Strauchveronika, Hebe Pflege, Standort und Krankheiten

Hebe Pflege
Hebe Pflege

Hebe Pflege: Die Hebe – oder Strauchveronika – ist in über 140 Arten erhältlich. Dabei wird differenziert zwischen groß- und kleinblühenden Sorten. Doch während erstere keinen Frost vertragen, sind Pflanzen der zweiten Kategorie nicht ganz so frostempfindlich und können durchaus einen Winter im Freien überstehen. Sie blühen von Anfang Mai an den ganzen Sommer hindurch…

Standort: Etwas schwierig zu finden

Die Hebe mag weder pralle Sonne noch zu große Hitze. Doch auch von Wind ist sie nicht gerade begeistert. Deswegen sollte ihr Standort halbschattig und windgeschützt gelegen sein.

Zudem sollte die Erde nährstoffreich und durchlässig sein. Doch wird die Hebe in einen Kübel gepflanzt, sollte Blähton unter die Erde gemischt werden, damit die Durchlässigkeit gegeben ist.

360°-Video

In diesem Gartenbista-Video zeigen wir Ihnen in einer 360°-Ansicht, wie die Strauchveronika (Hebe) aussieht.

360°-Video von der Strauchveronika (Hebe)- Gartenbista-Videostudio, gedreht im August

Hebe Pflege – Tipps

  • Gießen: Die Hebe hat einen hohen Wasserbedarf. Wird dieser nicht gestillt, werden sofort ihre Blätter gelb. Deshalb ist eine regelmäßige Wassergabe unabdingbar; es ist allerdings darauf zu achten, dass sich keine Staunässe bildet. Auch im Winter kann es durchaus notwendig sein, die Hebe zu gießen, dann aber bitte sparsam.
  • Düngen: Vom Frühling an bis in den Spätsommer hinein ist eine Düngegabe im 14-tätigen Abstand sinnvoll. Doch keineswegs darf die Pflanze überdüngt werden; auch ist darauf zu achten, dass der Dünger nicht zu viel Stickstoff enthält.
  • Pflanzgefäß: Wird die Strauchveronika als Kübelpflanze gehalten, so ist dafür zu sorgen, dass dieser Kübel ausreichend Platz bietet. Denn enge Gefäße sind der Hebe ein Gräuel. Wird das Pflanzgefäß zu klein, muss die Hebe umgetopft werden.

Bilder-Galerie

Strauchveronika – Krankheiten, Schädlinge

Die Hebe ist ein wenig anfällig für Blattläuse, Spinnmilben und Schildläuse. Tritt ein derartiger befall auf, sollten die betroffenen Pflanzenteile entfernt werden. Gegebenenfalls muss ein spezielles Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

Doch auch von Pilzerkrankungen bleibt die Strauchveronika nicht verschont. Hierzu sollten Betroffene Pflanzen zunächst mit einem speziellen Pflanzenschutzmittel behandelt werden. Doch wirkt dieses nicht, so müssen sie komplett entsorgt werden (bitte nicht auf dem Kompost!).

Graphik: © bigemrg – Fotolia.com


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