Alles über den Kalmus – Allgemeines, Anwendung und Heilwirkung

Kalmus (Acorus calamus)
Kalmus (Acorus calamus)

Der Kalmus war schon im Altertum bekannt und ein hochgeschätztes Arzneimittel. Man nannte ihn im alten China den Lebensverlängerer, hochwirksame Inhaltsstoffe machen ihn zu einer wertvollen Heilpflanze. In diesem Artikel geht es unter anderem um die Kalmus Anwendung

Kalmus (Acorus calamus) – Pflanzenbeschreibung:

Der Kalmus ist eine Flachwasserpflanze, die aus einem daumendicken Wurzelstock am Rand des Teiches wächst. Die Ufernähe ist wichtig für die dicke Wurzel von ihm. Im Frühjahr wachsen schwertförmige Blätter aus dem Stock, die bis zu einem Meter anwachsen. Im Sommer folgt dann ein Stengel, der einen Blütenkolben trägt. Dieser ist kegelförmig und grüngelb.

Volksnamen:

  • Brustwurz,
  • Deutscher Ingwer,
  • Schwerthenwurzel,
  • Gewürzkalmus,
  • Magenwurz,
  • Zehrwurz,
  • Ackermannswurzel

Im heimischen Gartenteich erreicht die Pflanze meist eine Höhe von bis zu 100 cm. Die Pflanze ist winterhart, bevorzugt jedoch einen milden Winter und Sommer mit einer großen Menge an Sonne. Falls der Winter sehr kalt ausfällt, wird er nicht blühen. Blütezeit ist Juni bis Juli, manchmal auch bis August. Er ist anspruchslos in der Pflege. Kalmus ist eine Heilpflanze.

Verwendet wird davon der Wurzelstock, der

  • geschält,
  • getrocknet
  • und eventuell gemahlen wird.

Achtung: Nicht in der Schwangerschaft und nicht gegen Durchfall anwenden!

Die richtige Kalmus Anwendung, Heilpflanze für Mund und Rachen

Mit getrockneten Wurzelstückchen setzt man in der Regel einen Kaltauszug an, ein Teelöffel mit zerkleinerten Wurzelstückchen wird in eine Tasse mit kaltem Wasser gegeben, um dies einige Stunden ziehen zu lassen.

Getrunken hilft es dann hauptsächlich bei Magen – Darmproblemen wie

  • Krämpfe,
  • Blähungen,
  • Verstopfungen
  • und selbst bei Magengeschwüren.

Die Pflanze regt den Appetit an, stärkt das Zahnfleisch bei Spülungen und beugt Entzündungen der Mundschleimhaut vor.

Gartenbista-Tipp: Magenbitter aus Kalmus. Aus Kalmus lässt sich auch ein Magenbitter herstellen, der nicht nur innerlich angewendet werden kann, sondern bei rheumatischen Beschwerden auch als Einreibung Linderung verspricht.

Zubereitung: Je 30 g Kalmuswurzel und zerstoßene Wachholderbeeren werden mit 1 l 40-prozentigem Kornbranntwein aufgefüllt. Der Ansatz wird 10 Tage stehen gelassen und dann abgefiltert. In Apotheken kann man neben der zerkleinerten und getrockneten Kalmuswurzel auch Pulver kaufen. Von dem Kalmuspulver wird 3mal täglich 1 Messerspitze vor dem Essen eingenommen hilft, gegen Magenverstimmung und Blähungen.

Unser-Tipp: Naturix24 – Kalmustee , Kalmuswurzel geschnitten – 100 g Beutel

Erkrankungen im Mund- und Rachenraum. Kalmustee ist ein wirksames Desinfektionsmittel bei Erkrankungen

Kalmus Anwendung - Tee und Magenbitter
Kalmus Anwendung – Tee und Magenbitter

von Mund- und Rachenraum. Man setzt zwei bis drei Teelöffel getrocknete Kalmuswurzeln mit einem Liter kaltem Wasser an und lässt das Ganze über Nacht ziehen. Am Morgen wird der Ansatz aufgekocht, vom Herd genommen und nach zehn Minuten abgeseiht. Mit dem Absud kann man bei einer Zahnfleischentzündung mehrmals täglich eine gründliche Mundspülung vornehmen.

Bestelllink: Naturix24 – Kalmuswurzel ganz – 500g Beutel

Textquelle: Ute Kaste  

Symbolgrafiken: © juerpa68, fotowena – Fotolia.com


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.