Osterkaktus (Rhipsalidopsis) – Krankheiten und Schädlinge

Hat der Osterkaktus Krankheiten oder Schädlinge?
Osterkaktus Krankheiten (Rhipsalidopsis)

Generell neigt der Osterkaktus dazu, eher selten von Schädlingen, wie Spinnmilben und Schildläusen, befallen zu werden. Viel mehr sind Pflegefehler und nicht Krankheiten für ein Verkümmern oder im schlimmsten Falle für ein Eingehen der Pflanze verantwortlich. Hat der Osterkaktus Krankheiten oder Schädlinge?

Hat der Osterkaktus Krankheiten oder Schädlinge?

Der Kaktus gehört zu den pflegeleichten Zimmerpflanzen, die auch für Anfänger geeignet sind. Er wird eher selten von Krankheiten und Schädlingen heimgesucht.

Dennoch kann es gerade bei einem zu warmen Standort passieren, dass sich Wollläuse und Spinnmilben einnisten. Wollläuse können bei geringer Anzahl abgesammelt werden. Spinnmilben können am besten durch einen nicht ganz trockenen Standort vorgebeugt werden. Das Vernebeln von Gießwasser kann dabei helfen, einen Befall vorzubeugen.

Wichtig ist, dass der Osterkaktus nicht in der Nähe von Heizkörpern steht, denn das begünstigt einen Befall mit Spinn- und Wollläusen. Ein ebenso unbeliebter Schädling, der den Osterkaktus befallen kann, ist die Schildlaus. Diese erkennt man an ihrem festen und gewölbten Rückenschild. Schildläuse werden oftmals übersehen, denn diese sind sehr gut getarnt. Hier heißt es, genau Ausschau halten. Ist der Osterkaktus erst einmal befallen, heißt es entweder zu Hausmittel greifen oder auf chemische Bekämpfungsmittel zurückgreifen.

Richtiges Gießen für ein gutes Gedeihen

Der häufigste Grund, warum Osterkakteen kränkeln oder gar eingehen, ist ein falsches Gießverhalten. Steht der Osterkaktus zu nass, faulen die Wurzeln. Steht Rhipsalidopsis zu trocken, schrumpfen seine Blätter und Glieder. Wird er mit kalkhaltigem und hartem Wasser gegossen, verschrumpeln ebenso seine Sprossglieder. Der Osterkaktus muss demnach sorgfältig bewässert werden. Es darf kein kalkhaltiges Wasser verwendet werden. Staunässe und absolute Ballentrockenheit sind zu vermeiden.

Kalkarme Erde bevorzugen

Osterkakteen lieben kalkarme Erde mit ab und an ein wenig Düngesubstrat. Was sie nicht mögen, ist kalkhaltige Erde und einen vollsonnigen Standort. Bei zu hoher Sonneneinstrahlung verfärben sich die Sprossglieder rötlich und können abgeworfen werden. Ebenso vertragen sie keine Kälte. Am besten sind Zimmertemperaturen um die 18 bis 22 Grad.

Kein Standortwechsel während der Blütephase

Sollte der Kaktus Blüten ausgebildet haben, so ist zu beachten, dass nun keine Änderung des Standorts vorgenommen werden sollte, denn dann kann es passieren, dass Rhipsalidopsis die Blüten abwirft. Osterkakteen reagieren während der Blütenphase sensibel auf Standortänderungen. Daher lieber so lange mit einem Standortwechsel warten, bis der Osterkaktus keine Blütten mehr ausbildet.

Symbolgrafik: Gartenbista-Team



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