Kriechspindel – Pflege des Bodendeckers

Spindelstrauch_5553Die Kriechspindel – auch als Kletterspindel oder Spindelstrauch bekannt – zählt zu den beliebtesten immergrünen Bodendeckern in heimischen Gärten, weil sie sehr anspruchslos und pflegeleicht ist. Mit wenigen Handgriffen ist diese bescheidene Pflanze bestens versorgt, und ihr Besitzer hat jahrelang Freude an ihr. Weltweit gibt es über 150 verschiedene Arten, die vor allem durch die weiße oder gelbe Zeichnung des Laubes bestechen und sich ansonsten nur durch ihre Wuchshöhe unterscheiden.

Spindelstrauch, Kriechspindel Bodendecker – Steckbrief von Gartenbista:

Kriechspindel Standort: sonnig bis halbschattig

Der Spindelstrauch fühlt sich an sonnigen bis halbschattigen Standorten besonders wohl. Zu dunkel sollte er jedoch nicht stehen, da sie dort ihr buntes Laub nicht weiter ausbilden können und somit nur noch grün sind.

Der Boden sollte gut durchlässig sein, da es eines gibt, was die Kriechspindel überhaupt nicht verträgt: Staunässe.

Kriechspindel pflanzen im Frühjahr

Kriechspindeln können sowohl im Frühjahr als auch im Herbst gepflanzt werden. Für einen Quadratmeter werden 8 – 12 Pflanzen benötigt; zwischen diesen sollte jeweils ein Abstand von circa 30 cm eingehalten werden.

Der Spindelstrauch kann sowohl bodendeckend als auch emporklimmend gepflanzt werden.

Kriechspindel Pflege – Tipps

  • Schneiden: Die Kriechspindel ist absolut schnittverträglich und kann auch während der Vegetationszeit geschnitten werden. Hierbei sind der Fantasie des Hobbygärtners keine Grenzen gesetzt – der Spindelstrauch macht alles mit.
  • Gießen: Eine Wassergabe ist nur in langen Hitzeperioden notwendig. Mit Trockenheit kommt der Bodendecker viel besser zurecht als mit zu viel Nässe. Um ihn vor dem Austrocknen zu bewahren, sollte der Boden allerdings gründlich gemulcht werden.
  • Düngen ist nicht notwendig.
  • Vermehren: Die Vermehrung der Kriechspindel erfolgt über Stecklinge: im Sommer werden circa 10 cm lange Stecklinge abgeschnitten; die unteren Blätter werden entfernt, dann kommen die Stecklinge in ein Gefäß mit Erde. Haben sie Wurzeln gebildet, können sie an ihren endgültigen Standort umgesetzt werden.

Kriechspindel Schädlinge und Krankheiten

Gegen Schädlinge ist der Spindelstrauch weitestgehend immun. Ist der Standort zu feucht, kann es jedoch zu Pilzerkrankungen kommen, welche das Ende der Pflanze bedeuten.

Graphik: © Omika – Fotolia.com


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