Feuerdorn Standort, Vermehrung, Pflege & Krankheiten

Feuerdorn Standort & Pflege
Feuerdorn Standort & Pflege

Bis zu sechs Meter kann er hoch werden: der Feuerdorn. Dieser immergrüne Strauch bildet zudem ein dichtes Geäst und schützt sich zusätzlich noch mit vielen Dornen vor unerwünschtem Anfassen. Dennoch hat dieser große Strauch in vielen heimischen Gärten ein Plätzchen gefunden. Nicht zuletzt liegt dies an seiner Pflegeleichtigkeit und den wunderschönen Blüten, die er im Mai bildet, und den gelben, orangefarbenen oder roten Beeren im Herbst, die nicht nur dekorativ aussehen, sondern auch von Gartenvögeln als Nahrung genutzt werden. Lesen Sie mehr zum Feuerdorn Standort sowie zur Pflege.

Feuerdorn Standort – notfalls auch Schatten

Besonders gut gedeiht die Pflanze an sonnigen beziehungsweise halbschattigen Standorten, kann jedoch notfalls auch im Schatten stehen. Wichtig ist, dass er keiner Staunässe ausgesetzt ist. Der Boden sollte also gut durchlässig sein – mehr Ansprüche stellt er nicht.

Pflanzen

Der immergrüne Strauch eignet sich sowohl als Solitärpflanze als auch zur Pflanzung als Hecken. Die optimale Pflanzzeit ist die Zeit von Oktober bis März, solange es frostfrei ist. Soll eine Heckenpflanzung vorgenommen werden, sollte ein Abstand von 60 cm zwischen den einzelnen Pflanzen eingehalten werden.

Pflege – Tipps

  • Gießen: Der sehr bescheidene Feuerdorn braucht keine zusätzliche Wassergabe, was aber nicht heißen soll, dass er sich in längeren Hitzeperioden nicht über ein gelegentliches Gießen freut.
  • Dünger: Düngen sollte man ihn einmal jährlich: Wird er im Frühjahr gedüngt, bildet er mehr Blüten und dadurch auch mehr Früchte.
  • Schneiden: Nach der Blüte sollte er geschnitten werden. Dieses Schneiden ist insofern notwendig, als dass er sehr stark und sehr schnell wuchert.

Gartenbista-Tipp: Wird ein Feuerdorn regelmäßig geschnitten, so verzweigt er besser und wird dadurch dichter. Insbesondere die Heckenpflanzen benötigen einen regelmäßigen Schnitt.

Vermehrung durch Stecklinge

Er lässt sich sehr einfach durch Stecklinge vermehren. Hierfür werden im Sommer verholzte Triebe abgeschnitten und in die Erde gesetzt. Im Folgejahr haben diese Stecklinge Wurzeln gebildet und können an den gewünschten Standort umgepflanzt werden.

Schädlinge, Krankheiten

Die sehr robuste Pflanze ist weder anfällig für Schädlingsbefall noch für Krankheiten. Starker Frost kann allerdings dazu führen, dass der Feuerdorn sein Laub abwirft.

Ist der gewählte Standort zu nass, kann er faulen. Dies ist lediglich dadurch zu vermeiden, dass vorab eine sorgfältige Standortwahl stattfindet.

Graphik: © M. Schuppich – Fotolia.com


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