Margeriten Pflege, Standort, Vermehrung & Überwintern

Chamomile flowerEs gibt Pflanzen, die sofort durch ihre Farbenpracht begeistern. Andere wiederum bemerkt der Betrachter erst auf den weiten Blick, obwohl sie eine sehr schöne Optik vorzuweisen haben. Zu diesen zählen die Margeriten. Seit Jahrhunderten sind Margeriten in heimischen Gärten zu finden, doch durch ihre eher bescheidene Art wird häufig ein zweiter Blick benötigt, um sie tatsächlich wahrzunehmen. Inzwischen gibt es über 40 verschiedene Arten – gefüllte und ungefüllte, buschige und stämmige -, die alle eines gemeinsam haben: sie sind sehr anspruchslos und pflegeleicht.

Margerite Pflanzen – Steckbrief von Gartenbista:

Margeriten Standort: Schatten meiden!

Margeriten wachsen am besten an sonnigen oder zumindest halbschattigen Standorten. Stehen sie zu schattig, verkümmern die Pflanzen und bringen auch weniger Blüten hervor.

Ein nährstoffreicher Boden ist für Margeriten zwar nicht unerlässlich, unterstützt aber ihr Wachstum. Von daher ist es empfehlenswert, vor dem Margeriten Pflanzen Kompost in den Boden einzuarbeiten.

Ob der einmal gewählte Standort der Margerite zusagt oder nicht, wird sie dem Gartenbesitzer schon zeigen: fühlt sie sich an dem ihr zugedachten Plätzchen wohl, breitet sie sich von alleine immer weiter aus…

Übrigens: Margeriten sehen nicht nur im Blumenbeet sehr schön aus; auch als Kübelpflanze oder mitten in eine Wiese gesät sind sie ein echter Eyecatcher.

360°-Video von der Magerite (Leucanthemum)

In diesem Gartenbista-Video zeigen wir Ihnen in einer 360°-Ansicht, wie die Magerite (Leucanthemum) ausschaut.

360°-Video von der Magerite (Leucanthemum)- Gartenbista-Videostudio, gedreht im März

360°-Video von der Goldmagerite (Euryops)

In diesem Gartenbista-Video zeigen wir Ihnen in einer 360°-Ansicht, wie dieGoldmagerite (Euryops) ausschaut.

360°-Video von der Goldmagerite (Euryops)- Gartenbista-Videostudio, gedreht im Juni

Margerite: Aussaat ab März, Margeriten pflanzen ab Mai

Margeriten können bereits ab März in Töpfen oder Schalen im Haus vorgezogen werden. Ab Mai kann auch eine Direktsaat erfolgen.

Im Fachhandel sind Margeriten bereits als fertige Pflanzen käuflich zu erwerben, welche ebenfalls ab Mai in die Erde gebracht werden können.

Margeriten – Vermehrung durch Samen oder Stecklinge

Margeriten bilden zwar Samen, welcher ihnen abgenommen werden und zu einer neuen Aussaat verwendet werden kann, allerdings ist die Margeriten Vermehrung aus Stecklingen empfehlenswerter. Zu diesem Zweck werden im Spätsommer circa 10 cm lange Stecklinge abgeschnitten und einfach in die Erde gesteckt.

Margeriten Pflege – Tipps

  • Düngen: Margeriten freuen sich sehr über eine gelegentlich Kompostgabe (einmal im Monat wäre optimal). Achtung: junge Margeritenpflanzen bitte nur sehr sparsam düngen!
  • Gießen: Margeriten sollten regelmäßig gegossen werden, wobei Staunässe zu vermeiden ist.
  • Blütenpflege: Verblühtes regelmäßig ausputzen, so blühen die Margeriten immer wieder und mehr.
  • Schneiden: Im Juli die Margeriten um ein Drittel zurückschneien – sie werden buschiger.
  • Rückschnitt: Im Herbst die komplette Pflanze über dem Boden abschneiden.

Margeriten Überwinterung – winterhart?

In der Regel sind Margeriten winterhart. Allerdings gibt es einige Sorten, die mit Frost nicht so gut zurechtkommen – diese Pflanzen müssen im Haus überwintern.

Zu diesem Zweck werden sie vor dem ersten Frost bis in Bodennähe abgeschnitten, ausgegraben und in einen Topf oder Kübel gepflanzt. Diese Gefäße werden dann im Haus an einen kühlen, aber sehr hellen Ort gestellt, an dem die Temperaturen zwischen 5° und 20°C liegen sollten.

Während der Überwinterung ist eine Wassergabe alle 14 Tage vollkommen ausreichend; allerdings sollte darauf geachtet werden, dass der Wurzelballen keinesfalls austrocknen darf.

Ab April kann die Margerite wieder ins Freie, wobei sie zunächst langsam an Draußen gewöhnt werden sollte. Dies bedeutet, zunächst stundenweise hinaus, nachts wieder ins Haus holen. Erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai) kann sich die Margerite draußen wieder völlig sicher fühlen.

Margerite: Krankheiten, Schädlinge

Von Krankheiten bleibt die Margerite weitestgehend verschont.

Blattläuse und Spinnmilben hingegen siedeln sich gerne auf Margeriten an. Sollte dieser Befall so stark werden, dass die Pflanze nachhaltig geschädigt wird, ist der Einsatz eines speziellen Pflanzenschutzmittels notwendig.

Graphik: © – Tatiana Volgutova – Fotolia.com


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