Weiki Anbau: Was ist beim Anbau der Mini-Kiwis zu beachten?

Weiki, a variety of Actinidia arguta.Kiwi im eigenen Garten anbauen – längst keine Utopie mehr. Interessant für viele Gartenbesitzer ist neuerdings zudem die Mini-Kiwi „Weiki ®“, die eigentlich „Weihenstephaner Kiwi“ heißt. Ihren Namen erhielt die kleine, süße, vitaminreiche Frucht, die gerne auch als „Bayern-Kiwi“ bezeichnet wird, weil sie am Institut für Obstbau in Weihenstephan entwickelt worden ist. Mit ein wenig Knowhow ist es ganz einfach, die Weiki in heimischen Gärten anzubauen…

Weiki- Steckbrief Gartenbista.de

Weiki Standort

Die Weiki benötigt einen warmen und sonnigen Standort, um sich optimal entwickeln zu können.

Der Boden sollte nährstoffreich und durchlässig sein.

Weiki pflanzen

Die beste Pflanzzeit für die Weiki ist das Frühjahr; allerdings kann sie auch im Oktober in die Erde gebracht werden. Beim Weiki Pflanzen ist darauf zu achten, dass immer eine männliche und eine weibliche Pflanze vorhanden sein müssen, wenn Früchte gewünscht werden – die Weiki ist nämlich kein Selbstbefruchter.

Die Weiki kann zwar frei im Garten oder in einem großen Pflanzgefäß stehen, jedoch ist es empfehlenswert, sie zur Begrünung von Hauswänden, Zäunen etc. zu verwenden. Egal, wo sie gepflanzt wird: sie benötigt eine Rankhilfe, damit sie an dieser emporklettern kann.

Achtung: die Weiki bringt erst frühestens im fünften Jahr nach der Pflanzung Früchte hervor!

Weiki Anbau Tipps

  • Ein regelmäßiges Gießen ist sinnvoll.
  • Eine Gabe Kompost ein- bis zweimal jährlich ist vollkommen ausreichend, um den Nährstoffbedarf der Weiki zu decken.
  • Die Weiki ist frosthart bis -30°C und benötigt nur in jenen Gegenden einen Winterschutz, in denen derartige Temperaturen zu erwarten sind.
  • Ein Schnitt ist nicht zwingend notwendig, allerdings ist es ratsam, abgestorbene sowie Störende Triebe zu entfernen.

Weiki: Resistent gegenüber Krankheiten und Schädlingen

Die Weiki ist gegenüber Krankheiten und Schädlingen weitestgehend resistent.

Weiki Ernte

Aus den duftenden, weißen Blüten, die im Juni/Juli zu sehen sind, bilden sich die Früchte. Wenn die etwa stachelbeergroßen Früchte bräunlich und weich werden, können sie geerntet werden. Dies ist in der Regel ab Oktober der Fall, kann sich aber auch bis in den Dezember ziehen. Weikis sind sehr ertragreich: bereits junge Pflanzen bringen fünf Kilo Früchte hervor; ältere können einen Ertrag bis 30 kg erreichen.

Weikis können sowohl roh verzehrt als auch zu Kompott, Marmelade etc. verarbeitet werden. Das Besondere an der Weiki ist, dass im Gegensatz zu den großen Kiwis auch ihre Schale mitverzehrt wird.

 

Graphik: © azureus70 – Fotolia.com


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