Apfelbeere pflanzen: Pflege, Standort und Ernte der Aronia

AroniabeerenZu den neueren Wildobstsorten, die in heimischem Gärten zu finden sind, zählt die Apfelbeere (Aronia). Die kleinen Sträucher sind nicht nur ausgesprochen dekorativ, sondern stellen dank ihrer Beeren eine sehr beliebte Nahrungsquelle für Gartenvögel dar. Diese Beeren sind übrigens auch für den menschlichen Verzehr geeignet und zudem ausgesprochen vitaminreich. Ob als Solitärpflanze oder als kleine Hecke – die Apfelbeere macht in jedem Garten einen sehr guten Eindruck…

Aronia, Apfelbeere Pflanzen – Steckbrief von Gartenbista:

Apfelbeere Standort: Halbschatten bis sonnig

Besondere Ansprüche bezüglich ihres Standorts stellt die robuste Aronia nicht. Sie gedeiht in der vollen Sonne ebenso gut wie im Halbschatten; auch die Bodenbeschaffenheit ist ihr ziemlich egal. Lehmböden sind ebenso geeignet, um eine Apfelbeere zu pflanzen, wie Sandböden.

Die Apfelbeere erreicht eine maximale Höhe von zwei Metern und ist somit für nahezu jedes Fleckchen im Garten geeignet.

Apfelbeere pflanzen / Pflege – Tipps

  • Pflanzzeit: Der beste Zeitpunkt zum Apfelbeere Pflanzen ist der Spätherbst, also Ende Oktober/November.
  • Pflanzabstand: Soll die Apfelbeere eine Hecke bilden, sollten die einzelnen Pflanzen in einem Abstand von 40 cm zueinander gepflanzt werden.
  • Auslichten: Ist die Apfelbeere einmal gepflanzt, benötigt sie kaum Pflege. Wird sie zu üppig, sollte sie alle paar Jahre ausgelichtet werden.
  • Überwintern: Da die Apfelbeere bis -35°C winterhart ist, benötigt sie in heimischen Gärten keinen speziellen Frostschutz.

Apfelbeere Vermehrung durch Ausläufer

Die Apfelbeere bildet viele bewurzelte Bodentriebe. Diese Ausläufer müssen nur von der Mutterpflanze getrennt, ausgegraben und neu eingepflanzt werden. Steht einmal eine Apfelbeere im Garten, dauert es nur wenige Jahre, bis sich aus diesem Strauch eine ganze Apfelbeeren-Kolonie entwickelt hat. Wer dies nicht wünscht, sollte die Triebe entfernen und entsorgen

Apfelbeere Krankheiten und Schädlinge

Von Krankheiten und Schädlingen bleibt die Apfelbeere in der Regel verschont.

Apfelbeere Ernte

Im Mai/Juni bildet die Apfelbeere kleine Dolden mit weißen Blüten. Aus diesen reifen im Laufe des Sommers kleine Beeren heran, die zunächst rot, später blau-violett sind und die Form eines Apfels besitzen. Während der Reifephase der Beeren verfärben sich die Blätter der Apfelbeere, bis sie im Spätsommer eine wunderschöne dunkelrote Farbe annehmen.

Sind die Beeren reif, können sie geerntet und weiterverwendet werden. Die vitaminreichen kleinen Beeren eignen sich hervorragend zum roh essen sowie zur Herstellung von Saft, Gelee oder Likör.

Werden die Beeren hingegen nicht geerntet, bleiben sie bis in den Winter hinein am Strauch hängen, welche somit auch noch in der kalten Jahreszeit ein echter Blickfang sind.

Gartenbista-Tipp: Wer eine Apfelbeere mit der Option pflanzt, die Beeren für sich selbst als Nahrungsquelle zu nutzen und nicht für die Vögel, sollte den Strauch vorsorglich mit Gaze abdecken. Die Vögel wissen ansonsten nichts von dem Wunsch des Gartenbesitzers und werden fröhlich die Beeren aufessen…

Graphik: © Michael Rogner – Fotolia.com


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