Gartenflächen.

Ranunkel Pflanzen – Steckbrief von Gartenbista:

Ranunkel Standort: Überall fühlt sich die Pflanze wohl

Die Ranunkel ist sehr anspruchslos, was ihren Standort betrifft: sie gedeiht sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten, wobei sie letzteres vorzieht. Wichtig vor allem ist ein kühler, feuchter Boden. Staunässe darf sich wiederum nicht bilden, da dies zur Schimmelbildung an den Wurzeln und somit zu deren Fäulnis führt.

Ranunkel Pflege – Tipps

  • Gießen: Ranunkeln haben einen hohen Wasserbedarf.
  • Düngen: Alle zwei Wochen kann dem Gießwasser etwas Flüssigdünger beigemengt werden.
  • Schnitt: Vertrocknete Blätter und Blüten sollten immer entfernt werden.

Ranunkel Vermehrung über Brutknollen oder Samen

Die Ranunkel Vermehrung erfolgt ganz einfach über die Brutknollen, die sich im Laufe des Jahres bilden. Diese werden mit einem scharfen Messer abgeschnitten und entweder sofort oder im kommenden Frühjahr wider in die Erde gesteckt. Wer sich nicht diese Mühe machen möchte, kann auch einfach der Natur freien Lauf lassen: werden die Brutzwiebeln in der Erde gelassen, beginnen sie dort auszutreiben und sorgen somit für den Fortbestand der Ranunkeldynastie.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Ranunkeln über Samen zu vermehren. Diese bilden sich aus den Blüten und werden im zeitigen Frühjahr im Hause in Blumentöpfen, oder aber ab April direkt ins Freiland ausgesät.

Jedoch ist diese Art der Ranunkel Vermehrung mühsam, zeitaufwändig und nicht maßlos effektiv.

Ranunkel Überwinterung

In der Regel werden die Ranunkeln als „winterhart“ verkauft. Leider ist es dennoch so, dass bei starkem Frost die Pflanzen erfrieren können. um dies zu verhindern, sollten sie mit Reisig abgedeckt werden. Alternativ können auch die Ranunkelknollen ausgegraben werden, um im Haus zu überwintern. Dies sollte an einem trockenen und dunklen Ort (beispielsweise Kellerraum) geschehen, in dem Temperaturen um 7°C herrschen. Sobald keine harten Fröste mehr zu erwarten sind, können die Knollen wieder im Freiland in die Erde gesteckt werden.

Ranunkel Krankheiten und Schädlinge

Die Ranunkel ist recht anfällig für Mehltau. Ist ein derartiger Befall gegeben, sollte ein spezielles Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

Blattläuse und Schnecken fühlen sich sehr zu Ranunkeln hingezogen. Auch bei diesen Schädlingen gilt: der Einsatz eines speziellen Pflanzenschutzmittels ist unabdingbar, wenn das Leben der Pflanze in Gefahr ist.

Achtung: Ranunkel ist giftig

Die Blätter und Blüten der Ranunkel sind giftig. Insbesondere Haustiere und Kinder sollten nach dem Verzehr derartiger Pflanzenteile ärztlich untersucht werden. Als Symptome für eine Ranunkelvergiftung können Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Durchfall auftreten.

Graphik: ©  kapa196628 – Fotolia.com


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Du kannst unter Pseudonym kommentieren. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen.