Giftiger Goldregen – Pflege, Standort und Schädlinge

Goldregen - LaburnumDer Goldregen besticht durch seine wunderschönen, nach unten hängenden gelben Blütentrauben, die sich im späten Frühjahr zeigen. Aufgrund seiner interessanten Optik zählt er zu den beliebtesten Ziergehölzen in heimischen Gärten; zudem ist er sehr bescheiden und anspruchslos. Mit ein wenig Pflege hat man als Gartenbesitzer viele Jahrzehnte lang Freude an seinem Strauch.

Goldregen Pflanzen – Steckbrief von Gartenbista:

Goldregen Standort: schattig oder sonnig

Der Goldregen nimmt sowohl mit schattigen als auch mit sonnigen Standorten vorlieb. Bei der Standortwahl ist jedoch zu berücksichtigen, dass er umso mehr Blüten bildet, je sonniger er steht.

Der Boden sollte locker und nährstoffreich sein. Perfekt wäre er, wenn er auch noch kalkhaltig wäre.

Zu beachten ist außerdem, dass dieses Ziergehölz bis zu 7 m hoch werden kann und demzufolge einen freien Platz im Garten benötigt.

Goldregen pflanzen im Frühjahr oder Herbst

Die beste Pflanzzeit für den interessanten Zierstrauch ist das zeitige Frühjahr oder der Herbst. Das Pflanzloch muss doppelt so groß sein wie der Wurzelballen. Bevor es zugeschüttet wird, sollte das Bäumchen gut gewässert werden.

Goldregen Pflege – Tipps

  • Schneiden: Am schönsten wirkt ein Goldregen, wenn er frei wachsen darf und nicht beschnitten wird. Leider ist dies aus Platzgründen nicht immer möglich. Muss der Zierstrauch einen Schnitt bekommen, so sollte dieser im Sommer erfolgen, da er im Frühjahr und Herbst zu viele Säfte bildet und beim Schneiden ausbluten könnte.
  • Gießen: Der Goldregen ist bezüglich seines Wasserbedarfs sehr anspruchslos und muss nur in längeren Hitzeperioden gegossen werden.
  • Vermehren: Die Vermehrung der Sträucher erfolgt durch Samen, welche sich aus den Blüten bilden. Möchte man neue Zierpflanzen gewinnen, werden diese Samen in die Erde gesteckt beziehungsweise dort liegen gelassen, wo das Ziergehölz sie fallengelassen hat. Möchte man hingegen keinen Nachwuchs, so sollten die Schoten rechtzeitig eingesammelt werden. dabei bitte Handschuhe tragen.
  • Überwintern: Der Goldregen ist winterhart und bedarf keines besonderen Schutzes während der kalten Jahreszeit. Liegt jedoch viel Schnee auf seinen Ästen, sollte dieser heruntergeschüttelt werden, damit die Zweige nicht abbrechen.

Goldregen ist giftig!

So schön der Goldregen auch aussieht – so giftig ist er auch, und zwar in allen Pflanzenteilen und sowohl in frischem als auch in getrocknetem Zustand. Die im Goldregen enthaltenen giftigen Alkaloide wirken lähmend auf das Nervensystem, was wiederum zum Atemstillstand führen kann. Zu beachten ist, dass diese Gifte nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere gefährlich sind.

Goldregen Schädlinge, Krankheiten

Der Goldregen ist recht anfällig für Blattläuse. In der Regel ist es aber nicht notwendig, gegen diese mit einem speziellen Pflanzenschutzmittel vorzugehen.

Anders hingegen ist die Situation bei Pilzbefall: bekommen die Blätter einen metallischen Glanz, so ist dies ein Indiz für die Pilzkrankheit „Bleiglanz“. Die betroffenen Pflanzenteile sind umgehend zu entfernen und zu entsorgen (nicht auf dem Kompost!); zudem ist der Einsatz eines Fungizids sinnvoll.

Graphik: © M. Schuppich – Fotolia.com


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