Zink: Nebenwirkungen und Zinkmangel

Zink unterstützt das Immunsystem
Es unterstützt das Immunsystem

Das Wetter begünstigt zur Zeit die Erkältungen. Da sind gute und auch starke Mittel gefragt, um am nächsten Morgen einigermaßen fit für den Tag zu sein. Häufig wird bei derlei Infekten gern auf Zink verwiesen. In Kombination mit anderen Wirkstoffen soll der Schnupfen verschwinden, ebenso ein schneller und wirksamer Schutz aufgebaut werden. In diesem Artikel besprechen wir unter anderem die Zink Nebenwirkungen

Zink Nebenwirkungen: Auswirkungen bei Mangel

Wissenschaftlich ist ein Effekt nicht so klar erwiesen. Zwar soll es eine wirksame Waffe gegen Viren sein, doch eine erhöhte Zufuhr hat erhebliche Zink Nebenwirkungen für den gesamten Organismus. Die schnell ausgelöste Übelkeit mit dem Erbrechen ist wohl dabei noch das kleinste Problem.

Auf der anderen Seite muss man natürlich festhalten, dass der Wirkstoff für den menschlichen Körper unverzichtbar ist. Das Spurenelement übernimmt eine Schlüsselrolle im Stoffwechsel, bei der geistigen Leistungsfähigkeit, bei der Wundheilung und sorgt für ein abwehrstarkes Immunsystem. Außerdem aktiviert es unter anderem die Enzyme, die die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff steuern. Eine akute Unterversorgung hat erhebliche körperliche Auswirkungen.

So können

  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Depressionen
  • brüchige Nägel
  • ausfallende Haare
  • Potenzstörungen 
  • Sehstörungen
  • Ekzeme
  • und vermehrt auftretende Erkältungen.

Dabei ließe sich diese Aufzählung noch um ein Vielfaches ergänzen. Doch der Körper selbst kann Zink gar nicht produzieren, es muss mit der Nahrung aufgenommen werden.

Körper legt keine Zinkreserven an

Die WHO empfiehlt dafür eine tägliche Menge von 15 mg. Das ist nicht gerade wenig, wenn man bedenkt, dass nur 10-40 Prozent des mit der Nahrung zugeführten Zinks vom Körper auch wirklich aufgenommen wird. Der Rest

Zinkgehalt in Nüssen
Zinkgehalt in Nüssen

gehtdurch Ausscheidung verloren. Auch Reserven werden vom Körper nicht angelegt, so dass eine ständig neue Zink-Zufuhr mittels Nahrungsaufnahme erfolgen muss. Mit gezielter Auswahl ist das durchaus zu bewerkstelligen, denn in vielen Lebensmitteln ist Zink vorhanden. Dabei enthalten aber tierische Lebensmittel deutlich mehr von dem Spurenelement, als die pflanzlicher Herkunft. Innereien und Austern sind dabei die deutlichen Spitzenreiter.

Wer nun aber tierische Produkte jeder Art ablehnt, muss auf

  • Sonnenblumenkerne
  • Weizenkleie
  • oder Roggenkeimlinge zurückgreifen.

Natürlich haben auch

  • Nüsse
  • Kalbfleisch
  • und Käse einen hohen Zinkgehalt.

Gartenbista-Tipp: Doch um den Tagesbedarf zu decken, sind schon beträchtliche Mengen erforderlich. Diese werden selten erreicht, deshalb ist Zinkmangel heute ein generelles Problem. Die Zahl jährlich ausbrechender Erkältungswellen lässt die Dimension erahnen.

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Textquelle: Ralph Kaste 

Symbolgrafiken: Bit24, Juri – Fotolia.com


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