Kürbis Heilpflanze – Die Kraft der Kürbiskerne

Kürbis Heilpflanze.
Kürbis Heilpflanze.

Kürbis Heilpflanze: Der Kürbis besteht zu 90 Prozent aus Wasser und enthält fast kein Fett und ist sehr kalorienarm. Der Kürbis enthält ausgewogene Mengen an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium oder Eisen. Kürbisse enthalten große Mengen des orangen Farbstoffes Beta-Carotin, einer Vorstufe des Vitamin A. Außerdem ist das Gemüse reich an Vitamin E, C und Folsäure.

Kürbis Heilpflanze

Das Kürbisfleisch wirkt abführend, entwässernd, beruhigend, aufbauend und abwehrstärkend. Kürbis wirkt bei Magen- und Darmerkrankungen sowie bei Herz- und Nierenleiden. Die Heilwirkung beruht auf dem hohen Anteil an Kalium und Magnesium, der zur Remineralisierung des Organismus beiträgt.

Der Kürbis gilt als Heilpflanze gegen Krebserkrankungen wegen seines hohen Gehalts an Antioxidantien (Vitamin A, C und E). Der Kürbis trägt aber auch zu unserer Mineralstoffversorgung bei. Auch die traditionelle chinesische Medizin setzt den Kürbis ein und schreibt ihm harntreibende, entgiftende und wasserentziehende Effekte zu, aber auch eine lindernde Wirkung bei Husten und Asthma bronchiale.

Kürbiskerne Wirkung

Die Wirkung der Kürbiskerne.
Die Wirkung der Kürbiskerne.

Kürbiskerne werden heute vor allem bei Blasen- und Prostataleiden verwendet. Sie enthalten die Stoffe des Kürbisfleisches wie Beta Carotin, Vitamin E und sogenannte Phytosterine, pflanzliche Hormone, in konzentrierter Form. Diese sind harntreibend, krampflösend und stärken die Blasenmuskulatur.

Sie haben auch eine entwurmende Wirkung, wirkt vor allem bei Bandwürmern. Diese Wirkung beruht auf einer Aminosäure, die den Wurm lähmt und so seine Loslösung von der Darmwand bewirkt. Dazu werden die Kürbiskerne fein zerstoßen und mit etwas Zucker verzehrt.

Sie haben keine schädlichen Nebenwirkungen und können ohne Bedenken auch Kindern verabreicht werden. Kürbiskernöl kann eine „klinisch sichere und effektive Ergänzungs-und Alternativtherapie bei benigne Prostatahyperplasie sein.“

Kürbiskerne rösten: Rezepte

Zuerst werden die Kerne mit einem Löffel ausgekratzt. Das Fruchtfleisch wird mit einem Papiertuch abgewischt. Die Kerne werden jetzt auf einem sauberen Küchentuch ausgebreitet und über Nacht getrocknet.

Gartenbista-Tipp: Breite die Kerne in einer einzigen Schicht auf einem Backblech aus, dann Salz und Öl darüber geben und 20 bis 30 Minuten bei 150 Grad backen.

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Rezept: Kürbisaufstrich

  • 300g Hokkaido Kürbis
  • 1 Becher Joghurt
  • 1 Becher Sauerrahm
  • Zwiebel, Knoblauch, Salz, Pfeffer
  • Nach Geschmack Curry oder andere indische Gewürze

Den Kürbis schälen in kleine Stücke schneiden und weich dünsten. Dann das Fruchtfleisch zerdrücken oder pürieren, Joghurt und Sauerrahm dazugeben, salzen, pfeffern und nach Lust und Laune mit klein geschnittenen Zwiebeln, Knoblauch und indischen Gewürzen verfeinern.

Rezept: Kürbisaufstrich mit Kürbiskernöl und Kürbiskernen

  • 1 Becher Joghurt
  • 1 Becher Sauerrahm
  • 100g Kürbiskerne
  • 2-3 E Kürbiskernöl
  • Salz, Pfeffer, Zwiebel und Knoblauch

Ein wunderbar schneller Aufstrich. Die Kürbiskerne fein malen, mit den anderen Zutaten vermischen und ganz nach Geschmack abschmecken.

Kürbis Heilpflanze: Inhaltsstoffe der Kürbiskerne

100 Gramm Kürbiskerne enthalten:

  • 550 bis 600 Kalorien
  • 35 bis 50 g Öl
  • 30 bis 40 g Eiweiß
  • 4 bis 8 Gramm Kohlenhydrate
  • 5 g Ballaststoffe
  • 4 bis 5 g Mineralstoffe (z. B. 6, 4 mg Zink)
  • 30 mg Vitamin E

Die Kraft der Kürbiskerne

  • Kürbiskerne enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, Vitamine und Enzyme, die vor allem auf Reizblase und Prostata ihre positive Wirkung entfalten.
  • Kürbiskerne liefern reichlich ungesättigte Fettsäuren (über 80 Prozent), Vitamin E und Beta-Carotin, sowie Magnesium, Eisen, Zink und Selen.
  • Ihre wichtigsten Inhaltstoffe jedoch sind die Phytosterine, eine Gruppe von bioaktiven Inhaltstoffen, die Prostatabeschwerden und Blasenleiden vorbeugen bzw. lindern können.
  • 2 – 3 Eßl. Kürbiskerne regelmäßig verzehrt ,helfen schon, einer gutartigen Prostatavergrößerung entgegen zu wirken.
  • Grüne Kürbiskerne kann man einfach so zwischendurch knabbern, sie schmecken aber auch ausgezeichnet im Müsli oder auf Rohkostsalaten aller Art. Kürbiskernbrot und -brötchen sind ebenfalls zu empfehlen.
  • Fettsäuren: Zur Ölgewinnung werden die Kerne getrocknet, gemahlen, geröstet und dann bei Temperaturen von 60°C gepresst. Der Ölgehalt der Kerne liegt bei etwa 50%. Hauptsächlich findet man darin Palmitinsäure, Stearinsäure, Ölsäure und Linolsäure. Die Zusammensetzung ist ähnlich dem Maiskeim- oder Sonnenblumenöl. Besonders die Linolsäure ist ernährungsphysiologisch von großer Bedeutung, da sie vom Körper nicht selbst gebildet werden kann.

Rezept: Kürbiskernplätzchen

Zutaten:

  • 300 g Mehl
  • 200 g Butter
  • 150 g gemahlene oder fein gehackte Kürbiskerne
  • 100 g Staubzucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Nelken, gemahlen
  • Kürbiskerne gerieben zum Bestreuen

Zubereitung: Mehl mit Butter abbröseln, restliche Zutaten dazugeben und daraus einen geschmeidigen Teig kneten. Eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann den Teig ausrollen, kleine Kekse ausstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit geriebenen Kürbiskernen bestreuen und im vorgeheizten Backrohr bei ca. 180° C ungefähr 8 Minuten backen.

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © Hetizia, Alinsa – Fotolia.com


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