Artischocken: Zubereitung und Heilwirkung

Die Artischocke
Weshalb die Artischocke gesund ist

Die Artischocke (Cynara cardunculus, Syn. Cynara scolymus) ist eine distelartige, kräftige Kulturpflanze aus der Familie der Korbblütler. Zudem zählt sie zu den gesunden Nahrungsmitteln. Denn sie lindert Blähungen, hilft bei Völlegefühl und wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Zudem kommt der Artischocke eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung gegen Arteriosklerose zu. Im Folgenden geben wir unter anderem Tipps zur Artischocken Zubereitung.

Die Inhaltsstoffe der Artischocke

Der in ihnen enthaltene Bitterstoff Cynarin regt den Stoffwechsel von Leber und Galle an. Außer als Gargemüse werden ihre Blätter in Säften, Tees, Trockenextrakten und Tinkturen verwendet. Zudem wird ihre medizinische und diätetische Wirkung auf den Gehalt an speziellen Flavonoiden und Chinasäurederivaten zurückgeführt.

Artischocken Zubereitung: Zwei leckere Rezepte

Zum Tee-Rezept

Leckere Artischocken Zubereitung - Tee
Leckere Artischocken Zubereitung – Tee

Zunächst nimmt man 1 Teelöffel getrockneter Artischocken-Blätter und übergießt diese mit 150 ml kochendem Wasser.

Danach abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen, anschließend durch ein Sieb gießen und bei Bedarf den bitteren Tee mit Honig süßen. Dann zur Steigerung des Appetits eine halbe Stunde vor dem Essen eine Tasse trinken.

Für die gute Verdauung direkt nach der Mahlzeit eine Tasse trinken.

Saft

Den Saft presst man aus frischen Blättern oder kauft ihn als fertigen Frischpflanzenpresssaft. Von dem Saft trinkt man etwa 25 ml.

Zudem hilft dieser gut bei

  • Bauchschmerzen,
  • Verdauungsstörungen
  • und steigert das Wohlbefinden.

Gartenbista-Tipp: Menschen, die auf Artischocke und andere Korbblütler allergisch reagieren, dürfen die Extrakte der Artischocke nicht einnehmen. Zudem sollte,wer an Gallensteinen oder an einem Verschluss der Gallenwege leidet, auf Artischocke ebenfalls verzichten.

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Textquelle: Ute Kaste

Symbolgrafiken: © Marzia-Giacobbe, manyakotic – Fotolia.com


1 Kommentar

  1. Danke sehr! , haben keinen Garten mehr, aber bediene mich an allen Kräutern und Blättern, die von Hundepisse nicht mehr erreichbar sind und wünsche eine gute Saison!

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