Blauschwingel pflanzen, Pflege und überwintern

Blauschwingel pflanzen
Blauschwingel pflanzen

Ob im Steingarten, in Kiesbeeten oder als Grabbepflanzung: Süßgräser erfreuen sich allgemein großer Beliebtheit. Zu den beliebtesten Süßgräser-Sorten zählt der Blauschwingel (Festuca cinerea), der eine interessante Kombination aus Gras und Blüten mit sich bringt. Die bis zu 20 cm hohe, bläuliche Pflanze bringt nämlich im Juni/Juli 40 cm hohe, gelbliche Blüten hervor, die ausgesprochen dekorativ sind. Wir besprechen unter anderem, wie man Blauschwingel pflanzen kann.

Standort: sonnig mit viel Wärme

Wer einen Blauschwingel im Garten pflanzen möchte, sollte ihm unbedingt einen vollsonnigen Standort gönnen. Nur dort kann er sich optimal entwickeln; ein schattiges Plätzchen ist absolut ungeeignet. Der Boden sollte nährstoffarm und trocken sein. Wichtig ist, dass er zudem durchlässig ist, da die Süßgräser keine Staunässe vertragen.

360°-Video

In diesem Gartenbista-Video zeigen wir Ihnen in einer 360°-Ansicht, wie die Schaf-Schwingel (Festuca ovina) aussieht.

360°-Video von der Schaf-Schwingel (Festuca ovina) – Gartenbista-Videostudio, gedreht im August

Blauschwingel pflanzen

Die Pflanze kann ganzjährig in die Erde gebracht werden. dies kann als Reihen- oder Rudelpflanzung geschehen, wobei der Abstand zwischen zwei Pflanzen zwischen 30 und 40 cm betragen sollte. Als Faustregel gilt, zwischen 7-12 Pflanzen pro Quadratmeter zu setzen.

Pflege – Tipps

  • Gießen / Düngen: Eine Wasser- oder Düngegabe ist nicht notwendig.
  • Vermehrung: Die Vermehrung erfolgt über Samen oder durch Teilung. Die Samen, die sich aus den Blütenschäften bilden, werden in reifem Zustand abgenommen und können sofort – oder aber im folgenden Frühjahr – in die Erde. Die Teilung der Pflanze erfolgt im Frühjahr: hierfür wird die Pflanze ausgegraben und sein Wurzelballen geteilt. Die beiden neu entstandene Pflanzen werden dann umgehen wieder in die erde gesetzt.
  • Schnitt: Im März/April sollte er auf 5 cm zurückgeschnitten werden.

Bilder-Galerie

Überwintern: winterhart?

die Pflanze ist winterhart und braucht eigentlich keinen besonderen Schutz. Nur in sehr langen, sehr kalten Wintern sollte man ihm eine Abdeckung aus Blauschwingel Reisig oder Blättern gönnen.

Symbolgrafiken: © sheva_ua – Fotolia.com


, Kategorie: Pflanzen

15 Kommentare

  1. Hallo,
    ich interessiere mich schon seit einiger Zeit für interessante Grünpflanzen für meinen Garten und habe mir nach und nach einige Gräser zugelegt. Etwas sorgen bereiten mir die Blauschwingel, weil sie nicht so aussehen, wie sie eigentlich sollten. Mein Blauschwingel bekommt braune Halme – was tun? Gibt es pflegeleichte Alternativen zum Blauschwingel, die ihr in eurem Garten habt?

    1. Hallo,
      es ist ganz normal, dass sich beim Blauschwingel nach einiger Zeit braune oder gelbe Halme bilden. Die Halme sollten entfernt werden, was die Pflanze verjüngt. Die braunen oder gelben Halme sind ein Anzeichen dafür, dass es sich um alte Gräser handelt, die vertrocknet sind und die man dann entfernen sollte, damit sich neue Halme bilden können.

    2. Guten Abend,
      wenn du auf der Suche nach eine Alternative zum Blauschwingel bist, dann kann ich dir Farne empfehlen, weil es sich bei ihnen um sehr pflegeleichte Grünpflanzen handelt, die dazu auch noch Schatten vertragen. Wenn du allerdings nur Bedenken wegen der braunen Halme hast, dann würde ich dir raten, diese einfach zu entfernen, weil die braunen Halme alt und abgestorben sind. Sie schaden der Pflanze nicht, das ist eher ein optischer Aspekt…

    3. Hi,

      die Farbe der Halme weist darauf hin, dass es sich um alte Halme handelt.
      Du kannst deine Süßgräser verjüngen, indem du die braunen Halme vorsichtig mit einer scharfen Schere entfernst.
      Braune Halme sind nicht weiter tragisch und gehören dazu, wenn man im Garten Blauschwingel kultiviert.

      Ich würde dir deshalb zu keiner Alternative raten, weil fast alle Pflanzen etwas Pflege benötigen.
      Wenn du die braunen Halme entfernst, wirst du wieder Freude an deinen Blauschwingeln haben.

    4. Hallo,
      braune oder dunkelgelbe Halme sind kein Grund zur Sorge. Sie weisen darauf hin, dass es sich um ältere Halme handelt. Ich würde diese Halme manuell entfernen. Die Süßgräser sehen dann wieder frisch und ansehnlich aus. Wenn du die braunen oder dunkelgelben Halme regelmäßig entfernst, staut sich keine Arbeit für dich auf und deine Blauschwingel sehen immer gepflegt aus.

  2. Moin,
    es gibt in meinem Garten einige Blühpflanzen, was ich auch gut finde. Aber der Garten soll nicht zu bunt werden. Weil ich keinen Rasen habe, möche ich mir ein Beet nur mit Gräsern zulegen, die aber nicht giftig sein dürfen, wegen meiner beiden Katzen. Die Katzen haben Auslauf im Garten und dürfen durch meine Pflanzen nicht in Gefahr gebracht werden. Ist der Blauschwingel giftig für Katzen, oder kann ich Blauschwingel unbesorgt anpflanzen?

    1. Hallo Benni,

      wegen deiner Katzen musst du dir keine Sorgen machen, wenn du deinen Garten mit Blauschwingel verschönern möchtest.

      Blauschwingel ist ungiftig für Katzen, für andere Haustiere und auch für Kinder.

      Weil Blauschwingel eine harte Oberfläche haben, sind sie als Futterpflanzen allerdings ungeeignet und würden einer Katze nicht schmecken, die sich an Katzengras gewöhnt hat.

    2. Guten Abend,
      in meinem Garten stehen viele Grünpflanzen, unter anderem auch Blauschwingel. Meine Kinder essen alle möglichen Pflanzen, wenn ich mal nicht aufpasse. Auch die Halme meiner Blauschwingel sind im Sommer schon einmal in einer „Suppe“ aus Wasser, Gras und Beeren gelandet und wurden verzehrt von meinen Kindern. Niemand hat Bauchschmerzen bekommen, Blauschwingel sind völlig harmlos.

    3. Hallo,
      bei Gräsern besteht normalerweise keine Gefahr für Haustiere.
      Soweit ich weiß, sind Blauschwingel völlig ungiftig für Katzen.
      Ein Nachbar von mir hatte mal eine Katze, die Blauschwingel gefressen hatte.
      Aber sie hat nur ein paar Halme gefressen, weil sie ihr nicht geschmeckt haben.
      Auch für Kinder oder Hunde sind Blauschwingel völlig ungefährlich.

    4. Hallo,
      Blauschwingel sind ungiftige Pflanzen. Auch wenn sie nicht zum Verzehr geeignet sind, handelt es sich nicht um Giftpflanzen. Du brauchst dir um deine Katzen also keine Sorgen machen. Blauschwingel sind auch für Gärten geeignet, in denen Kinder spielen. Nicht nur weil sie ungiftig sind, sondern auch deshalb, weil es ihnen nichts ausmacht, wenn mal ein Kind beim Toben oder beim Spielen auf die robuste Pflanze drauftritt.

  3. Hallo,
    ich überlege, ob ich mir für meinen Garten ein paar Blauschwingel zulegen sollte. Sollte man Blauschwingel besser im Topf oder Kübel pflanzen? Oder ist der Blauschwingel eine Pflanze, die man am besten in die Erde pflanzt, wo sie dann viele Jahre bleibt. Was spricht für die Pflanzung im Topf oder Kübel und was spricht eher für die Anpflanzung direkt in der Gartenerde?

    1. Hallo Ronda,
      Blauschwingel kann man wunderbar mit Kübelpflanzen kombinieren, die auch gerne in der Sonne stehen und ein durchlässiges Substrat bevorzugen. Mit Kübelpflanzen, die man in den Schatten stellt, würde ich Blauschwingel nicht kombinieren, weil Blauschwingel viel Sonne braucht, um gut zu wachsen. Ich wünsche dir viel Spaß beim Zusammenstellen deiner Kübelbepflanzung.

    2. Hallo,
      grundsätzlich bin ich ein Fan von Kübelpflanzen, aber bei Süßgräsern wie dem Blauschwingel kann ich mir eine Anpflanzung besser im Garten vorstellen.
      Im Garten hat die Pflanze mehr Platz, um sich auszubreiten.
      In einem Topf oder Kübel ist der Blauschwingel höchstens eine Zugabe zur Unterpflanzung, nicht aber die Hauptattraktion.

    3. Hallo,
      ob du Blauschwingel in einen Topf oder einen Kübel pflanzt, oder ob du die Süßgräser direkt in den Garten in die Erde setzt, hängt davon ab, welche Prioritäten du hast. Wenn du Wert auf Mobilität legst, würde ich dir die Pflanzung im Topf oder Kübel empfehlen. Wenn du wenig Arbeit haben möchtest und die Süßgräser an einem Ort bleiben sollen, solltest du über die Anpflanzung direkt im Garten nachdenken.

    4. Guten Abend Ronda,
      deine Gräser sind mehrjährige Pflanzen. Wenn du sie zu einjährigen oder zweijährigen Blumen in einen Topf oder Kübel pflanzt, dann bedeutet dies Stress für deine Blauschwingel. Denn es ist zu erwarten, dass sie jedes Jahr umgepflanzt werden. Deshalb würde ich die Süßgräser an einen sonnigen Standort in deinen Garten pflanzen.

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