Nachhaltige Kaugummi Herstellung – Umwelt und Gesundheit

Nachhaltige Kaugummi Herstellung für Gesundheit und Umwelt
Nachhaltige Kaugummi Herstellung für Gesundheit und Umwelt

In der Regel sind sie ein Ärgernis. Achtlos ausgespuckte Kaugummis können einen das leichtsinnige Hinsetzen auf eine Bank schon mal bitter bereuen lassen. Das klebrige Gefühl unter der Fußsohle ist auch nicht so prickelnd. Da hat die Idee eines Londoner Street-Art-Künstlers, die klebrigen Reste auf Straßen und Plätzen zu bemalen, wohl auch eine Warnfunktion. Eine Abkehr vom Kaugummikauen ist aber bisher nicht in Sicht. Das Problem bedarf wohl anderer Lösungswege. Dabei gibt es  Kaugummis nun auch nicht erst seit gestern. Der Umwelt und der Gesundheit zu liebe wird die Nachhaltige Kaugummi Herstellung immer beliebter.

Inhaltsstoffe und Herstellung

Das Harz der Mastix Pistazienbäume wird auf der griechischen Insel Chios bereits seit dem Altertum für verschiedene Anwendungen gewonnen. Im arabischen Raum dient es als Grundstoff auch für Kaugummi. Im überwiegenden Maße basiert Kaugummi heute aber auf Erdöl. Die petrochemischen Grundstoffe werden mit Zucker, Aromen, Füllstoffen und Weichmachern versehen.

Appetitlich klingt das nicht, wird aber täglich millionenfach benutzt. Der Effekt des Kaugummikauens ist auch weniger an den Inhaltsstoffen festgemacht, als an seiner positiven Wirkung auf die Blutversorgung des Kopfes. Durch die permanenten Kaubewegungen wird die Durchblutung angeregt, was der Sauerstoffzufuhr des Gehirns zugute kommt.

Gartenbista-Tipp: Daneben werden die Nerven im Kopf- und Mundraum sensibilisiert, was mit beruhigenden und leistungsfördernden Effekten einhergeht. Also doch nicht lediglich eine Unsitte, dieses ständige Kauen auf der Gummimasse.

Nachhaltige Kaugummi Herstellung

Wir suchen immer nach Alternativen für unsere Ernährung. Bio, vegetarisch und vegan sind dabei sicher nur einige der Möglichkeiten, sich nach individuellen Maßstäben vernünftig zu ernähren. Da wird auch der Kaugummi nicht ausgespart. Auf der Grünen Woche wurde hierfür ein neuer Trend beworben, der eigentlich auch ein sehr alter ist.

Bereits die Maya hatten zu Zeiten ihrer Hochkultur eine gummiartige Masse, auf der sie zur Beruhigung herumkauen konnten. Sie basierte auf Chicle, dem Milchsaft der Breiapfelbaum-Früchte. Im asiatischen Raum wird der Baum, der nur in tropischen Regionen wirklich gut gedeiht, seit langem kommerziell angebaut.

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Ursprung des Kaugummis

Aus Mexiko stammt er ursprünglich. Dort haben sich nun Kooperativen gegründet, die den alternativen Kaugummi weltweit und fair handeln. Für Ernährungsbewusste sicherlich eine Option, da der Kaugummi nicht nur zu 100 Prozent aus natürlichen Rohstoffen besteht, sondern auch aus hundertprozentigem ökologischen Anbau.

Er ist also auch für die vegetarische und für die vegane Ernährung geeignet. Aber auch Umweltbewusste müssten daran Gefallen finden. Der Regenwald wird auf diese Weise erhalten und wieder aufgeforstet. Außerdem ist der Kaugummi vollständig biologisch abbaubar. Das schützt Straßen, Plätze, Bänke, Hosen, Röcke und Schuhe.

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © Africa Studio – Fotolia.com


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