Dill Verwendung und Heilwirkung

Die Dill Verwendung
Die Dill Verwendung

Dill kann jederzeit in der Zeit von Juni bis September geerntet werden. Es ist ratsam, ihn zu trocknen und ihn zu Sträußen gebündelt für die Wintermonate zur Verfügung zu haben. Dillsamen werden am besten in einem verschlossenen Gefäß aufbewahrt. Wir besprechen unter anderem die Dill Verwendung.

Die Dill Verwendung in der Küche und als natürliches Heilmittel

Anwendung als Heilkraut. Dillsamen kann man als Tee oder in Wein gekocht gegen Blähungen, Magenkrämpfe und zur Milchförderung einsetzen. Als milder Tee hilft der Tee auch gegen Blähungen bei Babies, ähnlich wie der Fenchel. Wenn man das Kraut als Sitzbad benutzt, hilft es gegen Krämpfe der Gebärmutter, beispielsweise bei schmerzhafter Menstruation. Äußerlich als warme Kompresse in Olivenöl hilft er gegen Geschwüre.

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Anwendung in der Küche: zur Verfeinerung von

  • Salaten,
  • Saucen oder
  • Fischgerichten,

zur Herstellung von Kräuteressig und für die Konservierung von Gemüse, besonders von Gurken. Man verwendet hierbei das frische oder getrocknete Kraut ebenso wie die getrockneten Früchte.

Eigenschaften von Dill und wie man ihn am besten anpflanzen sollte

Das Kraut ist ein natürliches Mittel, um Schädlinge wie Blattläuse und Kohlweißlinge aus dem eigenen Garten fern zuhalten.

Deswegen wird er sehr gerne zwischen andere Gemüsesorten ausgesät, wie beispielsweise

  • Karotten,
  • Gurken,
  • Salat und
  • Zwiebeln.

Wer lieber frischen Dill essen möchte, kann diesen nach der Ernte in Plastikfolie wickeln und bei Temperaturen um

Gartendill
Gartendill

die 0°C lagern – allerdings nur bis zu drei Wochen.

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Das Kraut will einsam stehen: Versuche nicht, ein ganzes Beet oder eine Reihe von Dillpflanzen anzusäen. Dieses alte Küchenkraut gedeiht am besten als Einzelpflanze. Verstreue die Samen großzügig über den Garten und zupfe die überzähligen Pflänzchen einfach heraus.

Gartenbista-Tipp: Das Gewächs ist relativ anspruchslos, nur stauende Nässe verträgt es nicht. Einmal ausgesät, samt er sich in der Regel von selbst wieder im Garten aus.

Textquelle: Ute Kaste

Symbolgrafiken: © Reena – Fotolia.com


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