Aloe Vera Pflanze – Wie mache ich Ableger?

Aloe Vera über Samen oder per Ableger vermehren.

Wer Aloe Vera Ableger für die Vermehrung nutzen will, kann dies schnell in die Tat umsetzen. Dabei müssen nur einige Dinge beachtet werden, damit aus den Ablegern, die schon von etwa dreijährigen Pflanzen gebildet werden können, eine neue Pflanze gedeihen kann.

Aloe Vera Ableger vermehren – so geht‘s

Aloe Vera kann über Samen oder per Ableger vermehrt werden, wobei die Vermehrung durch Ableger deutlich schneller möglich ist. Hat man eine Pflanze, die bereits drei bis vier Jahre alt ist, so findet man in der Nähe der Erde kleine Ableger, aus denen eine neue Aloe Vera Pflanze gezogen werden kann.

Ist die Mutterpflanze noch jünger, so kann die neue Pflanze auch aus einem Blatt der Mutterpflanze entstehen.

Ableger entfernen

Ableger aus der Aloe Vera Pflanze abtrennen.
Ableger aus der Aloe Vera Pflanze abtrennen.

Wer die Ableger am unteren Ende seiner Aloe Vera Pflanze findet, kann diese ganz leicht mit einer Schere oder einem scharfen Messer abtrennen.

Sind keine Ableger vorhanden, so kann ein Blatt der Aloe Vera Pflanze entfernt werden. Dabei sollte man darauf achten, dass es sich um ein äußeres Blatt handelt.

Dieses muss, um daraus Ableger machen zu können in Stücke geschnitten werden. Sollen die Ableger direkt in Erde gepflanzt werden, so sollten die Ableger einige Tage auf einem Stück Haushaltspapier liegen bleiben, bis die Schnittstellen getrocknet sind.

Ableger in Wasser wurzeln lassen

Während früher hauptsächlich dazu geraten wurde die Ableger direkt in Erde zu pflanzen, kann man heute immer mehr Hobbygärtner finden, die die Ableger der Aloe Vera Pflanze in einem Glas mit Wasser wurzeln lassen.

Gartenbista-Tipp: Dies hat den Vorteil, dass die Wurzeln auf diese Weise schnell stärker werden und sich besser ausbilden, was die Aufzucht der neuen Aloe Vera Pflanzen deutlich erleichtert.

Dabei sollte man die Entwicklung der Wurzeln genau beobachten und die Ableger nach einigen Tagen in einen Blumentopf mit Erde umsiedeln. Sobald dies geschehen ist, sollte man jedoch in jedem Fall Staunässe vermeiden, da die Ableger darauf sehr empfindlich reagieren und sich schnell Pilze und Schimmel bilden können.

Stecklinge einpflanzen und umtopfen

Aloe Vera: Stecklinge richtig einpflanzen.

Haben sich im Glas ausreichend Wurzeln gebildet, so können die Stecklinge in einen Topf umgepflanzt werden. Dabei sollte die Erde mit Sand gemischt werden, um einen idealen Nährboden für die Pflanzen zu schaffen.

Die Wurzeln müssen vollständig mit Erde bedeckt werden, gleiches gilt für die Schnittstellen. Anschließend brauchen die Stecklinge einen schattigen Platz, an dem die Aloe Vera Pflanze in ruhe wachsen kann. Hat sich die Pflanze gut entwickelt, kann sie in ihr endgültiges Zuhause umgetopft werden. Dabei sollte die gesamte Pflanze mit dem Erdreich entnommen werden, um Schäden an den Wurzeln zu vermeiden.

Gartenbista-Tipp: Mit einer Mischung aus Aufzuchterde und Quartzsand gedeihen die Stecklinge am besten.

Pflege der jungen Stecklinge

Da die Stecklinge nicht zu viel Licht vertragen können, bietet sich für die Aufzucht immer ein schattiger Platz im Garten oder Haus an. Ebenso sollte man die Stecklinge nicht von oben gießen, da dies zu Staunässe, Pilz und Schimmelbefall führen kann.

Am besten sollten die Stecklinge mit einer Sprühflasche einmal morgens oder abends bewässert werden. Wer den Pflanzen zusätzlich etwas Gutes tun möchte, sollte auch spezielle Kakteenerde setzen. Des Weiteren können die folgenden Dinge bei der Aufzucht helfen:

  • Alle 3 bis 4 Wochen eine Nährstofflösung ins Wasser mischen
  • Die Pflanze sollte an einem warmen Ort stehen
  • Nicht zu viel Sonne

Symbolgrafiken: © afishman64, Sabine Hortebusch, cgdeaw – Fotolia.com


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