Lupinen säen leicht gemacht mit unseren Tipps

Ab wann sollte man Lupinen säen?
Ab wann sollte man Lupinen säen?

Wer sich eine bunte Blütenpracht, die in jedem Jahr wiederkommt wünscht, der sollte Lupinen säen. Denn diese Pflanzen blühen in vielen Farben und sind sehr pflegeleicht, sodass es sich lohnt diese wunderschönen Pflanzen im eigenen Garten zu haben.

Lupinen säen

Wer Lupinen säen möchte und noch keine Pflanzen im Garten hat, der kann die entsprechenden Samen in jedem Gartenfachhandel erwerben und dabei auch gezielt auf Farben wie:

  • pink
  • lila oder
  • weiß

setzen, um möglichst viel Abwechslung in sein Beet zu bekommen. Wer bereits Lupinen im Garten hat, kann die Samen auch von den vorhandenen Pflanzen beziehen und diese im Anschluss an den gewünschten Stellen aussäen.

Lupinen säen – ab wann?

Idealerweise sollten die Lupinen im Frühjahr, sobald kein Frost mehr herrscht eingepflanzt werden. Wurde dieser Termin verpasst, so ist es am besten bis etwa Ende August oder Anfang September zu warten und die Samen dann zu säen.

Wie tief?

Da es sich bei den Lupinen um Dunkelkeimer handelt, muss bei der Aussaat darauf geachtet werden, dass alle Samen mit Erde bedeckt sind. Am leichtesten ist es dabei für die Samen kleine Kuhlen von etwa 3 cm Tiefe zu bilden und die Samen anschließend darin mit Erde zu bedecken.

Gartenbista-Tipp: Neben der Tiefe, ist auch der Abstand sehr wichtig, da Lupinen sehr viele Wurzeln bilden. Daher sollte der Abstand immer bei etwa 50 cm liegen.

Pflege nach der Aussaat

Die richtige Pflege nach der Aussaat.
Die richtige Pflege nach der Aussaat.

Nach dem Pflanzen ist es wichtig, dass die Erde, in der die Samen keimen sollen feucht bleibt. Daher muss diese täglich gegossen werden. Erst wenn die Pflanzen etwa 15 bis 20 cm an Höhe gewonnen haben, sollten nur noch dann gegossen werden, wenn die Erde sich trocken anfühlt oder eine Hitzewelle auftritt.

Aussaat in Töpfen

Eine Aussaat in Töpfen ist im Rahmen des Vorziehens möglich. Dabei sollten pro Topf nicht mehr als vier Samen gepflanzt werden. Im Anschluss wird jedoch nur die stärkste Pflanze ins Beet gesetzt, während die übrigen Triebe abgeschnitten werden. Wichtig ist, dass die Töpfe direkt nach der Aussaat an einen warmen, sonnigen Platz gestellt werden und dass die Erde feucht bleibt. Eine dauerhafte Haltung von Lupinen im Topf ist jedoch nicht empfehlenswert.

Lupinen selbst aussäen oder Stauden teilen?

Neben der Möglichkeit die Lupinen durch die Aussaat zu vermehren, können diese Pflanzen auch per Teilung vermehrt werden. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Zunächst einmal kann die Teilung erst dann durchgeführt werden, wenn die Stauden, mit denen die Teilung erfolgen soll schon einige Jahre alt sind. Neue Pflanzen sind dafür nicht geeignet. Zum anderen kann es bei der Teilung passieren, dass sich keine reinen Lupinen bilden, was bei der Aussaat immer gegeben ist.

Neue Lupinen aus Stecklingen ziehen

Eine weitere Möglichkeit Lupinen zu ziehen ist die Stecklinge zu ziehen. Diese müssen im Frühjahr abgeschnitten werden. Wichtig ist, dass dabei nur die sogenannten Basalstecklinge aus der Mitte der Mutterpflanze infrage kommen. Diese werden dann in ein Gefäß mit Aufzuchterde gepflanzt und mit einer Folie bedeckt. Bis zum Herbst haben sich die neuen Lupinen dann soweit entwickelt, dass diese ihren dauerhaften Platz im Blumenbeet erhalten können.

Symbolgrafiken: © marina kuchenbecker, eddy02 – Fotolia.com


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