Ödeme: Sind Wassereinlagerungen gefährlich?

Sind Wassereinlagerungen gefährlich?
Sind Wassereinlagerungen gefährlich?

Wassereinlagerungen bzw. Ödeme zeigen sich als Schwellungen im Körpergewebe. Wassereinlagerungen zeigen oft auf Erkrankungen und gehören in ärztliche Behandlung zur Abklärung der zugrundeliegenden Ursachen. Sind Wassereinlagerungen gefährlich?

Sind Wassereinlagerungen gefährlich?: Ursachen

Dabei können Ursachen Folgende sein:

  • Bluthochdruck
  • Schwangerschaft
  • Hormonumstellungen in den Wechseljahren
  • Schildrüsenunterfunktion
  • Nierenschwäche
  • Herzmuskelschwäche
  • Herzinsuffizienz

Wassereinlagerungen vorbeugen

Heilpflanzen gegen Wassereinlagerungen
Heilpflanzen gegen Wassereinlagerungen

Die meisten Heilpflanzen, die gegen Ödeme wirken, fördern nur die Ausscheidung des Wassers über die Nieren, ohne jedoch die Ursache zu behandeln.

Doch wenn man häufig Ödeme hat, ohne deren Ursache zu kennen, sollte man daher einen Arzt aufsuchen. Wenn man die Ursache der Wassereinlagerungen kennt, kann man sie auch gezielt behandeln.

Heilpflanzen gegen Wassereinlagerungen

Typische Heilpflanzen, die die Wasserausscheidung fördern:

Zudem sollte man viel Wasser trinken, eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung und alles, was gut für den Körper und den Kreislauf ist, stimuliert den Stoffwechsel.

Des Weiteren helfen Wacholderbeeren gegen Wassereinlagerungen. Hierzu ein effektives Fußbad: Zunächst zwei Esslöffel derer Nadeln in etwas Wasser einige Minuten köcheln lassen. Dann in eine Schüssel mit heißem Wasser geben und ca. 15 Minuten ein Fußbad nehmen.

Außerdem kann auch das Trinken von sehr viel Brennnessel- oder Melissentee sowie viel Wasser helfen.

Birkenblättertee

Hierzu trinke über 4 Wochen hinweg jeden Tag drei Tassen Birkenblättertee: Nimm pro Tasse je zwei Teelöffel getrockneter, zerkleinerter Birkenblätter, die man mit einer Tasse kochendem Wasser übergießt, dann zehn Minuten abgedeckt ziehen lassen, schließlich absieben. Zudem solltest du den Tee am besten zwischen den Mahlzeiten trinken.

Was tun bei geschwollenen Knöcheln?

Wassereinlagerungen vorbeugen
Wassereinlagerungen vorbeugen

Mit den folgenden Anwendungen gegen geschwollene Knöchel tränkt man Kompressen, die man auf die betroffenen Stellen auflegt.

 

Absud mit Efeu: Zunächst 100 g Efeublätter in 1 Liter Wasser geben. Dann die Blätter 10 Minuten ziehen lassen, danach wird der Absud abgeseiht. Danach werden die geschwollenen Knöchel mit in der warmen Flüssigkeit getränkten Kompressen umwickelt. Dabei beträgt die Einwirkzeit 15 bis 25 Minuten.

Gartenbista-Hinweis: Efeu-Tee oder andere Präparate aus Efeu dürfen nicht zu hoch dosiert werden, weil sonst ungewünschte Schleimhautreizungen auftreten können.

Zudem ist eine Löwenzahnkur ist gut geeignet zur Auflösung von Wasseransammlungen im Gewebe.

Kalium, Inulin und verschiedene Flavonoide des Löwenzahns wirken auf Niere und Blase und entwässern auf diese Weise den Körper. Bei einer Frühjahrs-Herbstkur mit Löwenzahnn trinkt man reichlich Löwenzahntee und isst entsprechend der eigenen Vorlieben Löwenzahn-Salat. Täglich trinkt man mindestens 3 Tassen Löwenzahntee. Kurdauer: 3 bis 6 Wochen.

Gartenbista-Tipp: Löwenzahn Saft Schoenenberger, 3X200 ml

Text: Ute Kaste

Symbolgrafiken: rangizzz, Marina Lohrbach, Samo Trebizan – Fotolia.com


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