Milchstern (Ornithogalum) – Pflege, Winterhart/ Überwintern

Milchstern (Ornithogalum) - Pflege, Winterhart/ Überwintern
Milchstern (Ornithogalum) – Pflege, Winterhart/ Überwintern

Der Milchstern (Ornithogalum) mit seinen vielen verschiedenen Arten ist eine vielseitige Zwiebelpflanze mit ausnehmend schönen Blüten, die sich als Beet Bepflanzung, Kübel- oder Balkonkastenpflanze, Zimmerpflanze oder lang haltende Schnittblume eignet. Aber der schöne Alleskönner hat auch einen Nachteil: Vor allem die Zwiebeln der meisten Arten sind sehr giftig für Menschen, Haus- und Nutztiere.

Wissenswertes

  • Wissenschaftlicher Name: Ornithogalum. Der botanische Name Ornithogalum setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern ornis (Vogel) und gala (Milch) und bedeutet so viel wie Vogelmilch, was auch eine Bezeichnung für die Pflanze ist.
  • Andere Namen: Der Milchstern ist außerdem unter dem Namen Stern von Bethlehem bekannt. In der Vase ist der Milchstern extrem langlebig, daher stammen die weiteren Bezeichnungen unter denen der Milchstern bekannt ist: Gärtnerschreck und Gärtnertod.
  • Ordnung: Asparagales (spargelartige Gewächse)
  • Familie: Asparagaceae (Spargelgewächse)
  • Klasse: Magnoliopsida (Bedecktsamer)
  • Heimat: die Pflanzen sind in Europa, Afrika und Asien beheimatet.
  • Arten: unter Botanikern ist die Zugehörigkeit zur Gattung der Milchsterne umstritten. Je nachdem wie eng oder weit die Gattung aufgefasst wird, gibt es zwischen 50 und 200 bis 300 verschiedene Arten des Milchsterns.
  • Verbreitetste Art in Deutschland: eine der bekanntesten Arten des Milchsterns in Deutschland ist der aus Südafrika stammende orangefarbene Milchstern Ornithogalum dubium.
  • Wuchshöhe: je nach Art liegt die Wuchshöhe von Milchsternern zwischen 15 und 30 cm.
  • Blüte: die Blütenhüllblätter des Milchsterns sind weiß bis weiß-gelb, grün, gelb-grün gestreift oder auch orange. Meist stehen mehrere Blüten trauben- bzw. doldenartig zusammen.
  • Blütezeit: je nach Art ist die Blütezeit des Milchsterns im Frühsommer im Mai oder im Hochsommer im Juli oder August.
  • Pflanzung: Milchsterne eigenen sich für die Pflanzung im Beet ebenso wie für Kübel oder Balkonkästen und können auch als Zimmerpflanzen gehalten werden.
  • Giftigkeit: alle Teile des Milchsterns sind bei den meisten Arten giftig.

Standort und Boden für den Milchstern

  • Milchstern Standort

Aufgrund der vielen verschiedenen Arten des Milchsterns ist es schwer, hier wirklich allgemein gültige Angaben zu machen. Die allermeisten Milchsterne mögen und brauchen jedoch Sonne und Licht und bevorzugen daher einen hellen Standort. Am besten eignet sich für viele Arten des Milchsterns ein lichter Halbschatten.

Bei einem vollsonnigen Standort gedeihen die Pflanzen zwar gut, einige verblühen in der Sonne jedoch recht schnell. Wird der Standort zu dunkel gewählt, werden bei den meisten Milchsternen nur die Blätter wachsen, die Blüten aber kaum zum Vorschein kommen.

Außer ins Freiland können Milchsterne auch problemlos in Töpfe oder etwas größere Balkonkästen gepflanzt werden.

  • Milchstern Boden

An den Boden stellt der Milchstern keine großen Ansprüche.  Ein lockerer, durchlässiger Boden und im Kübel eine gute Drainage gegen Staunässe reichen ihm eigentlich aus. Bevorzugt wächst er in leicht sauren Böden mit einem pH-Wert unter 6, aber er kommt auch mit normalen oder kalkhaltigen Böden klar.

Gartenbista-Tipp: Wer sich unsicher ist hinsichtlich des pH-Werts in seinem Garten kann im Handel ganz einfach zu handhabende Test-Streifen erwerben.

Milchstern Arten

Zu den bekannten und beliebten Arten des Milchsterns gehören:

  • Ornithogalum dubium
    Der Orangefarbene Milchstern stammt aus Südafrika. Er wird in Deutschland oft als Zimmerpflanze kultiviert, steht im Sommer jedoch gern draußen. Dazu muss er allerdings erst langsam an die Sonne gewöhnt werden. Die Blütezeit ist von Januar bis März und daher in erster Linie bei Zimmerpflanzen zu beobachten. Ornithogalum dubium hat leuchtend orangefarbene Blüten, die aussehen wie Sterne und die nur tagsüber geöffnet sind.
  • Ornithogalum saundersiae
    Der Große Milchstern hat weiße Blüten und liebt einen vollsonnigen Standort.
  • Ornithogalum arabicum
    Der Arabische Milchstern ist im Mittelmeerraum beheimatet. Er hat weiße Blüten und blüht von Juli bis Oktober. Die Blütenstängel können bis zu 40 Zentimeter hoch werden.
  • Ornithogalum candicans
    Diese Art ist auch unter den Namen Riesenhyazinthe und Sommerhyazinthe bekannt. Die Blütenstängel mit den glockenartigen, hängenden weißen Blüten können bis zu einem Meter hoch werden. Ornithogalum candicans ist eine der wenigen Arten des Milchsterns, die in Deutschland winterhart sind. Die Zwiebel sollte dazu allerdings in einer Tiefe von 20 Zentimetern gepflanzt werden.
  • Ornithogalum umbellatum
    Der Dolden-Milchstern ist eine europäische Art und kann ganzjährig im Garten kultiviert werden. Er liebt sonnige bis halbschattige Standorte und hat leuchtend weiße Blüten.
  • Ornithogalum nutans
    Diese Art ist auch als „Nickender Milchstern“ bekannt. Er ist besonders auffällig durch seine hübschen grün-weiß gestreiften Blüten. Die Blütezeit ist von April bis Juni und die Pflanze wird etwa 20 Zentimeter hoch.

Pflege

  • Milchstern gießen

Der Milchstern braucht nicht viel Pflege. Werden die Pflanzen im Freiland gehalten, müssen sie außer in langanhaltenden Trockenperioden meist nicht extra gegossen werden.

Etwas anders sieht es bei Kübel- und Zimmerpflanzen aus. Hier sollte regelmäßig der Feuchtigkeitsgehalt der Erde geprüft und bei Bedarf gegossen werden. Das Substrat sollte dabei immer gut durchfeuchtet, doch nicht völlig durchnässt werden. Staunässe oder auch nur zu großzügiges Gießen muss unbedingt vermieden werden, da sonst sehr schnell eine Knollenfäule einsetzt, an der die Pflanze eingeht.

  • Milchstern düngen

Als Blühpflanze braucht der Milchstern besonders vor und während der Blüte viele Nährstoffe. Er kann entweder mit einem stickstoffhaltigen Fertigdünger in schwacher Konzentration gedüngt werden oder mit einer dünnen Schicht Kompost bedeckt werden.

  • Milchstern schneiden

Nach der Blüte kann man die Blütenstiele komplett dicht über dem Boden abschneiden. Wenn die Blätter des Milchsterns anfangen zu vergilben, können auch sie abgeschnitten werden, jedoch nicht eher, da sie bis dahin noch Nährstoffe produzieren, die die Pflanze für die nächste Blüte braucht und die in der Zwiebel gespeichert werden.

Bei Wildarten, die sich im Garten vermehren sollen, kann man auf das Schneiden verzichten. Durch Selbstaussaat kommt es dann zu einer Verbreitung des Milchsterns, doch Vorsicht, manche Arten wie der Nickende Milchstern oder der Dolden-Milchstern können sich bei guten Standortbedingungen ziemlich invasiv ausdehnen und andere Pflanzen zurückdrängen.

Möchte man das vermeiden, sollte man auch bei diesen Arten zur Gartenschere greifen. Wer jedoch genügend Platz im Garten hat, kann sie ruhig verwildern lassen, denn gerade als blühender Teppich sehen diese Arten wunderschön aus.

Ist der Milchstern winterhart?

Die meisten Milchsterne sind nicht winterhart. Ausnahmen bilden die in Europa heimischen, winterharten Arten des Milchsterns wie beispielsweise der Dolden-Milchstern Ornithogalum umbellatum, der Nickende Milchstern Ornithogalum nutans oder die Riesenhyazinthe Ornithogalum candicans. Diese Arten können ohne Winterschutz im Garten belassen werden.

Überwintern

Milchstern (Ornithogalum) Zwiebeln beim Austreiben
Milchstern (Ornithogalum) Zwiebeln beim Austreiben

Die nicht winterharten Arten des Milchsterns verbringen den Sommer zwar gern draußen im Beet oder im Kübel, würden den Winter aber nicht überleben. Aus diesem Grund müssen die Zwiebeln nach dem Absterben der Blätter, wenn genügend Nährstoffe für das kommende Jahr gesammelt wurden, oder spätestens vor dem ersten Frost ausgegraben werden.

Zwiebeln richtig überwintern

  • Von Erde befreien und trocknen: die Zwiebeln des Milchsterns müssen gut von Erde befreit werden, sie sollten dazu jedoch auf keinen Fall mit Wasser abgespült werden. Ganz im Gegenteil müssen sie gut und gründlich trocknen, bevor es ins Winterquartier geht, damit sie dort nicht faulen oder schimmeln.
  • Aufbewahrung und Standortwahl: die Wintermonate sollten die Zwiebeln in einer Kiste mit grobem Sand oder Torfmull in einem möglichst dunklen Raum verbringen. Die Temperatur sollte dort nicht unter 10° C fallen.
  • Auspflanzung im Frühjahr: im nächsten Frühjahr, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind, können die Zwiebeln wieder ins Freiland oder in Kübel gepflanzt werden.

Gartenbista-Tipp: Zum erneuten Anpflanzen sollte immer frische, nährstoffreiche Erde benutzt werden und der Milchstern sollte erst gegossen werden, wenn sich die ersten grünen Triebspitzen zeigen.

Vermehrung

Die in Europa heimischen, winterharten Milchsterne lassen sich am besten durch Selbstaussaat vermehren. Andere Arten können gut über Tochterzwiebeln vermehrt werden.

Werden die Pflanzen zur Winterruhe ausgegraben, können die Zwiebeln geteilt und im kommenden Jahr einzeln wieder ausgepflanzt werden. Bei manchen Arten wie beispielsweise dem orangefarbenen Milchstern blühen die so vermehrten Pflanzen jedoch nicht immer.

Krankheiten und Schädlinge

Die meisten Milchstern Arten sind sehr robust und nicht anfällig für bestimmte Krankheiten und Schädlinge. Vereinzelt können Blattläuse auftreten, die aber mit Wasser leicht weggespült werden können.

Sieht der Milchstern welk und kränklich aus, liegt es meist an einem Wasserüberschuss, denn zu nasser Boden und vor allem Staunässe führen sehr schnell zu einer Wurzelfäule, an der die Pflanzen eingehen.

Bei zu wenig Licht wachsen Blätter und Blütenstiele meist sehr lang, aber es bilden sich keine Blüten. Sieht die Pflanze insgesamt kümmerlich aus, liegt es meist am Nährstoffmangel.

Probleme werden bei den Milchsterngewächsen also wesentlich eher durch falsche Pflege als durch Krankheiten und Schädlinge verursacht.

Giftig?

In Deuschland weit verbreitet: der orange Milchstern (Ornithogalum dubium)
In Deuschland weit verbreitet: der orange Milchstern (Ornithogalum dubium)

Die meisten Milchstern Arten sind giftig für Menschen und Tiere. Bei den Giften handelt es sich um herzwirksame Steroide, sogenannte Cardenolide.

Alle Teile der Pflanze sind giftig, doch die größte Konzentration befindet sich in den Zwiebeln. Besonders gefährdet sind Kinder, die Teile der Pflanze in den Mund nehmen und herunterschlucken und Haustiere wie Katzen und Hunde.

Für den Fall, dass Kinder oder Tiere Teile eines Milchsterngewächses heruntergeschluckt haben, sollte sofort ein Arzt oder Tierarzt aufgesucht werden.

So in etwa könnte man die Eigenschaften der Milchsterne zusammenfassen. Die weißen, orangefarbenen oder auch zweifarbigen Blüten sehen aus wie kleine Sterne und sind im Freiland, im Kübel und auf der Fensterbank sehr dekorativ.

Ist einmal der richtige Standort gefunden, sind die Milchsterne nicht sehr pflegeintensiv, doch vor allem beim Gießen und Düngen des Milchsterns muss das richtige Maß gefunden werden und es gehört ein wenig Fingerspitzengefühl dazu, die Pflanzen nicht zu übergießen, aber auch nicht zu trocken zu halten. Für erfahrene Pflanzenhalter dürfte das jedoch kein Problem sein.

Etwas umständlich ist die Überwinterung des Milchsterns, da die Zwiebeln bei den meisten Arten nach der Blüte ausgegraben und bis zum nächsten Jahr gelagert werden müssen. Ausnahmen machen hier die wenigen winterharten Arten, die sich jedoch im Garten recht invasiv vermehren können.

Nicht unterschätzen sollte man die Giftigkeit des Milchsterns. Wer kleinere Kinder oder Haustiere hat, die sich regelmäßig im Garten aufhalten oder Zugang zu Milchsterngewächsen haben, die als Zimmerpflanzen gehalten werden, der sollte die Risiken sehr genau abwägen und vielleicht besser auf die Haltung dieser Pflanzen verzichten.

Fotos: © Kanusommer, emuck, karin eichinger – Fotolia.com


38 Kommentare

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich hatte Anfang 2017 eine 3er-Packung Milchstern-Zwiebeln, Sorte Saundersiae, bei Aldi für unter zwei Euro gekauft und in einen Blumentopf eingepflanzt, der im Garten stand.
    Da die Sorte nicht winterhart ist, wollte ich die Zwiebeln vor Frost schützen, zog sie samt Stängeln (etwa noch 50 cm) aus dem Topf und legte sie kurz auf den Boden. In dem Moment wollte mein bis dahin quicklebendiger 13 1/2-jähriger englischer Setterrüde wohl mit dem „Stöckchen“ spielen und biss kurz in einen Stängel. Das war am Sonntag, den 17.12.2017, gegen 16 Uhr. Ich nahm ihm die Pflanze sofort weg, ohne überhaupt zu ahnen, dass sie giftig – geschweige denn tödlich giftig – für meinen Hund war. Nach etwa einer Stunde gingen wir ins Haus, mein Hund bekam sein Futter, was er auch in seinem üblichen Tempo auffraß. Anschließend drehten wir eine Runde „ums Viertel“. Ca. zwei Stunden nach dem Biss in den Milchsternstängel erbrach der Hund das erste Mal, was ich tragischerweise nicht damit in Verbindung brachte. Ich vermutete eine Ansteckung mit irgendwelchen Bakterien von anderen Hunden, weil mein Hund in der Beziehung etwas empfindlich war. Wegen seines Brechdurchfalls wollte er gar nicht ins Haus, war ganz unruhig; ich drehte noch einige Runden mit ihm ums Haus, aber er wurde nicht ruhiger.
    Zwischendurch hatte ich ihm seinem Gewicht entsprechend Kohletabletten gegen Durchfall gegeben, was angesichts der Vergiftung viel zu wenig war. Gegen 23.30 Uhr rief ich in Ahlen/Westf. in der Tierklinik an und schilderte den Fall. Die Tierärztin, die eigentlich schon wegen des Alters und der Dehydrierung meines Hundes den Notfall hätte erkennen müssen, sagte nur, ich müsse selbst entscheiden, ob ich den Hund zur Untersuchung bringe. Da es anfing zu schneien, die Tierklinik gut 40 km von Wickede entfernt ist und ich in dem Moment selbst völlig „von der Rolle“ war, entschied ich mich, sofort um 7.00 Uhr mit dem Hund zu einer Tierarztpraxis nach Werl zu fahren. Der Hund war bereits in einem kritischen Zustand, als ich dort ankam. Meine Frage, ob der Hund vielleicht Gift gefressen haben könnte, schloss der Tierarzt aus. Er vermutete eine aggressive Infektion, vielleicht Parvovirose. Außerdem sei der Hund ja auch schon ziemlich alt… Mein Toby bekam sofort Infusionen, weil das Blut schon sehr verdickt war, wurde in eine Wärmedecke gelegt, weil er Untertemperatur hat. Die Frage, ob der Hund Herzmedikamente bekäme, verneinte ich, weil er bis dahin keinerlei Herzprobleme hatte. Da weitere Untersuchungen erfolgen sollten, verließ ich zunächst die Praxis, um eigene Temine zu erledigen. Um ca. 12.30 Uhr rief der Tierarzt an und teilte mit, dass Tobys Zustand nach wie vor kritisch sei und sich innerhalb der nächsten 12 bis 24 Std. die weitere Entwicklung zeigen wird. Bereits eine Stunde später teilte der Tierarzt mit, dass Tobys Herz versagt hätte und er gestorben sei. „Es war eben ein alter Hund…“ In diesem Moment brach meine kleine Welt zusammen. 24 Stunden zuvor war dieser Hund noch voll Lebensfreude durch den Garten gehüpft. Und nun ist er tot. Und ich kam immer noch nicht auf die Idee, dass dieses Unglück durch den Biss in den Milchsternstängel ausgelöst worden sein könnte. Erst am Mittwoch, den 20.12.2017, überlegte ich in Ruhe, was sich an dem Sonntag zugetragen hatte, und da fiel mir der Milchstern wieder ein. Bei der Recherche in Google fand ich dann auch Ihre Seite mit dem Hinweis auf den giftigen Milchstern. Insbesondere die in ihm enthaltenen herzwirksamen Steroide haben meinen Hund wohl umgebracht. Auf meine Nachfrage bei der Giftzentrale in Bonn wurde mir die Giftigkeit bestätigt, und die freudliche Ärztin erklärte mir, dass dieses Herzgift noch stärker sei als das des roten Fingerhutes (Digitalis). Sie hat sich „meinen“ Vergiftungsfall notiert. Ich fragte sie, ob diese richtig giftigen Pflanzen nicht besser deklariert werden müssten, da auch sonstige Gifte in den Schränken der Baumärkte eingeschlossen würden. Aber sie sagte sinngemäß, das alles sei unbefriedigend. Am Donnerstag habe ich in der Tierklinik Ahlen angerufen, um den traurigen Ausgang mit Toby mitzuteilen. Da die Tierärztin von Sonntagabend keinen Dienst hatte, bat ich darum, sie zu sensibilisieren, in zukünftigen Fällen vielleicht einmal mehr auf eine sofortige Untersuchung zu dringen. Wir Tierhalter seien in einer derartigen Situation mit einer Entscheidung überfordert, wir haben darin ja auch keine Routine. Was mein eigentliches Anliegen ist: bei einigen Pflanzen hat es sich mit der Zeit herumgesprochen, dass sie – mehr oder weniger – giftig sind, z. B. Maiglöckchen, Narzissen, Eibe, Oleander usw. Wir Hobbygärtner wissen natürlich nicht, ob diese Pflanzen und in welcher Konzentration sie tödlich giftig sind. Aber dass Pflanzen wie der Milchstern, die zwar als nicht essbar (Messer und Gabel durchgestrichen in einem Kreis, in mikroskopischer Größe auf der mittlerweile verwitterten Packung) deklariert aber hochgiftig selbst in winzigen Dosen sind (mein Hund hatte nur kurz in den Stängel gebissen), nicht auch im Giftschrank aufbewahrt oder zumindest mit einem großen Totenkopf auf der Packung verkauft werden müssen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Muss das berühmte „Kind erst einmal in den Brunnen gefallen“ sein, ehe Verantwort-liche durch eine entsprechende Verbraucheraufklärung solche unnötigen tragischen Un-glücksfälle vermeiden helfen? Ich weiß, dass mein geliebter Hund dadurch nicht mehr lebendig wird, aber ich fühle mich verpflichtet, zumindest anzuregen, dass das Wissen über solche – nicht nur für Tiere, sondern auch für Menschen – lebensgefährlichen Pflanzen einen höheren Stellenwert erhält als bisher.
    Leider habe ich Ihre Internetseite viel zu spät gefunden. Ich danke Ihnen für Ihr Engagement, etwas zur Übersichtlichkeit der „gängigen“ Haus- und Gartenpflanzen beizutragen. Ich werde Sie weiterempfehlen.

    Mit freundlichen Grüßen
    einer sehr traurigen Sigrid Dittrich

  2. Ich finde es sehr traurig dass Ihr Hund gestorben ist aber bei Pflanzen ist es nun mal möglich, dass sie giftig sind. Hier liegt es jetzt in der Verantwortung des Einzelnen sich zu informieren. Sie erwähnten selbst: auf der Pakung befand sich der Hinweis “ nicht zum Verzehr geeignet“ und das Totenkopfzeichen, ein weiterer zusätzlicher Hinweiß hätte dann auch nichts geändert.

  3. Hallo,
    ich besitze seit einigen Jahren einen Milchstern, der jedes Jahr eine kräftige Blüte ausgebildet hat. Dieses Jahr hat sich keine Blüte gebildet. Was könnte der Grund dafür sein? Mein Milchstern wird blühfaul. Woran kann das liegen? Ich besitze schon viele Grünpflanzen und würde mich freuen, wenn der Milchstern im nächsten Jahr wieder blühen würde. Ich freue mich auf eure Ratschläge.
    Viele Grüße,
    Jeff

    1. Hallo, wenn der Milchstern nicht blüht, dann kann es daran liegen, dass er an Knollenfäule leidet. Die Pflanze wird dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen und hat keine Kraft, um eine Blüte zu entwickeln. Falls der Milchstern nicht genug Licht und Wärme bekommt, kann sich dies ebenfalls negativ auf seine Blühfreudigkeit auswirken.

    2. Hallo,
      wenn der Milchstern nicht blüht, dann kann es daran liegen, dass der Standort nicht optimal gewählt wurde oder dass sich die Bedingungen am Standort in negativer Hinsicht geändert haben. Zum Beispiel könnte der Standort durch heranwachsende Sträucher und Bäume schattiger geworden sein. Wenn der Standort zu dunkel ist, dann blüht der Milchstern nicht.

    3. Moin Jeff,
      ich vermute, dass dein Milchstern nicht genug Sonne abbekommt. Wenn rings um den Milchstern Büsche und Sträucher heranwachsen und irgendwann eine Größe erreicht haben, die übermäßig für Schatten verantwortlich ist, dann solltest du über einen neuen Standort für den Milchstern nachdenken. Oder du schneidest die Büsche und Sträucher herunter, das wäre auch eine Möglichkeit.

    4. Hallo,
      oftmals ist eine zu üppige Wässerung schuld, wenn der Milchstern nicht mehr blühen will. Es kann sich bei übermäßiger Wasserzufuhr und einem schweren Boden Staunässe bilden. Die Pflanze kümmert dann dahin und blüht nicht mehr. Es kann sogar vorkommen, dass der Milchstern eingeht, weil unter der Erde die Zwiebel anfängt zu faulen.

  4. Hallo, liebe Hobbygärtner,

    ich habe eine Frage zum Milchstern, den ich gerne in meinem Garten auswildern möchte. Dabei hatte ich an eine Gehölzunterpflanzung gedacht. Kann man Ornithogalum dubium durch Tochterzwiebeln vermehren? Muss ich die Zwiebeln manuell abnehmen und neu einpflanzen, oder geschieht die Auswilderung von alleine? Welche Möglichkeiten der Vermehrung gibt es noch, wenn ich meinen Milchsternbestand erhöhen möchte?

    Viele Grüße,

    Camilla

    1. Hallo Camilla,
      Ornithogalum dubium ist nicht winterhart. Wenn du diese Art von Milchstern im Garten hast, muss du die Zwiebeln jedes Jahr vor dem Frost ausgraben. Dabei kannst du auch die Tochterzwiebeln abpflücken und sie ebenfalls frostfrei für das nächste Jahr lagern. Nicht immer bilden sich aus den deutlich kleineren Tochterzwiebeln auch blühfähige Milchsterne.

    2. Moin Camilla,

      der von dir gewählte Milchstern ist eine Zimmerpflanze, die ich nicht in den Garten pflanzen würde. Du musst den orangefarbenen Milchstern sonst jedes Jahr im Spätherbst ausbuddeln und über Winter im Haus oder im frostfreien Schuppen lagern. Eine Vermehrung durch Tochterzwiebeln ist bei Ornithogalum dubium möglich.

      Ich hoffe, diese Antwort war hilfreich für dich.

      Korwin

    3. Hallo,
      da der von dir genannte Milchstern nicht winterhart ist, kannst du ihn nicht das ganze Jahr über im Garten halten. Eine Auswilderung und stetige Vermehrung durch Tochterzwiebeln dauert Jahre. Bei Wildkrokussen kann man dies gut beobachten. Aber deinen Milchstern solltest du besser als Kübelpflanze oder Topfpflanze halten. Eine Vermehrung durch Tochterzwiebeln erfordert etwas Geduld, ist aber möglich.

    4. Hallo,
      es ist möglich, dass du den Milchstern durch die Entnahme von Tochterzwiebeln vermehrst. Dabei solltest du aber beachten, dass es sich bei dem Milchstern um ein Gewächs handelt, dass giftig ist. Entweder verwendest du für die Entnahme der Tochterzwiebeln Handschuhe, oder du wäschst dir nach der Zwiebelentnahme gründlich die Hände, bevor du z. B. Lebensmittel berührst.

  5. Guten Morgen,

    ich habe eine Frage zu meinem Milchstern. Wie pflege ich meinen Milchstern nach der Blüte richtig? Sollte ich nach der Blüte einen Rückschnitt vornehmen? Oder ist es besser wenn ich meinen Milchstern nach der Blüte nicht zurück schneide? Wie handhabt ihr es mit dem Rückschnitt?

    Liebe Grüße,

    Rosi

    1. Hallo,
      auch ich nehme nach der Blüte von Ornithogalum einen Rückschnitt vor. Dabei ist es egal, um welche Art des Milchsterns es sich handelt, denn alle Milchsterne profitieren von einem Rückschnitt, nachdem sie verblüht sind. Durch den Rückschnitt kann die Pflanze sich auf die Ausbildung ihrer Tochterzwiebeln konzentrieren, deshalb ist der Rückschnitt wichtig.

    2. Hi,
      ja, es ist ratsam, wenn Ornithogalum nach der Blüte zurückgeschnitten wird. Hierzu verwende ich ein scharfes Gartenmesser. Wichtig ist auch, dass du bei Arbeiten am Milchstern die Hände wäschst oder beim Abschneiden und Entsorgen der verblühten Milchsternblüten Handschuhe trägst. Ich entsorge die Schnittreste mit dem Hausmüll, weil ich keine giftigen Pflanzenteile auf dem Komposthaufen haben möchte.

    3. Guten Abend,
      auch ich schneide meine Milchsterne mit einem sauberen und scharfen Messer zurück, wenn die Pflanze komplett verblüht ist. Zum Abschneiden der Blüten benutze ich Gartenhandschuhe, weil der Milchstern giftig ist und ich dieses Gift nicht an den Fingern haben möchte. Die alten Blüten schmeiße ich in den Biomüll, damit sie auf dem Komposthaufen nicht versehentlich von der Katze unseres Nachbarn angefressen werden, die ab und zu in unserem Garten rumtobt.

  6. Hallo Rosi,
    ich nehme nach der Blüte einen Rückschnitt vor. Der Milchstern kann dadurch seine Kraft in der Zwiebel konzentrieren und für die kommende Saison sammeln. Ein Rückschnitt ist empfehlenswert, damit die Blume im kommenden Jahr genügend Nährstoffe zur Verfügung hat, damit sie eine Blüte bilden kann.
    Viele Grüße,
    Lichtlein

  7. Hallo,
    ich würde gerne wissen, ob der Milchstern viel Wasser benötigt, oder ob er eher sparsam gegossen werden sollte. Mir ist mal eine Grünpflanze eingegangen vor ein paar Jahren, weil ich sie wohl zu oft gegossen hatte und weil dann der Ballen anfing muffig zu riechen. Die Pflanze war nicht mehr zu retten, leider. Wie oft soll ich den Milchstern gießen? Danke schon mal für eure Ratschläge und Erfahrungsberichte.
    Arno

    1. Hi Arno,
      wenn es sich bei deinem Milchstern um eine Zimmerpflanze handelt, dann solltest du vor dem Gießen überprüfen, ob die Erde noch nass ist. Erst bei trockener Erde würde ich den Milchstern wässern. Ganz wichtig ist, dass du Staunässe im Pflanztopf vermeidest. Der Pflanztopf sollte unten einen Ablauf haben, durch den Gießwasser ablaufen kann. So verhinderst du Fäulnisbildung.

    2. Guten Abend Arno,
      in meinem Garten stehen mehrere Milchsterne, die ich in diesem Sommer fast täglich gegossen habe, weil es bei uns sehr heiß war und manchmal tagelang bis wochenlang nicht geregnet hat. Es gab aber auch Jahre, in denen ich meine Milchsterne nur selten mit zusätzlichem Wasser versorgen musste, weil die Sommer verregnet waren und ausreichend Wasser durch den Regen zugeführt wurde.

    3. Hallo,
      ich besitze einen Orangefarbenen Milchstern als Zimmerpflanze, der von Januar bis März in diesem Jahr geblüht hat. Während der Blütezeit benötigte mein Milchstern etwas mehr Wasser als in den Monaten ohne Blüte. Ich gieße nie nach einem festen Plan, sondern nach Bedarf, wenn die Erde anfängt trocken zu werden. Mit dieser Vorgehensweise habe ich die besten Erfahrungen gemacht.

    4. Hallo,
      ich hatte vor einiger Zeit den Orangen Milchstern als Kübelpflanze. Den Milchstern habe ich nur mäßig gegossen, weil er keine Staunässe verträgt. Ein zu schnelles Austrocknen der Blumenerde vermeide ich, indem ich Kübelpflanzen nicht den ganzen Tag über in der prallen Sonne stehen lasse. Dies hat meinen Milchsternen gut getan und sie haben lange geblüht.

  8. Hallo,
    in meinem Garten gibt es ein Blumenbeet, das ich mindestens einmal im Frühling dünge. Den Blumen tut die Gabe von Dünger gut und sie blühen und gedeihen, so wie ich es mir wünsche. Nun möchte ich auch den Milchstern auf diesem Beet ansiedeln. Sollte der Milchstern gedüngt werden? Oder würdet ihr den Milchstern lieber in ein anderes Beet pflanzen, wo er keinen Dünger abbekommt und nur die natürlichen Bodennährstoffe zur Verfügung hat?

    1. Guten Tag Boris69,
      der Milchstern als Blühpflanze sollte unbedingt gedüngt werden, damit er genug Nährstoffe hat, um eine Blüte ausbilden zu können. Ich reichere mein Blumenbeet, auf dem der Milchstern ausgepflanzt wird, mit Kompost an und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Auch vor und während der Blütezeit benötigt der Milchstern stickstoffhaltigen Dünger.

    2. Guten Abend Boris,
      eine Blume wie der Milchstern benötigt genug Nährstoffe, sonst bildet sie keine Blüte und du hast im Garten nur eine langweilige Grünpflanze stehen, über die du dich wahrscheinlich ärgern würdest, weil du eine Blühpflanze haben wolltest. Ich nutze stickstoffhaltigen Dünger in der Zeit vor der Blüte und während der Blütezeit.

    3. Ja, du solltest deine Milchsterne düngen. Vor der Blüte und wähend die Milchsterne blühen, haben sie einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen. Du kannst die Nährstoffe in Form eines stickstoffhaltigen Düngers zuführen. Desweiteren kann man aber auch Kompost für die Düngung nutzen. Ich bevorzuge Kompost, denn da weiß ich, womit ich dünge. Ein Schnellkomposter kann in diesem Fall nützliche Dienste leisten, aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    4. Hallo,
      wenn der Milchstern auf ein Beet im Garten gepflanzt wird, dann braucht er während der Blütezeit unbedingt Dünger. Falls du aber deinen Milchstern in einen Kübel pflanzt und jedes Jahr neue Blumenerde verwendest, dann kannst du etwas sparsamer bei der Düngung vorgehen. Ich ziehe die Pflanzung im Kübel vor, aber das ist Ansichtssache.

  9. Hallo,
    ich möchte gerne einen Milchstern in den Garten pflanzen oder ihn in den Kübel als Kübelpflanze setzen. Was muss ich beim Pflanzen des Milchsterns beachten? Würdet ihr mir eher dazu raten, den Milchstern in ein Beet zu setzen? Oder soll ich den Milchstern in einen Topf oder Kübel einpflanzen? Ich bin gespannt auf eure Meinungen.

    1. Guten Tag Cornelius,
      ob du den Milchstern in einen Kübel setzt oder in ein Beet in deinem Garten, hängt von deinen persönlichen Präferenzen ab, beide Varianten sind möglich und zu empfehlen. Beim Pflanzen ins Beet solltest du auf einen möglichst halbschattigen Standort achten, weil Ornithogalum an einem vollsonnigen Standort sehr schnell verblüht und an einem schattigen Standort vor sich hin kümmert.

    2. Hallo,
      wenn du in deinem Garten Milchsterne haben möchtest, dann solltest du beim Pflanzen beachten, dass du nur winterharte Milchsterne einpflanzt. Das hat den Vorteil, dass du im Herbst vor den ersten Frösten die winterharten Milchsterne nicht ausgraben musst. In meinem Garten habe ich deshalb Dolden-Milchsterne gepflanzt, die den kalten Winter im Garten gut überstehen und nicht im Haus gelagert werden müssen.

    3. Hallo Cornelius,
      ich finde, dass der Milchstern hervorragend als eine Pflanze für den Kübel geeignet ist. Das liegt daran, dass die meisten Arten des Milchsterns nicht winterhart sind und jedes Jahr mühsam aus dem Gartenboden ausgegraben werden müssen. Wenn du Milchstern in den Kübel pflanzt und einen Rolluntersatz für den schweren Kübel nutzt, dann kannst du den Kübel mühelos in einer Minute ins Winterquartier befördern.

    4. Guten Morgen,

      die winterharten Sorten des Milchsterns würde ich direkt ins Beet pflanzen.

      Dort solltest du den Milchstern dann ausreichend düngen, damit er Blüten bildet.

      Ansonsten ist der winterharte Milchstern sehr pflegeleicht und du hast wenig Gartenarbeit damit.

      Die Sorten des Milchsterns, die nicht winterhart sind, würde ich als Kübelpflanze oder Topfpflanze einpflanzen.

    5. Hi,
      es kommt die Beetpflanzung und die Pflanzung im Kübel infrageBedingung für ein gesundes Wachstum.. Wenn du eine winterharte Sorte wählst, dann hast du wenig Arbeit mit der pflanze, sobald sich diese erst einmal im Beet befindet. Beim Pflanzen solltest du auf einen hellen Standort achten. Die Erde sollte durchlässig sein und möglichst locker. Ein leicht saurer ph-Wert ist vorteil haft, ist aber nicht

  10. Hallo,
    mein Milchstern hatte eine wunderschöne Blüte, aber nun ist der Stern von Bethlehem verblüht. Im Vergleich zu anderen Blumen hatte er eine sehr lange Blütezeit und ich frage mich, wie es mit der Pflege dieser Zierpflanze weiter gehen soll. Mein Milchstern ist verblüht. Wie wird er weiter gepflegt?
    Oder handelt es sich bei dem Milchstern um eine nur einjährige Pflanze, die nach der Blüte demnächst abstirbt?

    1. Guten Tag coooci,
      bei dem Stern von Bethlehem, wie der Milchstern auch genannt wird, handelt es sich um eine mehrjährige Pflanze, die aber nicht winterhart ist. Du kannst den Milchstern nach der Blüte zurückschneiden. Wenn du ihn im Garten ausgepflanzt hast, solltest du die Zwiebeln noch vor dem ersten Frost ausgraben und trocken und frostfrei bis zur nächsten Saison einlagern.

    2. Hallo,
      also die Milchsterne in meinem Garten sind winterhart, das ist aber nicht bei allen Milchsternen so und auch danach richtet sich die Pflege nach der Blüte. Meine Dolden-Milchsterne schneide ich nicht zurück, dies ist bei dieser Art von Milchstern nicht erforderlich. Da in meinem Garten schon seit vielen Jahren Milchsterne stehen, haben sie sich sehr ausgebreitet, was mir aber gut gefällt, da ich einen sehr großen Garten habe.

    3. Hallo,
      wenn der Milchstern verblüht ist, brauchst du dich bei den winterharten Arten, die allerdings nicht so häufig vorkommen, nicht weiter um die Pflanze zu kümmern. Bei den nichtwinterharten Exemplaren empfehle ich dir einen Rückschnitt. Vor dem ersten Frost solltest du dann die Zwiebeln des Milchsternes ausbuddeln und diese dann sauber und trocken in einem frostfreien Raum überwintern.

    4. Guten Morgen,

      der Milchstern gehört zu den mehrjährigen Pflanzen und wird dich bei ausreichender Düngung Jahr für Jahr mit seiner Blüte erfreuen.

      Wenn du einen nicht-winterharten Milchstern im Garten hast, dann würde ich diesen vor dem ersten Frost ausbuddeln und an einem frostfreien Ort überwintern.

      Die Winterharten Arten benötigen keine spezielle Pflege nach der Blüte.

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