Senioren Rikscha – Ursprung und Zweck

Senioren Rikscha im Trend.
Senioren Rikscha im Trend.

Eine Idee schwappt nach Berlin und erobert rasant viele Interessenten: Die Rikscha-Fahrten für Senioren. Nun sind Rikschas in Berlin wahrlich nicht neu. Geschätzte 200 Fahrzeuge dieser und ähnlicher Bauart warten täglich auf Touristen, um sie dann durch die Hauptstadt zu chauffieren. Was den neuen Trend so anders macht, liegt im Detail und kommt ursprünglich aus Dänemark. Die Idee der Senioren Rikscha wird immer beliebter und steigt stätig an.

Senioren Rikscha Ursprung und Idee

Vor drei Jahren ging in der dortigen Hauptstadt Kopenhagen die erste Senioren-Rikscha an den Start. Ein junger Mann hatte die Idee dazu. Er bot Bewohnern von Seniorenheimen an, sie regelmäßig in einer Rikscha durch die Stadt zu fahren. Dieser geniale Einfall wurde zum Erfolg.

Die Senioren kommen von ihrer Rikscha-Tour regelmäßig zufrieden und ausgeglichen zurück. Der Grund liegt wohl auch darin begründet, dass sie während des Ausflugs in Zeiten zurückversetzt werden, in denen sie noch selbst in die Pedale treten konnten. Das Besondere an den Senioren-Rikschas ist, dass die bodennahe Anordnung der Sitze einen niedrigen Einstieg erlaubt und auch zwei Gäste darin Platz finden.

Diese sitzen direkt vor dem Fahrer. So sind Gespräche während der Fahrt möglich und der Blick kann ungehindert in alle Richtungen schweifen. Die zweite Besonderheit, die den Unterschied zu den Touristen-Rikschas verdeutlicht, ist das Engagement des jeweiligen Fahrers. Die Tour muss von den Senioren nicht bezahlt werden, die „Kutscher“ arbeiten durchweg ehrenamtlich.

Der Trend steigt international an

Im fahrradbegeisterten Dänemark schlugen die Freiwilligen ein wie der Blitz. Ein Jahr nach den ersten erfolgreichen Senioren-Ausflügen schaffte die Stadt Kopenhagen fünf Rikschas an, inzwischen soll sich die Zahl verzehnfacht haben. Mittlerweile kommen sie in über 40 Kommunen offiziell zum Einsatz.

Auch international findet diese Idee immer mehr Nachahmer, natürlich auch in Berlin. Hier sind kürzlich einige wenige Engagierte mit den besonderen Rikschas an den Start gegangen und bieten ihre ehrenamtlichen Dienste einzelnen Seniorenheimen an.

Gartenbista-Tipp: Doch das Ganze braucht, um der wachsenden Nachfrage auch gerecht werden zu können, weitere Aktivisten und vor allem auch Sponsoren. Die Rikschas haben natürlich einen stattlichen Anschaffungspreis. Wer sich also engagieren will, der ist bei den Berliner Enthusiasten für Senioren-Rikschas immer willkommen.

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Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © Digitalpress – Fotolia.com


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