Japanischer Kuchenbaum, Cercidiphyllum japonicum: Pflege-Anleitung

Japanischer Kuchenbaum, Cercidiphyllum japonicum
Japanischer Kuchenbaum, Cercidiphyllum japonicum

Wer etwas wirklich Besonderes und Einzigartiges in seinem Garten haben möchte, der sollte sich näher mit dem Japanischen Kuchenbaum, Cercidiphyllum japonicum, beschäftigen. Dieses auch als „Lebkuchenbaum“ bekannte Ziergewächs ist hierzulande ein echter Exot, der nicht nur durch seine schöne Optik, sondern vor allem durch sein Herbstlaub besticht: dieses leuchtet in den schönsten Tönen von Gelb bis Dunkelrot, und wenn es verwelkt, verströmt es einen intensiven Lebkuchenduft. Einen Kuchenbaum zu kaufen kann sich etwas schwierig gestalten, doch in einem gut sortierten Fachhandel wird er erhältlich sein. Mit ein wenig Knowhow bezüglich der Kuchenbaum Pflege wird dieser wunderschöne Baum für viele Jahre ein echter Eyecatcher im Garten sein – vorausgesetzt, es werden einige Pflegetipps beachtet…

Japanischer Kuchenbaum, Cercidiphyllum japonicum – Steckbrief von Gartenbista

Japanischer Kuchenbaum Pflegetipps für Schnellleser

  • Standort: hell; keine Hitze; windgeschützt
  • Boden: humusreich; sandig; durchlässig
  • Pflanzen: ganzjährig, wenn frostfrei; vorzugsweise im Frühling
  • Kübelhaltung: möglich, wenn der Kuchenbaum als Strauch kultiviert wird
  • Vermehrung: Aussaat im Haus
  • Gießen: Regelmäßig; Substrat darf nicht austrocknen
  • Düngen: eine Gabe Kompost im Frühjahr
  • Pflegefehler: Wassermangel
  • Überwinterung: winterhart; Kübelpflanzen geschützt aufstellen und mit Frostschutz versehen
  • Schneiden: nicht notwendig; kranke oder vertrocknete Triebe entfernen; Wurzelschnitt, um Wuchs einzudämmen
  • Krankheiten: Verticillium-Welke
  • Schädlinge: keine bekannt
Blätter des Japanischen Kuchenbaums, Cercidiphyllum japonicum
Blätter des Japanischen Kuchenbaums, Cercidiphyllum japonicum

Wissenswertes über den Japanischen Kuchenbaum

Der Cercidiphyllum japonicum ist ein Katsurabaum; bei diesem handelt es sich um eine sehr alte Gattung, welche weltweit mit nur noch zwei Arten vertreten ist:

  • Japanischer Kuchenbaum
  • Großartiger Kuchenbaum

Unter optimalen Bedingungen können diese Bäume eine Wuchshöhe von 45 m erreichen; in heimischen Gärten ist dies allerdings in der Regel nicht der Fall: die durchschnittliche Höhe eines Cercidiphyllum japonicum liegt bei 10-12 m. Er wächst aufrecht und sehr häufig mehrstämmig.

Das eigentlich Interessante am Japanischen Kuchenbaum ist sein Laub, welches sowohl langtriebig als auch kurztriebig auftritt. Im Frühling zeigen sich die jungen Blätter in einer hellroten Färbung, welche im Laufe des Sommers einen grünblauen Ton annimmt. Die Blattstiele hingegen bleiben rot. Im Herbst beginnt die große Stunde für den Lebkuchenbaum: er erstrahlt wie kaum ein anderes Gewächs in einem kräftigen Gelb, welches über Pfirsichfarben in ein dunkles Karminrot übergeht. Diese Herbstfärbung ist eine echte Augenweide, so dass man sich beinahe schon auf den Herbst freut, wenn amn Besitzer eines Katsura ist.

Verwelkt das Laub, so verströmt es einen Duft, der sehr stark an Lebkuchen erinnert. Dieser Tatsache verdankt der Cercidiphyllum japonicum seine Bezeichnung „Lebkuchenbaum“.

Zu erwähnen seien auch die kleinen, karminroten Blüten, die sich im April bilden. Bei sehr alten Exemplaren können sich aus diesen Blüten im Herbst Hülsenfrüchte bilden.

Fazit: Zu jeder Jahreszeit ist der Lebkuchenbaum ein optisches Highlight, und jeder Gartenbesitzer, der solch ein Exemplar auf seinem Grundstück besitzt, kann sich der Bewunderung und des Neides seiner Nachbarn sicher sein.

Japanischer Kuchenbaum Standort: Hell und nicht zu warm

Die Schwierigkeit, einen Cercidiphyllum japonicum optimal kultivieren zu können, beginnt bereits bei der Wahl des Standorts: der Lebkuchenbaum ist diesbezüglich ausgesprochen wählerisch, und es gibt nicht viele heimische Gärten, die diesen Ansprüchen genügen:

  • Hell, aber nicht zu warm
  • Hohe Luftfeuchtigkeit
  • Windgeschützt

Allzu starke Hitze mag der Kuchenbaum überhaupt nicht. Sonnige Plätze scheiden demzufolge ebenso aus wie sehr schattige, da dort in der Regel kein ausreichender Lichteinfall gegeben ist. Ein windgeschützter, halbschattiger Standort wäre zu empfehlen.

Da der Cercidiphyllum japonicum Flachwurzeln bildet, sollte er keinesfalls in die Nähe von Gebäuden oder Rohrleitungen gepflanzt werden. Auch sollten keine anderen Pflanzen in seiner unmittelbaren Nachbarschaft vorhanden sein, da er diese mit seinem Wurzelwerk einfach verdrängen würde. Höhere Bäume wiederum sollten ihn auch nicht umzingeln, da diese wiederum dem Lebkuchenbaum die dringend benötigte Helligkeit wegnehmen würden. Dies führt zwangsläufig dazu, dass sich der Japanische Kuchenbaum schlecht bis gar nicht entwickeln kann.

Junger Kuchenbaum
Junger Kuchenbaum

Japanischer Kuchenbaum braucht humusreichen Boden

Auch bezüglich der Bodenverhältnisse ist der Lebkuchenbaum anspruchsvoll. Das Substrat sollte

  • humusreich,
  • leicht sauer bis neutral sowie
  • sandig oder lehmig sein.

Steinige Lehmböden oder sandige Tonböden sind sehr gut geeignet, um einen Cercidiphyllum japonicum zu kultivieren; gegebenenfalls muss vor dem Pflanzen Humus beigemischt werden.

Darüber hinaus sollte das Substrat durchlässig sein, denn Staunässe mag der Kuchenbaum überhaupt nicht.

Gartenbista-Tipp: Lebkuchenbaum nicht zu dicht an Wegen pflanzen, da er keine verdichteten Böden mag.

Lebkuchenbaum richtig pflanzen

Der Japanische Kuchenbaum kann ganzjährig gepflanzt werden, solange es frostfrei ist. Eine Pflanzung im Frühjahr ist jedoch zu empfehlen.

Da die Ziergewächse im Fachhandel in der Regel maximal 60 cm groß sind, wenn sie verkauft werden, verkalkuliert sich manch ein Hobbygärtner und sucht dem Lebkuchenbaum ein zu kleines Plätzchen aus, an dem er nicht richtig gedeihen kann. Vor dem Einpflanzen ist demzufolge zwingen ein optimaler Standort auszuwählen.

Beim Pflanzen selbst ist Folgendes zu beachten:

  • Pflanzloch ausheben, welches doppelt so breit und genauso tief wie der Wurzelballen ist
  • Aushub mit Kompost vermischen
  • Erde unten im Pflanzloch gut auflockern
  • Bäumchen einsetzen
  • Pflanzloch mit Aushub auffüllen
  • Erde gut festtreten
  • Gießrand anlegen, der mindestens 10 cm hoch ist
  • Gründlich angießen

In der Anwachszeit hat der Japanische Kuchenbaum einen hohen Wasserbedarf und muss demzufolge regelmäßig gegossen werden.

Japanischer Kuchenbaum in Kübelhaltung

Auch als Kübelpflanze macht der Lebkuchenbaum eine gute Figur, allerdings ist darauf zu achten, dass er so geschnitten wird, dass er als Strauch kultiviert wird. Darüber hinaus sind folgende Kriterien zu berücksichtigen:

  • Ausreichend großes Pflanzgefäß wählen
  • Unten in den Kübel eine Drainage einbauen
  • Nährstoffreiche Erde verwenden
  • Sonnigen Standort wählen, an dem es nicht zu heiß ist
  • Auf hohe Luftfeuchtigkeit achten
  • Pflanzsubstrat muss immer leicht feucht sein
  • Staunässe vermeiden

Gartenbista-Tipp: Um die dringend benötigte hohe Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten, sollte der Katsurabaum mindestens einmal täglich besprüht werden.

Japanischer Kuchenbaum (Cercidophyllum japonicum)
Japanischer Kuchenbaum (Cercidophyllum japonicum)

Japanischer Kuchenbaum Vermehrung durch Samen

Bei dem Katsura handelt es sich um eine zweigeschlechtliche Pflanze; die Bestäubung erfolgt durch Wind. Da es sich bei diesem Gewächs um ein ausgesprochen seltenes handelt, ist die Wahrscheinlichkeit relativ gering, dass hierzulande eine derartige Bestäubung stattfinden kann. Falls doch, bilden sich im Herbst gebogene Hülsenfrüchte, welche den Samen enthalten. Alternativ kann das Saatgut im Fachhandel erworben werden.

Die Aussaat selbst kann jederzeit im Haus erfolgen; eine Freilandanzucht ist nicht zu empfehlen:

  • Samen für circa sieben Tage im Kühlschrank lagern
  • Pflanzgefäße mit einem Erde-Sand-Gemisch füllen
  • Samen in das Pflanzgefäß legen und leicht mit Erde bedecken
  • Gefäß mit Frischhaltefolie abdecken; täglich lüften
  • Heller Standort; keine direkte Sonne
  • Substrat immer leicht feucht halten

Bei Temperaturen zwischen 18°C und 22°C dauert es mindestens vier Wochen, bis sich die ersten Keimlinge zeigen. Haben diese eine Größe von etwa 5 cm erreicht, müssen sie in Einzeltöpfe pikiert werden. Eine Auspflanzung ins Freiland kann jedoch erst dann erfolgen, wenn die jungen Lebkuchenbäume mindestens 40 cm groß sind.

Japanischer Kuchenbaum Pflege Tipps

  • Gießen: Lebkuchenbäume haben einen relativ hohen Wasserbedarf und müssen immer dann gegossen werden, wenn die Erde leicht antrocknet. Dies zeigt der Zierbaum jedoch bereits dadurch an, dass er seine Blätter hängen lässt oder diese sogar abwirft. Sobald er allerdings wieder ausreichend gewässert wird, wächst das Laub wieder nach.
  • Düngen: Eine Gabe Kompost im Frühjahr deckt den Nährstoffbedarf des Lebkuchenbaums.

Gartenbista-Tipp:  Da der Cercidiphyllum eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigt, sollte seine Krone mit einem Schlauch abgespritzt werden, wenn diese nicht gegeben ist oder aber große Trockenheit herrscht. Dies sollte sowohl morgens als auch abends geschehen.

Japanischer Kuchenbaum Pflegefehler

Lebkuchenbäume verzeihen den einen oder anderen Pflegefehler; große Probleme haben sie hingegen mit Trockenheit: stehen sie zu trocken, werfen sie ihre Blätter ab. Auf eine ausreichende, regelmäßige Wassergabe ist demzufolge zwingend zu achten; Staunässe sollte hingegen vermieden werden.

Japanischer Kuchenbaum Überwinterung

Lebkuchenbäume sind winterhart und benötigen keinen besonderen Frostschutz. Ausnahmen bestehen lediglich bei Pflanzen in Kübelhaltung:

  • Innerhalb des Gartens einen hellen, windgeschützten Standort wählen
  • Kübel auf Holz- oder Styropurblock stellen
  • Erde mit Reisig bedecken
  • Kuchenbaum in Winterflies oder Jutesäcke hüllen

Gartenbista-Tipp: Auch im Winter darf der Katsura nicht austrocknen! Eine regelmäßige Kontrolle des Substrats ist unabdingbar; allerdings nur an frostfreien Tagen gießen!

Lebkuchenbaum schneiden?

Der Japanische Kuchenbaum wächst per so in einer derart schönen Kegelform, dass eigentlich kein Schnitt notwendig ist. Soll dennoch menschlicherseits eingegriffen werden, so sind folgende Kriterien zwingend zu beachten:

  • Schnitt erfolgt im Herbst
  • Lediglich einjährige Triebe kappen; keinesfalls dürfen ältere Äste entfernt werden
  • Neuaustrieb, der nach innen wächst, entfernen
  • Niemals den Leittrieb abschneiden, lediglich seine Konkurrenztriebe
  • Vertrocknete oder kranke Triebe entfernen

Soll der Kuchenbaum in seinem Wachstum gehemmt werden, so kann alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr ein Wurzelschnitt erfolgen:

  • Mit einem Spaten im größeren Abstand zum Stamm längere Wurzeln durchtrennen
  • Danach regelmäßig gründlich gießen

Besonders für Lebkuchenbäume in Kübelhaltung ist der Wurzelschnitt zu empfehlen, damit sie nicht zu groß werden. In derartigen Fällen empfiehlt es sich, die Wurzeln beim Umtopfen ein wenig einzukürzen.

Achtung: Der Wurzelschnitt ist nicht unbedingt für Neulinge im Bereich der Gartengestaltung geeignet und sollte wirklich nur dann durchgeführt werden, wenn man sich völlig sicher ist, was man tut!

Japanischer Kuchenbaum Krankheiten und Schädlinge

Der Lebkuchenbaum ist an für sich sehr robust und gegenüber Krankheiten und Schädlingen immun. Lediglich die Verticillium-Welke kann ihm zu schaffen machen. Dabei handelt es sich um eine Pilzerkrankung, welche dazu führt, dass ganze Pflanzenteile absterben. Da es kein Pflanzenschutzmittel gibt, welches gegen diesen hartnäckigen Pilz wirkt, hilft nur eines: betroffene Äste und Triebe bis tief in das gesunde Holz hinein abschneiden und entsorgen (nicht auf dem Kompost!). Sollte die Erkrankung jedoch schon sehr weit fortgeschritten sein, so muss der komplette Katsure entfernt werden, da der Pilz auch auf andere Pflanzen übergeht.

Gartenbista-Tipp: Nach dem Schneiden betroffener Kuchenbäume das Schneidewerkzeug umgehend gründlich reinigen!

 

Graphiken: © Konrad Weiss – Fotolia.com (2); Fotoschlick – Fotolia.com; berner51 – Fotolia.com


, Kategorie: Pflanzen

24 Kommentare

  1. Hallo,
    ich möchte mir für meinen Garten einen japanischen Kuchenbaum zulegen, weil ich einen Baum haben möchte, den nicht jeder in seinem Garten hat.
    Wann erscheint bei Cercidiphyllum japonicum die Blüte? Ist der Baum im Handel einfach zu bekommen, oder sollte ich doch lieber den japanischen Kuchenbaum selbst aussäen? Ich danke für eure Tipps und Hinweise und freue mich auf Infos zu diesen eher seltenen Baum, der hoffentlich bald in meinem Garten steht.

    1. Hallo,
      mein japanische Kuchenbaum blüht im April und ich bin von dieser ungewöhnlichen Art Baum begeistert. Wenn du etwas Geduld hast, kannst du den japanischen Kuchenbaum selbst aussäen. Dazu holst du dir Samen aus dem Fachhandel, der aber für eine Woche in den Kühlschrank gepackt werden sollte, weil es sich bei dem Baum um einen Frostkeimer handelt.

    2. Hallo,
      Cercidiphyllum japonicum blüht im April, wobei die Blüten karminrot und eher klein sind. Wenn es sich um einen sehr alten japanischen Kuchenbaum handelt, dann können sich im Herbst auch Früchte bilden, die leicht gekrümmt sind und eine Größe von bis zu 2 cm erreichen können. Den Baum kannst du im Fachhandel als Jungpflanze erwerben.

    3. Hallo,
      die Blütezeit beim Lebkuchenbaum fällt in den Monat April. Der Baum besitzt hübsche rote Blüten und ist noch eher selten in den Gärten hierzulande anzutreffen. Wenn du also auf der Suche nach einem Baum bist, der nicht in fast jedem Garten zu finden ist, dann ist der Lebkuchenbaum eine gute Wahl. Du kannst ihn aus Samen heranziehen oder als Jungpflanze im Fachhandel kaufen.

    4. Guten Morgen,
      du kannst den Japanischen Kuchenbaum selbst aussäen, wenn du geduldig bist und den Baum heranwachsen sehen möchtest. Im Handel ist er einfach zu erhalten. Die Blüte dieses Baumes erscheint im April, ist aber eher unscheinbar. Vor allem wird der Japanische Kuchenbaum wegen seiner Blätter und wegen des Duftes, die sie verströmen, gekauft.

  2. Hallo Eva,
    die Blüte beim japanischen Kuchenbaum erscheint im April. Der Baum ist aber nicht nur wegen seiner Blüte eine interessante Gartenpflanze. Der Lebkuchenduft und der Blattschmuck tragen ebenfalls dazu bei, dass du eine außergewöhnliche Pflanze in deinem Garten hast. Beachte bitte, dass du für Cercidiphyllum japonicum ausreichend Platz einplanst. In einem gut sortierten Gartenfachhandel solltest du ohne Probleme ein Exemplar des Baumes kaufen oder bestellen können.

  3. Guten Tag,
    ich habe gelesen, dass der japanische Blütenbaum ein sehr schönes Blattschmuckgewächs sein soll. Stimmt das?
    Kann ich zwischen verschiedenen Arten des Kuchenbaumes auswählen, wenn ich mir ein Exemplar dieses Baumes zulegen möchte? Wie viele Cercidiphyllum japonicum Sorten gibt es? Verfügen alle Sorten über schöne Blätter mit einer bunten Herbstfärbung?

    1. Hallo, Yoko!
      Der Japanische Kuchenbaum ist eines der schönsten Blattschmuckgewächse überhaupt. Seine Blattfärbung im Herbst ist mit kaum etwas anderem zu vergleichen :).
      Der Kuchenbaum selbst kommt in zwei verschiedenen Arten vor: Japanischer Kuchenbaum und Prachtkuchenbaum. Ersterer wird hierzulande sehr gerne und immer häufiger kultiviert. Die bekannteste Art ist der Cercidiphyllum japonicum Rotfuchs; ansonsten gibt es noch einige weniger bekannte Arten wie beispielsweise Cercidiphyllum japonicum Pendulum (Trauer-Lebkuchenbaum).

    2. Hallo Yoko,
      mir sind zwei Sorten des Kuchenbaumes bekannt: Ich kenne den japanischen Kuchenbaum und den großartigen Kuchenbaum. Den großartigen Kuchenbaum habe ich bisher nur auf Bildern gesehen, er soll wohl nur in Japan vorkommen. Dort werden Kuchenbäume auch in der Forstwirtschaft genutzt und deren Holz wird zu Möbeln verarbeitet.

    3. Hallo,
      Cercidiphyllum japonicum ist hierzulande ein eher selten anzutreffender Baum, was ich sehr schade finde, denn er besitzt eine sehr ansprechende Herbstfärbung, die durch die großen Blätter besonders gut zur Geltung kommt. Ich habe bisher nur den japanischen Kuchenbaum in den heimischen Gärten gesehen. Es soll aber eine weitere Sorte geben, die bisher wohl nur in Japan verbreitet ist.

    4. Guten Morgen,
      ja, es handelt sich bei dem Japanischen Kuchenbaum um ein Gewächs, das einen schönen Blattschmuck hat, und das nicht nur im Herbst. Ich kenne 2 Arten dieses Baumes, nämlich Japanischer Kuchenbaum und Großartiger Kuchenbaum. Beim Pflanzen des Lebkuchenbaumes solltest du bei beiden Arten darauf achten, dass sie in einen lockeren Boden gepflanzt werden und ausreichend mit Wasser versorgt werden.

    5. Hallo Yoko,
      Freunde von mir haben ein älteres Haus mit einem großen Garten und altem Baumbestand gekauft. Im Garten steht ein japanischer Kuchenbaum, der durch seine schön gefärbten Blätter auffällt. Soweit ich weiß, gibt es 2 verschiedene Arten des Kuchenbaumes. Wenn du genug Platz im Garten hast und dir einen Baum mit schöner Herbstfärbung wünschst, dann ist der Japanische Kuchenbaum genau richtig.

  4. Hi,
    ich habe eine Frage zum japanischen Kuchenbaum. Bekannte von mir haben einen noch jungen japanischen Kuchenbaum bei sich im Garten, der in diesem Jahr im April und Mai geblüht hat. Aber der Baum hat danach keine Früchte getragen, obwohl er in voller Blüte stand. Hat die Cercidiphyllum Früchte? Woran kann es liegen, wenn der Baum keine Früchte trägt, die meisten Bäume die ich kenne, haben Früchte?

    1. Hallo Korinna,
      nur ältere Exemplare des Lebkuchenbaums bilden aus ihren Blüten Früchte. Wie du selbst sagtest, ist der Baum von deinen Bekannten noch sehr jung. Es wird also noch ein paar Jahre dauern, bis er Früchte tragen wirrd.

    2. Hallo,
      der japanische Kuchenbaum kann erst Früchte ausbilden, wenn es sich um einen sehr alten Baum handelt. Hier ist Geduld gefragt. Die Früchte sehen bananenförmig aus und werden ein bis zwei Zentimeter groß. Interessanter als die Früchte des japanischen Kuchenbaumes sind meiner Meinung nach die Blätter. Cercidiphyllum japonicum wird wegen seiner großen Blätter, die sich im Herbst prächtig verfärben angepflanzt.

    3. Hallo,
      Cercidiphyllum japonicum trägt Früchte, aber nur dann, wenn es sich um einen älteren Baum handelt. Es besteht also kein Grund zur Sorge, wenn der noch eher junge Baum blüht, aber noch keine Früchte entwickelt. Jetzt heißt es abwarten. In einigen Jahren wird euch der japanische Kuchenbaum mit seinen Früchten, die bananenförmig sind, erfreuen.

    4. Hallo,

      wenn der japanische Kuchenbaum im Garten steht und im April und Mai geblüht hat, ohne dass sich Früchte entwickelt haben, dann wird der Baum wohl noch sehr jung sein.

      Jungpflanzen dieser Art bilden noch keine Früchte, dies tun nur die alten japanischen Kuchenbäume.

      Vermutlich liegt es daran, dass jüngere Pflanzen ihre Energie in das Wachstum stecken und nicht in die Fruchtbildung.

    5. Guten Abend,
      soweit ich weiß, ist es ganz normal, wenn sich an einem jungen japanischen Kuchenbaum noch keine Früchte bilden. Erst ältere Bäume bekommen Früchte, die aber eher unscheinbar aussehen und sich aus den Blüten bilden. Da du schreibst, dass es sich bei dem Baum noch um ein junges Exemplar des Kuchenbaumes handelt, besteht kein Grund zur Besorgnis.

  5. Guten Tag,
    ich wohne in Nordrhein Westfalen und wohne in einem Haus mit einem circa 600 qm großen Garten. Ich mag Grünpflanzen und Blattschmuckpflanzen. Für mein Garten suche ich einen Baum mit möglichst großen Blättern, die sich im Herbst möglichst auffällig verfärben. Wie groß können bei der Cercidiphyllum japonicum die Blätter werden? Findet ihr die Herbstfärbung dieses Baumes optisch ansprechend?
    Viele Grüße,
    Conny

    1. Hallo,
      es handelt sich bei Cercidiphyllum japonicum um einen eher großblättrigen Baum, der ein ansehnliches Ziergewächs mit einer sehr schönen Herbstfärbung ist. Wenn du auf der Suche nach einer Blattschmuckpflanze bist, die großblättrig ist und in einem weitläufigen Garten angesiedelt werden soll, dann passt der japanische Kuchenbaum sicher in deinen Garten.

    2. Guten Abend,
      beim japanischen Kuchenbaum handelt es sich um ein großblättriges Ziergewächs. Die Blätter können etwa so groß wie Kinderhände werden. Auffällig an diesem Baum ist aber weniger die Blattgröße. Vielmehr solltest du die auffällige Herbstfärbung und den ungewöhnlichen Duft der Blätter beachten, der sehr an Zimt und Weihnachtsgebäck erinnert.

  6. Hallo,
    rein optisch gefallen mir hoch gewachsene und üppige Bäume am besten. Mein Garten ist über 800 m² groß und es ist genug Platz für einen großen Baum mit einer ausladenden Baumkrone vorhanden. Da ich nicht unbedingt einen weiteren Baum anpflanzen möchte, würde ich gerne einen bestehenden Gartenbaum zu einem Hochstamm erziehen. Wie kann ich unseren Cercidiphyllum japonicum zu einem Hochstamm wachsen lassen?

    1. Hallo Guido,
      um einen Baum zu einen Hochstamm zu erziehen ist es wichtig, dass du den Leittrieb wachsen lässt. Äste des Baumes, die sich unten am Stamm bilden, werden abgeschnitten, damit sich erst hoch oben eine Baumkrone bildet, die du in Form schneiden kannst. Bis du einen Hochstamm hast, kann es ein paar Jahre dauern. Aber die Arbeit und das Warten lohnen sich.

  7. Guten Abend,
    ein Hochstamm hat seine Baumkrone ganz am oberen Ende des Stammes und unten am Stamm befinden sich keine Äste. Am schonendsten für den Baum ist es, wenn du mit der Erziehung zum Hochstamm möglichst früh beginnst, damit die Narben beim Abschneiden der unteren Äste nur klein sind. Auch solltest du Äste entfernen, die in die falsche Richtung wachsen, z. B. nach innen, anstatt nach außen.

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