Was ist Food-Swap?

Food Swap - der Trend
Food Swap – der Trend

Die Deutschen haben es sich in den letzten Jahren vermehrt angewöhnt, Trends in aller Welt aufzuspüren und dann auch hierzulande bekannt zu machen. Vor allem in den USA sind viele der professionellen Trend-Scouts unterwegs. In diesem Artikel geht es um den Trend Food Swap.

 Woher kommt der Food Swap Trend?

Natürlich geht es oft um zukunftsweisende Geschäftsmodelle, das Silikon Valley ist solch ein Ort der Begehrlichkeiten. Doch auch abseits der technologisch-basierten Neuerungen werden in den USA Trends aufgespürt, die vor allem den Großstädtern in Deutschland zugute kommen. So auch der Food-Swap-Trend, der vor allem in Berlin schon eine stattliche Anhängerschar gefunden hat.

Die Idee ist im Grunde nicht neu, sie basiert auf dem Austausch von selbst erzeugten und selbst gemachten Lebensmitteln.

Schon in vergangenen Jahrhunderten praktizierte man solche Tauschgeschäfte vor allem im ländlichen Raum. Natürlich ist die neue Food-Swap- Bewegung von anderen Anreizen geprägt, als sie in früherer Zeit maßgeblich waren.

Es geht heute vor allem um

  • bewusste Ernährung,
  • nachhaltige Erzeugung,
  • selbstloses Teilen
  • und Austausch beim gemeinsamen Essen.

Der allein sättigende Effekt des Essens tritt immer mehr in den Hintergrund.

Food-Swap ein neuer Trend – Worum es geht und was es bringt

Nach einer Studie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, sind neun von zehn Deutschen daran interessiert, sich gut und ausgewogen zu ernähren.

Immer größer wird dabei auch das Interesse an Lebensmitteln aus der Region. Zwei Drittel der Bevölkerung legt auch inzwischen schon wieder Wert auf selbst gekochtes Essen, was mehrmals in der Woche auf den Tisch kommt.

Food-Swap für gesunde Ernährung
Food-Swap für gesunde Ernährung

Die Zubereitung der Speisen ist zu einem wichtigen Termin im Wochenplan gereift, der gern auch als kleines Event zelebriert ist. Gäste kommen mit Selbstgemachtem als Präsent, man tauscht sich aus, gibt Tipps und Anregungen.

Der Food-Swap-Trend verlagert das Ganze in die Öffentlichkeit und unter ständig wechselnde Teilnehmer.

Vor allem die Berliner Markthallen sind prädestiniert für solche Aktionen, aber auch private Räume werden dafür genutzt. Dabei kann jeder seine Kreationen testen und erhält umgehend das nötige Feedback. Kommt es gut an, kann man es gegen andere selbst gemachte Produkte eintauschen. Wert und Gegenwert, wenn auch in Naturalien, werden auch hier von der Nachfrage bestimmt.

Gartenbista-Tipp: Derlei Chancen nutzen auch immer mehr professionelle Food-Entwickler und Gastronomen. Eine schnellere und kostengünstigere Marktreaktion kann man für Neuerungen kaum erwarten.

Buch-Tipp: Am besten hausgemacht: Über 650 Rezepte und Varianten für Ketchup, Pommes, Backerbsen, Instantsuppe, Brot, Wurst, Cornflakes, Joghurt, Waffeln, Eis, Kräutersalz, Nudeln, Marmelade, Frischkäse.

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © bit24, rufar – Fotolia.com


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Du kannst unter Pseudonym kommentieren. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen.