Umzugsstress vermeiden – Kinder & Erwachsene

Kinder: Umzugsstress vermeiden.
Kinder: Umzugsstress vermeiden.

Ein Umzug bringt gravierende Veränderungen, für alle in der Familie. Was für Erwachsene überschaubar ist, Worauf sie sich gut einstellen können, dafür benötigen Kinder aber unbedingt Hilfe und Unterstützung. Der drohende Verlust der gewohnten Umgebung, des geliebten Kinderzimmers und die nahende Trennung von Freunden kann für sie sehr schmerzhaft sein. Kinder neigen sehr schnell dazu, die Veränderungen in ihren Vorstellungen noch zu dramatisieren, da sie sich das Neue nicht recht vorstellen können, die Verlustängste dabei aber alles drohend dominieren. Im Folgenden finden Sie Tipps wie Sie den Umzugsstress vermeiden können.

Einbeziehung der Kinder in Planung und Organisation

Dem kann man als Eltern sehr gut begegnen, indem der Nachwuchs frühzeitig in alle Planungen zum Ortswechsel offen einbezogen wird. So werden Notwendigkeit und Abläufe auch für Kinder verständlicher. Dazu gehört natürlich auch, dass Kinder schon in die Wohnungssuche mit eingebunden werden und ihre Meinung Berücksichtigung findet.

Auch die Umgebung des neuen Lebensmittelpunktes will vorher erkundet sein, um Spielplätze und andere Freizeitmöglichkeiten zu sondieren und zu bewerten. Daneben kann das Gesamtprojekt Umzug gut als Familienerlebnis organisiert und gestaltet werden. Dazu gehören Planungen bezüglich des neuen Kinderzimmers ebenso, wie der Abschied vom bisher vertrauten Terrain.

Was tun gegen Heimweh?

Enge Freundschaften sollten auf jeden Fall weiter gepflegt werden, auch hierbei bedarf es elterlicher Unterstützung. Ein Abschied ist weniger schmerzlich, wenn den Kindern vermittelt wird, dass die vertrauten Personen auch in Zukunft nicht völlig aus dem Leben verschwunden sind.

Ein Fotoalbum mit Bildern

  • der alten Wohnung,
  • der Umgebung,
  • von Freunden
  • und Nachbarn

kann durchaus trösten, wenn in den ersten Tagen nach dem Umzug das Heimweh drückt.

Unser Buch-Tipp: Clara, der Mond und das neue Zuhause von Christa Kempter (20. Februar 2014) Gebundene Ausgabe

Umzugsstress vermeiden: gemeinsames Einpacken

Gemeinsames Einpacken und Planen ist sehr wichtig.
Gemeinsames Einpacken und Planen ist sehr wichtig.

Besonders bei kleinen Kindern kann das Einpacken der Spielsachen und der Kleidung zu einem Problem werden. Da hilft der behutsame Zuspruch, dass keine Dinge verloren gehen, dass alles sehr bald wieder ausgepackt werden kann. Ohnehin sollen Kinder beim Einpacken helfen dürfen, vor allem, wenn es um ihre Lieblingssachen geht.

Die allerliebsten Spielsachen dürfen unverpackt bleiben, damit sie nahtlos zur Verfügung stehen. Der Abend vor dem Umzug muss auch den Kindern genügend Zeit bieten können, letzte Bedenken und Ängste loszuwerden.

Gartenbista-Tipp: Die Zeit des Trostes darf nicht dem Umzugsstress geopfert werden, das könnte sich sonst am nächsten Tag in Trotz und Tränen verwandelt haben.

In der neuen Wohnung sollten dann Kinderzimmer und Schlafzimmer oberste Priorität genießen und zuerst eingerichtet werden. Schlafplatz und Spielzimmer sind die wichtigsten Räume für die Kinder.

Sind erst die vertrauten Dinge wie

  • Bett,
  • Kuscheltiere,
  • Möbel
  • und Spielsachen

wieder aufgebaut, merkt Kinder schnell, dass es trotz vieler Veränderungen auch bleibende Konstanten in ihrem Leben gibt.

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: ©  BillionPhotos.com, Lordn – Fotolia.com


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Du kannst unter Pseudonym kommentieren. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen.