Heilpflanze: Pfingstrosen Wirkung

Pfingstrosen Wirkung & Anwendung
Pfingstrosen Wirkung & Anwendung

Im Folgenden können Sie alles zur Pfingstrosen Wirkung, Pflege und Anwendung lesen.

Pfingstrosen in der Vase

Wer die Rosen in die Vase stellt, sollte die unteren Blätter an den Stängeln entfernen. Denn sie rauben der Blume viel Kraft. Hierzu wird der Stiel rund fünf Zentimeter mit einem scharfen Messer abgeschnitten und alle zwei bis drei Tage erneut gekürzt.

Auch das Wasser muss dann jeweils gewechselt werden. In handwarmem Wasser halten sich die Schnittblumen dann bis zu 10 Tage in voller Pracht. Zudem steht die Vase mit dem Strauß am besten an einem nicht zu schattigen Ort ohne Zugluft.

Pflege der Pfingstrosen

Pflege von Pfingstrosen.
Pflege von Pfingstrosen.

Wenn der Standort stimmt, wachsen Pfingstrosen mit wenig Pflege relativ robust. Gefährlich kann jedoch der Grauschimmel werden. Vor allem in einem feucht-warmen Frühling breitet sich diese Krankheit bevorzugt aus.

Bei den Staudenpfingstrosen sieht man vertrocknete Knospen oder faulende Stiele, bei den Sträuchern welken ganze Triebe. In diesem Fall sollte man den Trieb bis zum gesunden Holz zurückschneiden. Zudem entfernt msn bei den Stauden die gesamten Stängel.

Die Pfingstrosen Wirkung als Heilpflanze

Die Kraft dieser Rosen wird bereits seit Jahrhunderten in der Medizin genutzt. Anwendungsgebiete: Die Blütenblätter dienen heutzutage zur Schönung von Teemischungen und zum Färben von Hustensäften. Gartenpfingstrose: Die Gartenpfingstrose besitzt allgemein eine beruhigende und krampflösende Wirkung. Zudem werden heutzutage Blüten und Wurzel in homöopathischen Präparaten eingesetzt.

Pfingstrosenblüten werden bei

  • Haut- und Schleimhauterkrankungen,
  • Fissuren,
  • Hautrissen
  • bei Hämorrhoiden,
  • Gicht,
  • Rheuma

sowie bei Erkrankungen und Beschwerden im Bereich der Atemwege angewendet. Außerdem haben in Arzneimittelkombinationen Pfingstrosenblüten bei nervösen Beschwerden, Herzbeschwerden und Gastritis eine gute Wirkung.

Pfingstrosenwurzeln werden bei Krämpfen unterschiedlicher Art und Ursache in Kombinationen zusätzlich bei

  • Rheumatismus,
  • Erkrankungen und Beschwerden im Bereich des Magen-Darm-Traktes
  • sowie des Herzens und der Blutgefässe,
  • Neurasthenie und Neurasthenie-Syndrom (psychosomatische Beschwerden),
  • Neuralgien,
  • Migräne,
  • allergischen Erkrankungen sowie als Mittel zur allgemeinen Stärkung angewendet.

Unser Buch-Tipp: Pfingstrosen: Rosenpracht ohne Dornen

Gartenbista-Tipp: ACHTUNG: Die Pflanze enthält ätherisches Öl, Gerbstoff, Harz und schwach wirkende Giftstoffe (u.a. das Alkaloid Paeonin). Mögliche Vergiftungssymptome sind Erbrechen, Magen- und Darmbeschwerden mit Durchfall und Koliken. Des Weiteren ist die Therapie mit der Pflanze nicht zur Selbstmedikation geeignet. Die Anwendung darf ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht erfolgen!

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © Emmi, Chamillew – Fotolia.com


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