Mehltau Hausmittel im Überblick

Die bekanntesten Mehltau Hausmittel auf einen Blick

Mehltau HausmittelMehltau, egal ob falscher Mehltau oder echter Mehltau, sind für viele Gärtner ein Schreckgespenst, dem so mancher ohne Zögern sofort mit der chemischen Keule entgegentritt. Einige sind sogar so rigoros, dass sie die befallenen Pflanzen sofort entfernen und in der Mülltonne entsorgen. Doch das geht ein bisschen zu weit. Denn es gibt auch Möglichkeiten, Mehltau mit Hausmitteln zu bekämpfen. Etliche Mehltau Hausmittel sind nicht nur seit Jahren überliefert, sondern auch während dieses ganzen Zeitraumes immer wieder erprobt und bestätigt.

Was ist bei der Anwendung von Mehltau Hausmitteln zu beachten?

Wie auch bei der Anwendung chemischer Mittel ist es wichtig, dass die Anwendung von Mehltau Hausmitteln konsequent durchgeführt wird, um Mehltau zu bekämpfen. Wer zu früh damit aufhört, kann das Pech haben, dass einige Sporen des Mehltaus überleben. Ist dies der Fall, geht spätestens in der nächsten Saison alles wieder von vorne los.

Welche Optionen sind vorhanden, um Mehltau mit Hausmitteln zu Leibe zu rücken?

Zwiebel- oder Knoblauchbrühe

Eine einfache Möglichkeit, die jeder durchführen kann, ist das Herstellen von Zwiebel- oder Knoblauchbrühe. Auch Kerbel und Schnittlauch tun ihre Wirkung. Zur Herstellung der Brühe werden die Kräuter zerkleinert und entweder abgekocht oder als 24-Stunden-Kaltauszug angesetzt. Danach wird abgeseiht und die Brühe mit einer Sprühflasche großzügig über die Pflanze verteilt. Wenn möglich, sollte vernebelt und nicht nur versprüht werden. Durch die feine Vernebelung werden tatsächlich alle Pflanzenteile erreicht.

Marienkäfer und Blattwespe

Auch die Nützlinge Marienkäfer und Blattwespe lieben das Pilzgeflecht des Mehltaus. Leider haben sie nur die Möglichkeit, diesen akut vom Blatt zu entfernen. Bei nächster Gelegenheit wird er sich wieder ausbreiten.

Ackerschachtelhalm

Der Ackerschachtelhalm gehört zu den kieselsäurehaltigen Kräutern. Daher eignet er sich wunderbar zum Ansetzen einer Kräuterbrühe. Hierzu wird er zunächst in Wasser eingeweicht, danach 15 Minuten leicht geköchelt. Abgekühlt wird er nun mit der Sprühflasche versprüht. Die Wirkung ist recht einfach: Die Kieselsäure führt dazu, dass die Blätter weniger anfällig werden. Das zieht eine erschwerte Ausbreitung des Pilzes nach sich.

Flüssigseife, Waschsoda und Niem

Auch niemhaltige Präparate können Verwendung finden. Sie wirken ähnlich wie der Ackerschachtelhalm. Niemprodukte werden im biologischen Fachhandel angeboten.

Doch auch eine Mischung aus Flüssigseife, Waschsoda und Wasser scheint eine gute Wirkung zu erzielen. Sie wird mit Wasser 1:5 verdünnt und erst dann auf die Pflanzen verbracht. Auch hier gilt es, eine ausreichende Anzahl von Anwendungen vorzunehmen, bevor ein Erfolg erzielt werden kann.

 

Foto: © Thomas Reimer – Fotolia.com



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