Reissorten Unterschiede & Tipps zur Zubereitung

Es gibt viele Reissorten Unterschiede.
Es gibt viele Reissorten Unterschiede.

Verschiedene Sorten Reis sind wohl jedem Verbraucher schon mal untergekommen. Zumindest Weißreis, Schwarzer Reis und auch Duftreis sind geläufige Begriffe. Doch die Welt des Grundnahrungsmittels Reis ist noch weitaus größer. Geschätzt soll es weltweit mehr als 100.000 Sorten geben. Dabei wird Reis nicht nur im Fernen Osten angebaut, auch wenn dort sein Ursprung liegt. Nachfolgend lediglich ein kurzer Abriss aus der riesigen Reiswelt und einige Reissorten Unterschiede.

Reissorten Unterschiede & Eigenschaften

Inzwischen wird weltweit der Reisanbau vollzogen, auf unterschiedlichste Weise, mit diversen Neuzüchtungen und damit immer neuen Sorten. Grundsätzlich wird anhand der Beschaffenheit des Reiskorns in drei Typen unterschieden:

Langkornreis (Indica)

Langkornreis ist durch eine lange schmale Kornstruktur gekennzeichnet, die auch leicht glasig erscheinen kann. Die Reiskörner sollen ein Mindestlängenmaß von 6 Millimetern im Mittel nicht unterschreiten. Der Reis bleibt nach dem Kochen trocken und körnig.

Sorten dieses Typs sind unter anderem

  • der Basmati Reis mit seinem typisch erdigen Geschmack,
  • der Jasmin Reis,
  • Roter Reis
  • und Kleb Reis.

Hier gibt es noch diverse andere Sorten, die anhand ihrer markanten Eigenschaften ganze Familien bilden. So ist Jasmin Reis durch seinen aromatischen Duft gekennzeichnet, Roter Reis durch sein Wachstum auf tonhaltiger Erde und seinem nussigen Geschmack, Kleb Reis durch seine Klebeigenschaften, die ihn für die traditionellen Stäbchen beim Essen favorisieren. 

Rundkornreis (Japonica)

Dieser Reis ist eher klein und dick, die Reiskornlänge liegt unter 5,2 Millimetern. Dieser Reis gibt beim Kochen viel Stärke ab, so dass er anschließend auch ordentlich klebt.

Sorten dieses Typs sind unter anderem

  • Sushi Reis, der sich gut formen lässt,
  • Risotto Reis, der überwiegend aus Italien kommt und beim Kochen leicht cremig wird,
  • Milch Reis, der als einzige Sorte mit Milch zubereitet wird
  • und Paella Reis, der besonders viel Wasser binden kann.

Mittelkornreis (Javanica)

Mittelkornreis ist eine Mischung aus Langkorn- und Rundkornreis. Die Reiskörner haben im Mittel eine Länge zwischen 5 und 6 Millimetern. Dieser Reis ist nach dem Kochen weich und nur wenig klebrig.

Sorten dieses Typs sind unter anderem

  • Schwarzer Reis, ein recht nussig schmeckender Vollkornreis
  • und Mochi Reis,

der vor allem für japanischen Reiskuchen und andere süße Gerichte Verwendung findet. 

Vollkornreis

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Vollkornreis vereint in seiner Familie ebenfalls verschiedenste Sorten. Er besticht vor allem durch einen vollen und auch sehr würzigen Geschmack.

Die Reiskörner sind hier nicht wie beim Weißreis geschält, sie besitzen noch das natürliche Silberhäutchen um das Reiskorn. Dadurch sind die meisten Vitamine und Mineralien noch im Korn enthalten.

Wildreis

Wildreis dagegen, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut, ist im Grunde aber gar kein Reis. Es ist die Frucht eines wild wachsenden Wassergrases, das sich vor allem in den Bergregionen Kanadas findet. Unter den indianischen Ureinwohnern zählt die Frucht seit Jahrtausenden zu den wichtigsten Nahrungsmitteln. Moderne Anbaumethoden, die eine wachsende Nachfrage am Weltmarkt bedienen, haben mit dieser Romantik aber nichts mehr zu tun. 

Rezept: Reiscreme (Veganer Meerrettich-Aufstrich)

Zutaten:

  • 20 g Naturrreis (frisch gemahlen)
  • 100 ml Wasser
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 100 g Cashewkerne (fein gemahlen)
  • 2 TL mittelscharfer Senf
  • mind. 2 TL Meerrettich (frisch gerieben)
  • je nach Geschmack Kräutersalz

Zubereitung:

Zunächst den gemahlenen Naturreis zusammen mit dem Wasser in einen Topf geben. Danach Unter stetigem Rühren kurz aufkochen lassen, bis die Creme beginnt fest zu werden. Anschließend In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen. Danach Sonnenblumenöl zur abgekühlten Reiscreme geben und cremig rühren. Dann Cashewkerne in einem geeigneten Mixer oder Küchenmaschine fein mahlen und zur Reiscreme geben. Senf, Meerrettich, Kräutersalz hinzugeben und gut vermischen. Abschließend Abschmecken und evtl. nachwürzen.

Gartenbista-Tipp: Falls Sie den Aufstrich eher schärfer bevorzugen, einfach mehr Meerrettich oder Senf hinzugügen.

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Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © Photocrew, Heike Rau – Fotolia.com


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