Petersilie Verwendung & Rezepte

Petersilie: Verwendung & Tipps
Petersilie Verwendung & Tipps

Die Petersilie ist eines der beliebtesten Kräuter in der Küche und sollte auch nicht gemieden werden. Denn das Kraut enthält wichtige Nährstoffe und Vitamine, die sehr heilsam wirken können. Es eignet sich am besten frisch zum Verzehr, sodass die eigene Aussaat sehr sinnvoll sein kann.

Petersilie Verwendung: Darauf sollte man achten

Obwohl sie sehr gesund ist, sollte man dennoch auf einige Aspekte achten. Bei schwerwiegenden Nierenfunktionsstörungen jedoch ist oft eine kaliumarme Diät erforderlich. In solchen Extremfällen muss sie leider gemieden werden. Zudem werden schwangere vor dem Verzehr größerer Mengen dieses Krautes gewarnt.

Petersilie fördert die

  • Menstruation, kann aber auch
  • Frühgeburten auslösen.

Gartenbista-Tipp: Diese extreme Wirkung jedoch, die dem Kraut den Ruf einer Abtreibungspflanze eintrug, ist weder von den Blättern noch von der Petersilienwurzel zu befürchten.

Lediglich in den Samen sind hohe Konzentrationen eines bestimmten ätherischen Öles enthalten, das bei Überdosierung nicht nur Kontraktionen der Gebärmutter auslösen kann, sondern auch Halluzinationen, weshalb das reine ätherische Petersilienöl auch gelegentlich in Drogenkreisen konsumiert wird.

Petersiliensuppe-Rezept

Zutaten:

1 kleine Zwiebel, 1/2 Bund Petersilie, 40 g Butter, 60 g Mehl, 1 1/2 l Rinderbrühe oder selbstgemachte Gemüsebrühe, Salz, schwarzer Pfeffer, 125 g saure Sahne

Zubereitung: 

Zunächst die Zwiebel fein würfeln und die Petersilie fein wiegen. Danach in einem Topf die Butter erhitzen, Zwiebel und Petersilie hinzugeben. Nach kurzem Dünsten das Mehl darüber stäuben und kurze Zeit mitdünsten. Anschließend mit der Brühe ablöschen und ca. 20 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und in die nun nicht mehr kochende Suppe die saure Sahne geben, wodurch der Geschmack abgerundet wird.

Petersilien-Wähe-Rezept

Zutaten:

250 g Mehl, 2 TL Zucker, ein guter TL Salz, 100 g Butter oder Margarine, 2 TL Essig, Fett für die Form, 150 g Käse, 2 Eier, 2 Becher saure Sahne oder Sauerrahm (150 g), reichlich Petersilie, frisch gemahlener Pfeffer, Mandelblättchen oder Sonnenblumenkerne zum Bestreuen

Zubereitung:

Zunächst Mehl mit Zucker, Salz, kaltem Fett in Flöckchen, Essig und 100 cm Wasser zu einem Teig verkneten und 30 Min. kalt stellen. Danach den Teig in eine gefettete Pie-Form drücken und einen Rand hochziehen. Die Form in den Backofen schieben und auf (200 Grad;/Gas Stufe 3/Umluft 175 Grad) schalten und 15 Min. vorbacken.

Inzwischen Käse reiben (oder geriebenen verwenden) und mit

  • Eiern,
  • Sahne
  • und gehackter Petersilie

verrühren. Danach mit Pfeffer würzen und auf den Teig streichen. Abschließend Mit Mandeln oder Kernen bestreuen und noch 20 Min. bei gleicher Hitze weiterbacken. Warm oder kalt servieren.

Radi mit Petersilien-Pesto

Zutaten für 4 Personen:

Für das Pesto: 200 g Blattspinat, 2 Bund Petersilie, Salz, 1 EL Mandelblättchen, 1 EL frisch geriebener Parmesan, 60 ml Olivenöl, 60 g braune Butter, Pfeffer aus der Mühle, einige Spritzer Zitronensaft
Für den Radi: 500 g weißer Rettich, Salz
Zum Anrichten: 1-2 EL Mandelblättchen

Petersilie Verwendung in Rezepten
Petersilie Verwendung in Rezepten

Zubereitung: 

Für das Pesto die Petersilienblätter von den Stielen zupfen in Salzwasser blanchieren, ebenfalls den Spinat. Zunächst in kaltem Wasser abschrecken, in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Danach mit den Händen das übrige Wasser ausdrücken. Spinat und Petersilie grob zerkleinern und in eine Schüssel geben. Anschließend Parmesan, Mandelblättchen, Öl und die braune Butter hinzufügen.

Mit

  • Salz,
  • Pfeffer
  • und Zitronensaft

würzen und im Mixer zu einer glatten grünen Paste pürieren. Den Radi schälen, der Länge nach vierteln und in 3 mm dicke Scheiben schneiden. In Salzwasser in etwa 1 Minute bissfest blanchieren, in kaltem Wasser abschrecken, in ein Sieb abtropfen lassen. Die Radischeiben mit etwas Pesto vermischen und je nach Geschmack noch mal würzen. Zum Fertigstellen den Radisalat auf einer Platte anrichten und mit Mandelblättchen bestreuen.

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © Роман Фернаті, Scisetti Alfio – Fotolia.com


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