Granatapfel Pflege, Standort, Vermehrung & Überwintern

Food and Cuisine - FruitDer Granatapfel ist eher als Kübelpflanze bekannt, die auf Terrassen, Balkonen etc. zu finden ist. Doch ganz kleine Granatapfelpflanzen eignen sich hervorragend als Zimmerpflanzen und verschönern jede Fensterbank mit ihrer Anwesenheit…

Granatapfel Pflanzen – Steckbrief von Gartenbista:

Granatapfel Standort: Warm und sonnig

Granatapfelpflanzen lieben es warm und sonnig, deswegen ist ein Platz auf der Fensterbank eines Südfensters optimal. Da der Granatapfel aber auch ein Frischluftfanatiker ist, kann er durchaus den Sommer über im Freien verbringen, und zwar an einem geschützten Platz. Wenn im Herbst die Blätter beginnen, abzufallen, muss der Granatapfel aber wieder ins Haus.

Granatapfel Pflege – Tipps

  • Gießen: Der Granatapfel muss regelmäßig gegossen werden; Staunässe ist zu vermeiden.
  • Düngen: Eine Düngegabe alle 14 Tage vom Frühjahr bis August erfreut den Granatapfel und fördert sein Wachstum.
  • Umtopfen: Der Granatapfel sollte – je nach Größe – alle 2 – 4 Jahre umgetopft werden. Der beste Zeitpunkt ist das zeitige Frühjahr vor dem Austrieb, der im März beginnt.
  • Drainage: Eine gute Drainage in dem Topf sollte gegeben sein, um Staunässe zu verhindern.

Granatapfel Pflege – Fehler

Bleiben die Blüten aus, bestehen drei mögliche Pflegefehler:

  • Der Granatapfel wurde im Herbst zu lange gegossen.
  • Der Granatapfel wurde zu viel gedüngt.
  • Der Granatapfel hat zu warm überwintert.

Granatapfel Überwinterung

Granatapfelpflanzen, die als Kübelpflanzen gehalten werden, sollten in einem kühlen Raum überwintern, in dem maximal Temperaturen um 10°C herrschen. Da den Granatapfel eine dunkle Umgebung im Winter nicht stört, kann der Ort für die Überwinterung durchaus im Keller gelegen sein. Während der Überwinterung benötigt der Granatapfel nur wenig Wasser.

Wichtig ist, den Granatapfel rechtzeitig auf die Überwinterung vorzubereiten: ab Ende August sollte das Gießen ein wenig eingeschränkt und das Düngen eingestellt werden.

Bevor sich der Granatapfel in die Winterruhe begibt, können die schwachen Triebe herausgeschnitten und alle anderen etwas eingekürzt werden. Dies ist jedoch auch noch im folgenden Frühjahr möglich.

Granatapfel Vermehrung durch Stecklinge

Die Vermehrung von Granatapfelpflanzen erfolgt am besten durch Stecklinge hierfür werden im März circa 10 cm lange Seitentriebe abgeschnitten, die durchaus unbelaubt sein können. Diese werden in ein Wasserglas gesteckt, wo sie bei Temperaturen zwischen 20 und 25°C leicht bewurzeln. Ist dies geschehen, können sie eingepflanzt werden.

Die jungen Granatapfelpflanzen sollten zunächst etwas kühler aufgestellt werden. Damit sie sich kräftig verzweigen und zu buschigen Pflanzen werden, sollten sie im ersten Jahr mehrmals gestutzt werden.

Auch besteht die Möglichkeit der Granatapfel Vermehrung mithilfe von Granatapfelkernen, die im Fachhandel erworben werde können. Diese Methode ist allerdings sehr mühsam und nicht immer erfolgreich…

Granatapfel Schädlinge, Krankheiten

Von Krankheiten bleibt der Granatapfel weitestgehend verschont; lediglich die oben angegebenen Pflegefehler können ihm zu schaffen machen.

Gelegentlich treten Wollläuse oder Blattläuse am Granatapfel auf; der Einsatz eines speziellen Pflanzenschutzmittels schafft Abhilfe.

Gartenbista-Tipp: Sie haben noch Fragen zum Granatapfel? Stellen Sie Ihre Frage kostenlos im Garten Forum.

Graphik: © Rafael Ben-Ari – Fotolia.com


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