Bechermalven Pflege, Aussaat, Pflanzen & Krankheiten

Von den Stockrosen (Malven) zu unterscheiden sind die Bechermalven: bei ihnen handelt es sich um einjährige Pflanzen, die nicht in die Höhe (maximal erreichen sie eine Höhe von 1 m), sondern buschartig in die Breite wachsen. In den Farben Weiß, Rosa, Rot und Pink bilden Bechermalven sind – ebenso wie andere Malvensorten  – sehr pflegeleicht und anspruchslos, und werden von daher gerne in heimische Gärten gepflanzt.

Bechermalven Gartenbista-Steckbrief:

Bechermalven Standort: So sonnig wie möglich…

Bechermalven können sowohl als Solitärpflanze als auch in ein Staudenbeet gepflanzt werden. Besonders eindrucksvoll wirken Bechermalven, wenn sie als Rondell gepflanzt werden. Wichtig ist nur, dass sie möglichst vollsonnig stehen, denn nur dann können sie ihre ganze Blütenpracht entwickeln.

Ein durchlässiger Boden wäre ebenfalls schön, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Bechermalven Aussaat als Direktsaat ab März

Die Aussaat von Bechermalven erfolgt direkt ins Freiland. Bereits im März kann dies geschehen. Für die Bechermalven Aussaat werden kleine, circa 1 cm tiefe Rinnen gezogen, in welche der Samen eingebracht wird. Dabei sind der Fantasie des Hobbygärtners keine Grenzen gesetzt: die Rinnen können gerade sein, aber auch bereits kreisförmig, so dass sich zu einem späteren Zeitpunkt ein Rondell ergibt.

Sinnvoll ist es allerdings, die Bechermalven zunächst heranzuzüchten und zu einem späteren Zeitpunkt in die gewünschte Anordnung zu pflanzen, da so der notwendige Abstand eingehalten werden kann.

Bechermalven sorgen zudem für eine Selbstaussaat. Ist diese gewünscht, lässt man einfach die ausgereiften Samen an der Pflanze; diese wirft sie zu gegebener Zeit selbst ab. Alternativ können die Samenkapseln auch abgenommen, getrocknet und aufgehoben werden. Die Samen können hervorragend für die Bechermalven Aussaat im kommenden Jahr verwendet werden.

Tipp: Das Saatgut vor dem Aussäen eine halbe Stunde in warmes Wasser legen!

Bechermalven pflanzen

Bechermalven, welche ausgesät worden sind, können ab Mai/Juni an den gewünschten Standort gepflanzt werden. Gekaufte Bechermalven können ebenfalls ab Mai ins Freie gepflanzt werden, wobei es ratsam wäre, die Eisheiligen (Mitte Mai) abzuwarten.

Bechermalven Pflege – Tipps

  • Kein Dünger: Bechermalven benötigen keinen Dünger.
  • Gießen: Obwohl Trockenheit kein großes Problem für sie darstellt, sollten Bechermalven regelmäßig gegossen werden, wobei aber keine Staunässe entstehen darf.
  • Schnitt: Bechermalven sind auch sehr dankbare Schnittblumen. Wenn sie abgeschnitten werden, solange ihre Blüten noch geschlossen sind, halten sie in der Vase bis zu zwei Wochen.
  • Blüte: Bechermalven sind Dauerblüher. Bilden sie keine neuen Blüten mehr, kann die Pflanze entfernt und auf dem Kompost entsorgt werden.

Bechermalven: Krankheiten, Schädlinge

Von Schädlingen bleiben Bechermalven weitestgehend verschont.

Eine Gefahr für die Pflanzen geht viel eher von Bodenpilzen aus, welche die Braunfleckenkrankheit bei Bechermalven hervorrufen können. eine erkrankte Pflanze sollte umgehend entfern und entsorgt werden (bitte nicht auf dem Kompost!).

Graphik: © Omika – Fotolia.com


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