Gänsekresse – Pflanzen: Pflege und Vermehrung der Arabis

Blumen, Alpen-GänsekresseWeltweit gibt es über 120 Arten Gänsekresse (auch Arabis), und die meisten Gartenbesitzer haben hierzulande ebenfalls sie eine oder andere Pflanze davon. Kein Wunder: die meist mehrjährige Gänsekresse ist sehr pflegeleicht und durch ihre weißen oder roten Blüten im April und Mai eine echte Zierde für die Beete…

Gänsekresse (Arabis) Pflanzen – Steckbrief von Gartenbista:

Gänsekresse Standort: schattig bis sonnig

Spezielle Wünsche an ihren Standort stellt die Arabis nicht; sie wächst sowohl im Schatten, im Halbschatten als auch in der Sonne. Am liebsten hat sie jedoch trockene Böden, die nicht zu nährstoffreich sind und in denen sich keine Staunässe bildet.

Gänsekresse ist überwiegend in Steingärten zu finden, doch auch in anderen Beeten oder Rabatten macht sich die krautige Pflanze, die in 10- 20 cm großen Polstern wächst, sehr gut.

Gänsekresse pflanzen im Frühjahr oder Spätsommer

Die Gänsekresse wird im Frühjahr oder Spätsommer gepflanzt. Bei mehreren Pflanzen ist ein Abstand von circa 15 cm zwischen ihnen einzuhalten.

360°-Video von der Gänsekresse (Arabis)

In diesem Gartenbista-Video zeigen wir Ihnen in einer 360°-Ansicht, wie die Gänsekresse (Arabis) ausschaut.

360°-Video von der Gänsekresse (Arabis)- Gartenbista-Videostudio, gedreht im März

Gänsekresse Pflege – Tipps

  • Triebe kürzen: Nach der Blüte sollten die Triebe der Gänsekresse auf die Hälfte eingekürzt werden, damit die kleinen Polster ihre kompakte Form beibehalten. Bei sehr kleinen Pflanzen ist dies Procedere jedoch nicht ratsam; bei ihnen sollten nur die verblühten Blüten entfernt werden.
  • Kein Düngen: Die Gänsekresse benötigt keinen Dünger.
  • Gießen: Im Sommer sollte die Gänsekresse – insbesondere an heißen Tagen – gegossen werden, damit sie nicht vertrocknet.
  • Überwintern: Da Gänsekresse absolut winterhart ist, benötigt sie keinen speziellen Winterschutz.

Gänsekresse Vermehrung durch Aussaat, Teilung oder Stecklinge

Arabis kann sowohl durch Aussaat, Teilung als auch durch Stecklinge vermehrt werden.

Nach der Blüte werden der Gänsekresse die Samen abgenommen; die Aussaat erfolgt dann zeitnah direkt an Ort und Stelle.

Die Teilung der Gänsekresse erfolgt im Spätsommer: Hierbei wird die Pflanze ausgegraben, ihr Wurzelwerk mit einem scharfen Messer geteilt, dann kommen beide Teile wieder in die Erde.

Für eine Stecklingsvermehrung werden 5 cm lange Stecklinge von der Gänsekresse abgeschnitten und in die Erde gesteckt. Dabei ist darauf zu achten, dass die Erde immer gut feucht gehalten wird.

Gänsekresse Schädlinge, Krankheiten

Bei der Gänsekresse sind weder Schädlinge noch Krankheiten bekannt.

Graphik: © BildPix.de – Fotolia.com


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