Indianernessel Pflege, Standort und Vermehrung

Indianernessel Pflege - So gehts!
Indianernessel Pflege – So gehts!

Weniger bekannt hierzulande ist die Indianernessel. Eigentlich schade, denn diese Staude ist nicht nur ausgesprochen dekorativ, sondern erzeugt auch durch ihre Blätter einen sehr angenehmen, pfefferminzartigen Duft, der insbesondere für Bienen und Schmetterlinge höchst interessant ist. Daher rührt auch ihre landläufige Bezeichnung „Bienenbalsam“ oder „Pferdeminze“. Während die Indianer aus der Indianernessel überwiegend Tee zubereitet haben, wird sie in heimischen Gärten ausschließlich zu Dekorationszwecken angebaut. Im Folgenden finden Sie alles zur Indianernessel Pflege.

Standort: Bitte sonnig!

Die bis zu 80 cm hohe Indianernessel liebt Sonne und sollte deshalb auch an einem derartigen Standort gepflanzt werden. Doch notfalls nimmt sie auch mit einem halbschattigen Plätzchen vorlieb. Allerdings entwickeln sich ihre weißen, rosafarbenen, violetten oder roten Blüten dort nicht ganz so üppig.

Gartenbista-Tipp: Zudem sollte der Boden nährstoffreich und durchlässig sein. Doch auch Feuchtigkeit ist der Indianernessel sehr genehm, nur darf sich keinesfalls Staunässe bilden.

360°-Video

In diesem Gartenbista-Video zeigen wir Ihnen in einer 360°-Ansicht, wie die Indianernessel (Monarda fistulsa) aussieht.

360°-Video von der Indianernessel (Monarda fistulsa)- Gartenbista-Videostudio, gedreht im Juli

Indianernessel Pflege – Tipps

  • Gießen: Der Boden sollte ständig leicht feucht gehalten werden.
  • Pflanzen: Vor dem Einpflanzen empfiehlt es sich, etwas Kompost in die erde zu mischen.
  • Blüte: Werden verwelkte Blüten regelmäßig entfernt, verlängert und verstärkt dies die Blütenbildung.

Ist die Indianernessel winterhart?

Bei der Indianernessel handelt es sich um eine mehrjährige Staude, die den Winter über im Freien verbringen kann. Allerdings benötigt sie in ihren ersten drei Lebensjahren ein wenig Unterstützung bei der Überwinterung. Diese sollte in Form eines Winterschutzes aus Reisig auftreten.

Bilder – Galerie

Vermehrung durch Wurzelteilung

Wer seine Indianernessel vermehren möchte, sollte dies im Frühjahr tun und zwar durch Wurzelteilung. Hierzu wird die Pflanze ausgegraben und ihre Wurzel mit einem Spaten geteilt. Danach werden die beiden neu entstandenen Pflanzen umgehend wieder in die erde gesetzt und gut gewässert.

Krankheiten und Schädlinge bei Indianernesseln

Doch steht die Indianernessel zu feucht, kann sich Mehltau bilden. Damit dieser nicht die Pflanze vernichtet oder auf andere übergeht, empfiehlt sich der Einsatz eines speziellen Pflanzenschutzmittels beziehungsweise eines Hausmittels.

Schnecken sind ebenfalls sehr angetan von der Indianernessel. Doch wird der Befall zu stark, müssen Sie vertrieben werden. Wie dies geht, erfahren Sie hier.

Graphik: © emer – Fotolia.com


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