Geldbaum verliert Blätter – was tun?

Gelbaum verliert Blätter.
Gelbaum verliert Blätter.

Das aus Südafrika stammende Dickblattgewächs wird auch Crassula ovata genannt. Als Zierpflanze sind bei uns vor allem die Sorten Gollum und Hobbit bekannt. Der Geldbaum verliert Blätter, wenn die Lichtverhältnisse oder die Temperatur an seinem Standort nicht optimal auf ihn abgestimmt sind.

Geldbaum verliert Blätter- was tun?

Setzt beim Pfennigbaum Blattverlust ein, bemängelt die Sukkulente ungünstige Bedingungen am Standort. Die sonst genügsame und pflegeleichte Topfpflanze kann bei idealen Bedingungen eine stattliche Größe erreichen.

Ursachen für den Blattverlust

Das anspruchslose Gewächs gedeiht besonders gut, wenn es sich an seinem Standort wohl fühlt. Zu Blattverlust kann aber führen, wenn es zu dunkel, zu feucht oder zu kalt steht. Daher ist vor allem die Auswahl des Standortes entscheidend, wie prächtig sich der Geldbaum entwickelt.

Zu warmer Standort

Geldbaum Blüte.
Geldbaum Blüte.

Der robusten Pflanze reichen 3-6 Stunden Sonnenlicht am Tag vollkommen aus. Morgen- und Abendsonne an einem schönen Fensterplatz sind ideal.

Im Sommer kann sich der zur Gattung der Dickblattgewächse gehörende immergrüne Strauch einen Sonnenbrand holen, wenn er unvorbereitet in die pralle Sonne kommt. Auf dem Balkon steht er vor allem im Frühling und Herbst gut geschützt.

Gartenbista-Tipp: Erst nach etwa 10 Jahren blüht der Geldbaum. Um sich an den filigranen und zarten Blüten in weiß-rosa zu erfreuen, muss die Pflanze den Temperaturunterschied im Jahr gut spüren. Dafür den Geldbaum im Sommer auf Terrasse oder Balkon stellen und Herbst und Winter im Haus belassen.

Befall von Schädlingen

Auch ein Befall von Schädlingen kann zu einem kahlen Strauch führen. Besonders, wenn die Pflanze leicht geschwächt ist, ist sie anfällig für Wollläuse.

Standort zu dunkel

Die sonnenverwöhnte Pflanze mag es warm und hell, auf einen zu dunklen Standort reagiert sie häufig mit dem Abwerfen der Blätter. Ein anderes Merkmal, das der Topf nicht optimal steht, sind dünne lange Äste, die nach unten hängen.

Zu feuchte Erde

Die fleischigen Triebe können Feuchtigkeit gut speichern und den Geldbaum ausreichend versorgen. Staunässe mag die wasserspeichernde Pflanze nicht und führt zu Fäulnisprozessen an den Wurzeln.

Welche Schädlinge gibt es?

Geldbaum: Pflege und idealer Standort der Zimmerpflanze.
Geldbaum: Pflege und idealer Standort der Zimmerpflanze.

Generell lieben Schmierläuse Sukkulenten und befallen die edel glänzenden Blätter. Aber auch Blattläuse, Echter und Falscher Mehltau sowie Pilze und Bakterien können den Geldbaum besuchen. Einige Sorten sind empfindlich für Wurzelläuse, die zum Absterben der Pflanze führen und sich vor allem in trockener und dichter Erde ansiedeln.

Geldbaum verliert Blätter wegen der Schmierläuse

Die Schmierläuse machen sich optisch deutlich bemerkbar und hinterlassen weiße Gespinste auf den Blattunterseiten. Wachsartige Fäden, der Honigtau, sammelt sich auf den Blättern und an den Ästen.

Wollläuse

Wollläuse ist lediglich eine andere Bezeichnung für Schmierläuse.

Schildblattläuse

Wollläuse und Schmierläuse gehören zur Familie der Schildläuse. Schildblattläuse ist eine andere Bezeichnung für Schildläuse.

Richtige Pflege

  • Düngen: Während der Wachstumszeit von April bis September freut sich der Glücksbaum einmal im Monat über etwas Kakteendünger.
  • Wuchskorrektur: Das Schneiden des Geldbaums sollte 1-2mal im Jahr stattfinden und nur an den Stellen der Äste erfolgen, an denen kleine Rillen zu sehen sind und sich vorher ein Blatt gefunden hat. Durch das Zurückschneiden erhält der Sukkulent eine bestimmte Form und man schränkt den natürlichen Wuchs ein. Dieser führt meist zu krummen und schiefen Pflanzen.
  • Umtopfen: Junge Pflanzen müssen mehrfach umgetopft werden, da die Wurzeln schnell wachsen. Alle 2-3 Jahre im Frühjahr in einen größeren Topf umpflanzen. Später dann sind alle 5 Jahre ausreichend.

Tipps zur Rettung des Geldbaumes

  • Schmierläuse können mit Pflanzstäbchen aus dem Fachhandel bekämpft werden.
  • Das Besprühen mit Seifenlauge lässt die Tierchen ersticken, danach abbrausen
  • Das kräftige Abbrausen mit einem harten Wasserstrahl kann bei leichtem Befall helfen
  • Auch ein Sud aus Zigarettenkippen im Gießwasser hilft vereinzelt
  • Das manuelle Entfernen einzelner Tiere hilft ebenfalls effektiv

Symbolgrafiken: ©  etfoto (2), michiel – Fotolia.com


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