Kornrade: Blumen-Steckbrief

Kornrade; Agrostemma, githago;Früher als Unkraut in Getreidefeldern verschrien, erfreut sich die Kornrade heutzutage wachsender Beliebtheit unter den Hobbygärtnern. Während die kleine Pflanze mit den rosa oder lila Blüten aus den Feldern nahezu komplett verbannt worden ist, ist sie in immer mehr heimischen Ziergärten zu finden. Kein Wunder: die „Blume des Jahres 2003“ sieht nicht nur ausgesprochen dekorativ aus, sondern ist zudem auch noch sehr pflegeleicht.

Konrade Blumen-Steckbrief von Gartenbista:

Kornrade Standort: viel Sonne

Die Konrade braucht viel Sonne, um sich wohl zu fühlen. Ein vollsonniger Standort im Garten ist deswegen optimal für die bis zu einem Meter hohe Pflanze. Dort entwickelt sie ihre roten oder rosafarbenen Blüten, die im Juni/Juli erblühen.

Die Kornrade bevorzugt einen sandigen Boden.

Kornrade Aussaat

In der Regel erledigt die Kornrade ihre Vermehrung durch Selbstaussaat. Wer ein wenig nachhelfen möchte, kann sich Saatgut aus dem Fachhandel besorgen. Dieses wird entweder im zeitigen Frühjahr oder im frühen Herbst in die Erde gebracht. Dabei ist zu beachten, dass das Ackerunkraut sehr dicht gesät werden sollte.

Da die Kornrade sehr gerne als Schnittblume für Sträuße verwendet wird, kann sie auch sehr gut in Rabatten ausgesät werden.

Kornrade Pflege – Tipps

Die Kornrade ist sehr anspruchslos und pflegeleicht: sie muss weder gegossen noch gedüngt werden. Lediglich bei langanhaltenden Trockenperioden ist eine Wassergabe ratsam.

Kornrade ist giftig!

Ein Manko hat die schöne Zierpflanze allerdings: ihre Samen sind giftig. Vorsicht ist also geboten, wenn man sich an die Kornraden Pflege macht. Auch sollte sie nicht dorthin gepflanzt werden, wo sich Kühe und Pferde aushalten, denn auch für Tiere ist die Pflanze giftig.

In früheren Zeiten wurde die Kornrade in der Naturheilkunde eingesetzt; aufgrund ihrer hohen Giftigkeit wird sie allerdings heutzutage nicht mehr verwendet.

Kornrade: Schädlinge und Krankheiten

Von Krankheiten und Schädlingen bleibt die Kornrade weitestgehend verschont. Gelegentlich siedeln sich Blattläuse auf ihr an, jedoch ist deren Befall selten derart stark, dass ein spezielles Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden muss.

Graphik: © emer- Fotolia.com


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