So einfach kann bei Gänseblümchen die Blütezeit verlängert werden

Gänseblümchen bestechen durch ihre lange Blütezeit
Gänseblümchen bestechen durch ihre lange Blütezeit

Ob in Töpfen, Schalen, Beeten oder mitten im Rasen: Gänseblümchen sind nahezu überall zu finden. Die kleine, ausdauernde Pflanze ist sehr anspruchslos und bringt selbst an sonst eher spärlich bewachsenen orten Blüten hervor. Die Gänseblümchen Blütezeit scheint schier endlos zu sein.

Gänseblümchen Blütezeit – wann beginnt sie?

Gefühlt blühen Gänseblümchen ganzjährig, doch tatsächlich legen sie eine kleine Pause ein: von November bis Februar ist die Gänseblümchen Blütezeit unterbrochen. Im Februar jedoch, wenn sich die meisten anderen Pflanzen noch in Winterruhe befinden, sind vielerorts schon wieder die kleinen Blüten zu sehen. Ein gutes Zeichen für alle Sonnenanbeter übrigens: das Gemeine Gänseblümchen zeigt das Ende des Winters und somit den Beginn des Frühlings an. In milden Regionen sowie in milden Wintern kann dies gelegentlich auch schon mal im Januar der Fall sein…

Wissenswertes vor der Blütezeit

Gänseblümchen sind zwar sehr bescheiden und anspruchslos, haben aber auch eine Eigenheit: sie öffnen ihr weißen, rosafarbenen oder roten Blüten nur bei schönem Wetter. Sagen ihnen die Witterungsbedingungen nicht zu, bleiben sie verschlossen. Auch nachts verschließen sie sich wieder.

Nach der Blütezeit

Nach der Gänseblümchen Blütezeit kümmern sich die kleinen Pflanzen um ihre Selbstaussaat und somit um ihre Vermehrung. Wer die nicht wünscht, sollte sämtliche Blütenstände abschneiden. Gedeihen die Gänseblümchen jedoch bereits in großen Horsten, ist dies ein sehr mühseliges Unterfangen: die Blüten verwelken nicht alle zur selben Zeit. Demzufolge muss eine tägliche Kontrolle erfolgen.

Pflege vor und nach der Blütezeit

Gänseblümchen benötigen kaum Pflege, um sich gut entwickeln zu können. Wer ihnen jedoch die perfekte Umgebung schaffen möchte, sollte folgendes beachten:

  • Sonniger bis halbschattiger Standort
  • Aufgelockerter, nährstoffreicher Boden
  • In Kübelhaltung eine Drainageschicht legen
  • Von März bis September alle 14 Tage mit Flüssigdünger versorgen
  • Regelmäßig gießen, Staunässe vermeiden
  • Im Frühjahr oder Herbst radikal zurückschneiden

Gänseblümchen Blütezeit – wie oft gießen?

Werden die Gänseblümchen in einem Pflanzgefäß kultiviert, müssen sie regelmäßig gegossen werden. Keinesfalls darf sich dabei jedoch Staunässe bilden. Wachsen die kleinen Stauden hingegen im Beet, so ist eine Wasserversorgung nicht zwingend notwendig. Lediglich an sehr heißen Tagen sowie in langen Hitzeperioden sollten sie gegossen werden.

Gartenbista-Tipp: Auch im Winter benötigen Gänseblümchen in Kübelhaltung gelegentlich Wasser. Sie dürfen keinesfalls austrocknen und müssen daher an frostfreien Tagen gegossen werden.

Verlängerung der Blütezeit – so ist es möglich

Werden regelmäßig verblühte Blütenstände abgeschnitten, bilden sich immer wieder neue Blüten, was zu einer Verlängerung der Gänseblümchen Blütezeit führt. Diese Methode ist sehr gut geeignet für Pflanzen, die in Kübeln oder sonstigen Gefäßen kultiviert werden. Sind die Gänseblümchen im Freiland jedoch bereits zu großen Horsten herangewachsen, ist ein solches Procedere recht schwierig und zeitaufwändig.

Eine weitere Möglichkeit zur Verlängerung der Gänseblümchen Blütezeit ist das Pflanzen unterschiedlicher Sorten. Diese haben häufig verschiedene Blütezeiten, so dass dadurch nahezu ganzjährig die eine oder andere Gänseblümchen Blüte zu sehen ist.

Symbolgraphiken: © koromelena – Fotolia.com


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