Mehltau bei Rosen

Wie Sie Mehltau bei Rosen bekämpfen und diese vor Mehltau schützen

Mehltau bei RosenWer einen Garten besitzt, ist meist stolz auf seine Pflanzen und kümmert sich intensiv um sie. Doch nicht immer läuft im Gartenjahr alles so ab, wie man es sich wünscht. Denn manche Insekten setzen den Pflanzen zu oder aber auch Krankheiten. Wie jedes Lebewesen, und Pflanzen sind definitiv lebendig, kann beides Folgen nach sich ziehen. Diesen muss sich der Gärtner stellen, damit sich spätestens im nächsten Jahr die Pflanzen wieder in voller Pracht zeigen.

Pilze im Anmarsch

Ein großes Problem für viele Rosen ist der Mehltau. Mehltau bei Rosen ist leicht zu erkennen. Weißliche Flecken, die sowohl Blätter als auch Knospen zieren, sind bereits von weitem zu sehen. Die Behandlung von Mehltau bei Rosen ist nicht ganz einfach. Trotzdem sollte man es auf jeden Fall versuchen und nicht zu früh mit der Behandlung der Rosen aufhören.

Wie kommt der Mehltau auf die Rosen?

Mehltau, der nicht nur Rosen, sondern auch viele andere Pflanzen befällt, verbreitet sich durch Sporen. Aus ihnen bildet sich das sogenannte Myzel. Dies ist ein Geflecht aus feinsten Fasern. Haben wir es mit feuchter Witterung zu tun, so hat der Mehltau besonders gute Überlebenschancen. Besonders, wenn sich warmes und feuchtes Wetter abwechseln, geht es dem Mehltau bei Rosen sehr gut. Zum Winter hin werden sogenannte dunkle Winterfruchtkörper gebildet, die problemlos überwintern. Durch sie kommt es im nächsten Frühjahr zu erneuter Ausbreitung. Es gibt dabei sowohl den echten Mehltau als auch den falschen Mehltau. Beide sind in der Lage, die pflanzenspezifischen Pilzgeflechte zu bilden. Jedoch können sie nicht von einer Pflanzenart zur anderen übergreifen.

Ist der echte Mehltau an seinem weißlichen Befall zu erkennt, erscheint der falsche Mehltau in rötlich-violetten Farben auf den Blättern.

Wie wird der Mehltau auf Rosen behandelt?

Es gibt verschiedene Mittel, sowohl im Handel als auch überlieferte Hausmittel gegen Mehltau bei Rosen. Ganz wichtig ist jedoch, dass die Rosenteile, die sich resistent gegen jedes Mittel zeigen, großzügig ausgeschnitten werden. Doch diese Teile dürfen nicht auf den Kompost, da die Sporen dort überwintern können. Sie sind in der Biotonne / Mülltonne zu entsorgen.

Ebenfalls ist der Standort der Rosen sehr wichtig. Er sollte luftig und sonnig sein. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Blätter nach einem Regen schnell wieder abtrocknen. Je trockener, desto weniger Angriffsfläche hat der Mehltau auf Rosen. Der Boden hingegen sollte möglichst feucht gehalten werden. Dies ist besonders für junge Pflanzen wichtig.

 

Foto: © liubomirt – Fotolia.com



1 Kommentar

  1. Dies Jahr hatten wir da auch richtig Probleme mit usneren Rosen. Wussten uns garnicht richtig zu helfen. Wenn das nächstes Jahr auch wieder so stark auftritt, berücksichtigen wir mal diese Ratschläge.

    Danke
    Daggi

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