Heidelbeersorten – welche ist am besten?

Heidelbeeren
Heidelbeeren

Wer Heidelbeeren essen möchte, kauft sie sich entweder im Supermarkt oder sammelt sie im Wald. Nur wenige Gartenbesitzer bauen die kleinen Früchte selbst an, was eigentlich schade ist: es gibt viele Heidelbeersorten, die sich sehr gut für den privaten Anbau eignen.

Heidelbeersorten Vergleich

Heidelbeeren werden in zwei verschiedene Kategorien unterteilt:

  • Waldheidelbeeren
  • Kulturheidelbeeren

Während es sich bei ersterer um eine Wildart handelt, welche ausschließlich an Waldrändern sowie in Heide- und Moorlandschaften gedeiht, können letztere in heimischen Gärten kultiviert werden.

Dort erreichen sie Wuchshöhen bis zu zwei Metern.

Heidelbeersorten mit dem größten Ertrag – Bluesbrothers

Unter den vielen Heidelbeersorten sticht eine ganz besonders positiv hervor: Bluesbrothers. Sie gilt nicht nur als die ertragreichste, sondern auch als diejenige mit den saftigsten Früchten. Der Wuchs dieser Kulturheidelbeere ist buschig und kompakt; zudem eignet sich Bluesbrothers ideal für die Kultur in Kübeln.

Die Früchte schmecken süßlich mit einer leicht säuerlichen Note.

Kleinste Heidelbeersorte – Little Blue Wonder

Die Pflanzen der Little Blue Wonder erreichen Wuchshöhen von maximal 60 cm und sind somit eine der kleinsten und kompaktesten Heidelbeersorten. Die Blüten erscheinen sehr früh im Jahr und zeichnen sich durch ihre Vielzahl aus. Die Früchte selbst sind relativ klein und besitzen eine wunderschöne blaue Farbe. Geschmacklich erinnern sie eher an Wald- als an Kulturheidelbeeren.

Heidelbeersorten mit den schönsten Früchten – Pink Lemonade

Wer viel Wert auf wunderschöne Früchte legt, der sollte die Pink Lemonade kultivieren: die Beeren sind zunächst rosafarben, später verfärben sie sich pink. Die bis zu 150 cm hohen Büsche wachsen aufrecht und werden maximal 60 cm breit. Somit eignen sie sich ebenfalls für die Kübelhaltung.

Heidelbeersorten für den Garten

Neben den bereits erwähnten Heidelbeersorten gibt es viele weitere, die sich zur Kultivierung im Garten eignen, beispielsweise:

  • Blue Berry
  • Duke
  • Reka Blue
  • Sunshine Blue

Wichtig bei der Auswahl der Heidelbeeren ist die Komptabilität mit dem vorhandenen Gartenboden. Nach Möglichkeit sollten solche Sorten ausgewählt werden, die sich bestens für den Anbau auf gewöhnlichen Gartenböden eignen.

Für den Kübel

  • Blue Berry
  • Blue Parfait
  • Bluesbrothers
  • Little Blue Wonder

Neben den oben erwähnten gibt es im Fachhandel diverse weitere Sorten zu kaufen, die ebenfalls für die Kübelkultur geeignet sind.

Ertragreiche Heidelbeersorten

  • Bluejay
  • Bluesbrothers
  • Brigitta Blue
  • Duke
  • Northland
  • Patriot

Erfahrung

Beim Heidelbeer Anbau sollten nach Möglichkeit mehrere unterschiedliche Heidelbeersorten kultiviert werden. Der Grund hierfür liegt darin, dass sie unterschiedliche Erntezeiten haben. So kann über mehrere Wochen hinweg immer wieder eine Heidelbeer Ernte erfolgen. Doch nicht nur das: werden mindestens zwei verschiedene Heidelbeersorten gepflanzt, fällt der Ertrag wesentlich höher aus.

Anbau

Der Heidelbeer Anbau im eigenen Garten ist nicht besonders schwierig, sofern einige diesbezügliche Tipps beachtet werden:

  • Pflanzung sollte im zeitigen Frühjahr oder Herbst erfolgen
  • Boden mit einem pH-Wert zwischen 4 und 5 auswählen
  • Unzureichende Böden mit Rinden- oder Tannenmulch anreichern
  • Alternativ Rhododendronerde verwenden
  • Heidelbeersträucher vorzugsweise in Reihen pflanzen, wobei der Abstand sortenabhängig zwischen 60 cm und 1,50 m liegt
  • Mit kalkarmem Wasser gießen
  • Nur wenig düngen
  • Nach etwa fünf Jahren einen Verjüngungsschnitt durchführen

Gartenbista-Tipp: Kleinere Heidelbeersorten können sehr gut im Topf kultiviert werden!

Video-Tipp der Redaktion:

Welche Heidelbeere schmeckt am besten?

Symbolgraphiken: © Andris Tkachenko – Fotolia.com


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