Enzian Pflege & Vermehrung

Enzian Pflege
Enzian Pflege

Der Enzian, eine reine Gebirgspflanze? Möchte man meinen. Ursprünglich ist er auch in höheren Regionen beheimatet, doch inzwischen gibt es diverse Enzianarten, welche für den heimischen Garten kultiviert worden sind. Diese bieten nicht nur eine schöne Optik, sondern können auch gepflückt werden, was bei wildwachsenden Enzianpflanzen nicht gestattet ist: diese stehen unter Naturschutz! Wir geben Enzian Pflege – Tipps.

Standort: Sonnig bis halbschattig

Bei der Wahl des Standortes sollte man als Gartenbesitzer den ursprünglichen Lebensraum der Gebirgspflanze so gut es geht nachempfinden: sonnig, aber durch Felsvorsprünge geschützt, so dass durchaus ein halbschattiges Plätzchen in Frage kommen würde.

Ganz wichtig bei der Wahl des Standortes ist ein kalkhaltiger Boden. Dieser ist unerlässlich für die Blütenbildung; kein Kalk – keine Blüten, die ansonsten von mai bis in den Oktober hinein zu sehen sind. Im Übrigen sind diese nicht mehr nur blau, sondern inzwischen auch in Weiß oder Gelb erhältlich…

360°-Video

In diesem Gartenbista-Video zeigen wir Ihnen in einer 360°-Ansicht, wie die Frühlings-Enzian (Gentiana verna) aussieht.

360°-Video von dem Frühlings-Enzian (Gentiana verna) – Gartenbista-Videostudio, gedreht im Mai

Was ist beim Pflanzen zu beachten?

Enzianpflanzen, welche im Fachhandel erworben werden können, kommen im Frühjahr oder Herbst in die Erde. Werden mehrere eingepflanzt, so sollte ein Abstand von 10-15 cm zwischen den einzelnen Enzianpflanzen eingehalten werden.

Enzian Pflege – Tipps

In der Regel handelt es sich beim Enzian um eine mehrjährige Pflanze: Einen besonderen Winterschutz benötigt sie nicht. Eine zusätzliche Wassergabe benötigt der Enzian nicht. Lediglich an sehr heißen Tagen kann ihm seitens des Gartenbesitzers eine kleine Erfrischung angeboten werden. Da – wie bereits erwähnt – bei Kalkmangel keine Blütenbildung möglich ist, sollte dem Boden zwingend Kalk zugeführt werden. Dies geschieht im Frühjahr.

Bilder-Galerie

Vermehrung durch Samen

Die Enzianpflanze bildet nach der Blüte Samenkapseln. Werden diese nicht entfernt, springen sie irgendwann auf und sorgen so dafür, dass sich die Pflanze selbst vermehrt. Möchte man als Gartenbesitzer die Vermehrung kontrollieren, so werden die Samenkapseln vor dem Aufspringen entfernt und an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahrt. Im Herbst oder Frühjahr erfolgt dann eine Direktsaat ins Freiland, die in Reihen oder Horsten geschehen kann. Stehen die kleinen Enzianpflanzen zu dicht, müssen sie gegebenenfalls pikiert werden.

Krankheiten und Schädlinge

Bei der robusten Gebirgspflanze sind weder Krankheiten noch Schädlinge bekannt.

Symbolgrafiken: © kalle6733 – Fotolia.com


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