Hecken bilden einen natürlichen Sichtschutz für jedes Grundstück

Ob als Grundstückseinfassungen oder Beetumrandungen: in heimischen Gärten, Parkanlagen oder auf Friedhöfen sind Hecken sehr beliebt, weil sie als „natürlicher Zaun“ angesehen werden. Anders als Einfriedungen aus Holz oder Steinen fügen sie sich harmonisch in das Gesamtbild einer Grünanlage ein.Man unterscheidet zwischen Nadel– und Laubgehölzen für einen Hecken Sichtschutz. Für die Verwendung von Hecken Sichtschutz sind diverse Arten geeignet; die beliebtesten Nadelgehölze hierzulande sind Zypressen, Wacholder, Eiben und Bergkiefern. Nadelgehölze haben den Vorteil, dass sie immergrün sind – im Gegensatz zu den Laubgehölzen, die im Herbst ihr Laub abwerfen. Zu deren beliebtesten Sorten gehören Buchsbäume, Hainbuchen, Liguster und Kirschlorbeeren. Wichtig bei der Auswahl der Pflanzen sind die gewünschte Wuchshöhe der Hecke sowie der Standort.

Pflanzzeit

Containerpflanzen können ganzjährig in die Erde gebracht werden, sofern der Boden frostfrei ist. Ballenware hingegen erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit:

Nadelgehölze pflanzt man am besten in der Zeit von MärzMai beziehungsweise von SeptemberNovember.

Für Laubgehölze gibt es eine Faustregel: die beste Pflanzzeit ist für sie, wenn sie kahl sind. Dies bedeutet also entweder im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustreiben oder im Herbst, nachdem das Laub abgefallen ist.

Richtige Vorbereitungen zum Pflanzen

  • Zunächst muss der Boden umgegraben werden.
  • Danach etwas Torf und Kompost in die nun lockere Erde einarbeiten, damit die Pflanzen gleich mit Nährstoffen versorgt werden.
  • Um eine gerade Heckenreihe zu erhalten, eine Schnur zwischen zwei Stangen spannen und an ihr entlang pflanzen.
  • Containerpflanzen vor dem Einsetzen in die Erde circa 15 Minuten wässern; Ballenware gründlich gießen.
  • Prinzipiell berechnet man – je nach Größe – 2-5 Pflanzen pro laufenden Meter. Nadelgehölze sollten in so einem Abstand zueinander gesetzt werden, dass sich ihre unteren Zweige gerade noch berühren; die der Laubgehölze hingegen sollten ineinander greifen.

Das richtige Einpflanzen von Heckengehölzen

Sowohl Ballen- als auch Containerpflanzen sollten so tief in den Boden, dass ihr Ballen circa 2 cm mit Erde bedeckt ist. Die Baumschulware hingegen zeigt bereits am Stamm an, wie tief sie eingepflanzt werden möchte: die dunkle Stelle dort ist ein Indiz dafür, in welcher Tiefe sie vorher in der Erde war – und daran sollte man sich als Hobbygärtner orientieren.

Nach dem Einpflanzen die Erde festtreten und „einschlämmen“, das heißt gut wässern. Danach einen kleinen Graben anlegen, der als Gießrand fungieren soll und dem Zweck dient, dass die Pflanzen zukünftig Wasser in ausreichender Menge erhalten. Eine kleine gelegentliche Düngegabe von März – August fördert das Wachstum der Pflänzchen.

Gartenbista-Tipp: Heckenpflanzen haben einen hohen Wasserbedarf – auch im Winter. Also bitte immer gießen… So werden Sie schnell Freude an Ihrem Hecken Sichtschutz haben….

 

Graphik: (c) Sternstunden-Fotolia.com


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