Gänsefingerkraut Tee: Anwendung und Wirkung

Gänsefingerkraut ist gesund.
Dieses Kraut ist gesund und bekannt als Heilpflanze.

Das Gänsefingerkraut blickt auf eine lange Tradition als Heilpflanze zurück. Bekannt auch als „Krampfkraut“, wirkt dieses Kraut entspannend, stillt Blutungen, lindert Durchfälle und wirkt krampflösend. Zudem bewährt sie sich innerlich angewandt am besten bei der Schmerzlinderung von  Menstruationskrämpfen.  Zudem findet es auch Anwendung bei Darmkoliken von Kindern und wirkt bindegewebskräftigend. Mit einem Gänsefingerkraut Tee lassen sich viele Beschwerden beheben und vorbeugen.

Gänsefingerkraut Tee – Rezept

Meno-Tee: Man nehme von folgenden Kräutern je 20 g:  Frauenmantelkraut, Gänsefingerkraut, Schafgarbenblüten, Kamillenblüten und Melissenblätter. Diesen Aufguss bitte 7 Minuten ziehen lassen und je nach Beschwerden 3 mal täglich 1 Tasse davon trinken. Zudem kann es äußerlich angewandt  bei Mund- sowie Rachenschleimhautentzündungen wiksam sein.

Rezept zum Gurgeln

Gänsefingerkraut trocknen lassen.
Gänsefingerkraut trocknen lassen.

Für einen Tee übergießt man 2 TL getrocknetes Kraut mit 250 ml kochendem Wasser. Danach lässt man den Aufguss 10 Minuten ziehen. Anschließend kann man den Tee warm trinken oder abkühlen lassen und zum Gurgeln verwenden.

Beachte: Bei Menschen mit Reizmagen können sich die Beschwerden durch die innerliche Anwendung dieses krauts verstärken.

Gartenbista-Tipp: Bei Zahnfleischentzündung werden auch zum Beispiel die Wurzeln des Fingerkrautes gekaut und lindern somit Entzündung und schmerzen. Zudem schmeckt die Wurzeln roh leicht nussig.

Verwendung in der Küche

Blüten: Die Blütenblätter (Blütezeit von Juni bis August) eignen sich als essbare Dekoration und können gut beim dekorieren von Backwaren und Torten, sowie Suppen und anderen Gerichten eingesetzt werden.

Wurzel: Die Wurzeln (September bis Frühjahr) im rohen Zustand werden

  • geraspelt,
  • gegart,
  • sauer eingelegt
  • oder getrocknet.

Somit finden sie Verwendung in Salaten, Gemüseeintöpfen, Backgemüse. Des Weiteren werden sie getrocknet  zu Mehl gemahlen. Das Mehl kann man dann mit Getreidemehl für süße Backwaren verwenden.

Blätter: Des Weiteren werden die Blätter (April-Mai) gehackt in Salate, Salatsaucen, Kräutermischungen oder Kräuterkäse gegeben.

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © Ines39, Heike Rau – Fotolia.com


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